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Nvidia Titan RTX: Die schnellste Grafikkarte ist ein T-Rex

Mit der Titan RTX, intern als T-Rex bezeichnet, veröffentlicht Nvidia einen Vollausbau des TU102-Chips mit Turing-Architektur. Die Grafikkarte richtet sich mehr an Entwickler statt an gut betuchte Spieler, sie ist aber weniger teuer als die bisherige Titan V mit Volta-GPU.

Artikel veröffentlicht am ,
Titan RTX
Titan RTX (Bild: Nvidia/Montage: Golem.de)

Nvidia hat die Titan RTX vorgestellt, das neue Topmodell der RTX-Grafikkarten mit Turing-Architektur. Der Hersteller will das Modell noch im Dezember 2018 in den Handel bringen, mit 2.500 US-Dollar vor Steuern (2.700 Euro) kostet die Titan RTX zudem weniger als die bisherige Titan V mit 3.000 US-Dollar (3.200 Euro). Technische Basis der neuen Grafikkarte ist ein TU102-Chip im Vollausbau.

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Der wird bereits bei der Quadro RTX 8000 für 10.000 US-Dollar verwendet, die Geforce RTX 2080 Ti (Test) hingegen nutzt eine beschnittene Variante. Der Titan RTX stehen alle 4.608 Shader-Einheiten und somit auch 576 Tensor-Cores sowie 72 RT-Kerne zur Verfügung, am 384-Bit-Interface hängen wie bei der Quadro gleich 24 GByte GDDR6-Speicher.

Laut Hersteller liegt die theoretische FP16-Rechenleistung bei gerundet 130 Teraflops, was auf einen GPU-Takt von 1.770 MHz Boost hinausläuft - leicht mehr als die Quadro RTX 8000. Der Videospeicher erreicht eine Datentransferrate von 672 GByte/s, läuft also mit 14 GBit/s wie bei der Quadro RTX 8000 oder der Geforce RTX 2080 Ti. Nvidia sieht die Titan RTX als günstigere Alternative zur Quadro RTX, da sie eine sehr ähnliche Geschwindigkeit hat - wenngleich wie üblich die Treiber in ihrem Funktionsumfang etwas reduziert sind.

Verglichen mit einer Geforce RTX 2080 Ti steigt die Performance um knapp 15 Prozent, der mit 24 GByte statt 11 GByte viel größere Speicher ist aber für maschinelles Lernen oder generell wissenschaftliche Berechnungen ein wichtiger Faktor. Die Titan V hat nur 12 GByte statt 16 GByte, dennoch fällt die Bandbreite dank HBM2 kaum niedriger aus als bei der Titan RTX. Bei den Teraflops liegt die Titan V minimal vorne, praktisch ist die Titan RTX aber schneller, da sie pro Takt flottere ALUs nutzt. Die Board-Power liegt bei 280 Watt.

Nachtrag vom 3. Dezember 2018, 17:55 Uhr

Wir haben den deutschen Preis hinzugefügt.



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Core 05. Dez 2018

Der Hinweis selbst, dass die Aussage nicht korrekt ist, war nicht unfreundlich sondern...

platoxG 04. Dez 2018

Das Problem ist, dass die meisten nicht verstehen, dass nVidia diese Karte nicht für...


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