Nvidia Turing: Die Geforce RTX 2060 mit 12 GByte ist da

Doppelter Videospeicher plus Super-Gene: Die Geforce RTX 2060 mit 12 GByte soll eine günstigere Alternative zur Geforce RTX 3060 darstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Geforce RTX 2060 als Founder's Edition
Eine Geforce RTX 2060 als Founder's Edition (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat die Geforce RTX 2060 mit 12 GByte Videospeicher vorgestellt - oder besser gesagt, still und heimlich eingeführt. Die technischen Daten finden sich beim Hersteller, die Treiberunterstützung ist mit dem aktuellen Geforce 397.09 (siehe PDF) bereits gegeben.

Die Grafikkarte stellt eine Mischung aus der fast drei Jahre alten Geforce RTX 2060 und der etwas neueren Geforce RTX 2060 Super dar, hat aber mehr Videospeicher als diese beiden Modelle, um den Anforderungen aktueller Spiele besser gerecht zu werden.

Technische Basis ist der TU106-Chip mit Turing-Architektur, die als erste eine Hardware-Unterstützung für Raytracing mit sich brachte. Die Anzahl der Shader-Einheiten der Geforce RTX 2060 mit 12 GByte entspricht der Geforce RTX 2060 Super, das Speicherinterface hingegen stammt von der regulären Geforce RTX 2060.

192 Bit mit doppelter Speichermenge

Während das Super-Modell mit 256 Bit und 8 GByte ausgestattet ist, nutzen die beiden anderen Karten ein 192 Bit breites Interface mit 6 GByte respektive 12 GByte Videospeicher. Unterm Strich dürfte die neue Geforce RTX 2060 etwas langsamer sein als die Geforce RTX 2060 Super, womit sie (ohne Raytracing) leicht unterhalb einer Geforce RTX 3060 landen sollte.

RTX 2060RTX 2060 SuperRTX 2060 (12GB)
ChipTU106TU106TU106
Shader1.9202.1762.176
TMUs120136136
RT-Cores303434
Tensor-Cores240272272
GPU-Takt1.365/1.680 MHz1.470/1.650 MHz1.470/1.650 MHz
Speicher6 GByte GDDR68 GByte GDDR612 GByte GDDR6
Interface192 Bit @ 7 GHz256 Bit @ 7 GHz192 Bit @ 7 GHz
ROPs486448
Board-Power160 Watt175 Watt185 Watt
Stromstecker8P8P8P
Spezifikationen der Geforce RTX 2060 mit 12 GByte

Dank des verdoppelten Videospeichers müssen keine Abstriche bei der Textur- oder Schattenqualität gemacht und Raytracing kann eher zugeschaltet werden, anders als mit den bisherigen 6 GByte. Einen Preis für die Geforce RTX 2060 mit 12 GByte nannte Nvidia nicht, ohnehin wäre eine solche Angabe in der aktuellen Marktsituation wenig zielführend.

Selbst die reguläre Geforce RTX 2060 kostet derzeit grob 600 Euro und das bei einem Modell, das vor drei Jahren für 370 Euro eingeführt und dessen Preis zwischenzeitlich von Nvidia sogar von 350 auf 300 US-Dollar reduziert wurde.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Hotohori 03. Dez 2021

Das ist halt das Problem, sonst hätte ich meine RTX 2080 längst verkauft und würde auf...

Hotohori 03. Dez 2021

Dachte ich damals auch... war mal geplant von meiner 2080 auf die 3080 zu wechseln...

Trollversteher 03. Dez 2021

Schön wär's - schau mal lieber nicht auf die noch laufenden Versteigerungen, sondern auf...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Arbeitsschutz
Gamification in Amazon-Lagerhäusern ist gefährlich

Amazon soll das Gamification-System seiner Lagerhäuser überarbeiten, da es ein Risiko für Verletzungen der Mitarbeiter darstellt.

Arbeitsschutz: Gamification in Amazon-Lagerhäusern ist gefährlich
Artikel
  1. Redmagic 8 Pro im Test: Günstiger bekommt man keinen Snapdragon 8 Gen2
    Redmagic 8 Pro im Test
    Günstiger bekommt man keinen Snapdragon 8 Gen2

    Das Redmagic 8 Pro ist eines der ersten Smartphones mit Qualcomms Snapdragon 8 Gen2. Das Gerät hat eine hohe Leistung, ist aber nicht perfekt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

  2. iPhone 14 Pro: Always-on-Display des iPhone macht weiter Probleme
    iPhone 14 Pro
    Always-on-Display des iPhone macht weiter Probleme

    Nutzer hatten gehofft, unter iOS 16.2 aufgetretene Problem mit dem Always-on-Display würde unter iOS 16.3 verschwinden.

  3. Software: Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden
    Software
    Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden

    Es gibt zahlreiche Arten von Softwarefehlern. Wir erklären, welche Testverfahren sie am zuverlässigsten finden und welche Methoden es gibt, um ihnen vorzubeugen.
    Von Michael Bröde

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • DAMN-Deals bei Mindfactory: Grakas, CPUs & Co. • HTC Vice 2 Pro Full Kit 899€ • Bis 1.000€ Cashback auf Samsung TVs • Corsair HS80 7.1-Headset -42% • PCGH Cyber Week • Samsung G5 Curved 27" WQHD 267,89€ • Samsung Galaxy S23 jetzt vorbestellbar • PNY RTX 4080 1.269€ [Werbung]
    •  /