Nvidia: Spiele-Codes müssen über Geforce Experience aktiviert werden

Wer Titel aus Nvidias Spiele-Bundles freischalten will, kommt um die Installation der Geforce Experience nicht herum. Obendrein muss ein Modell der gekauften Grafikkarte im Rechner stecken, und mehr als ein Code des gleichen Spiels ist nicht gestattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Spiele-Bundle 'Prepare for Battle'
Spiele-Bundle 'Prepare for Battle' (Bild: Nvidia)

Nvidia hat ein neues Spiele-Bundle namens Prepare for Battle für Neukäufer einer Geforce GTX 1080 oder Geforce GTX 1070 angekündigt - also eine kostenlose digitale Kopie ausgewählter Titel. Spannender ist der überarbeitete Vorgang, um die Codes für For Honor oder Ghost Recon Wildlands freizuschalten. Wir haben uns das Redeem-FAQ angeschaut und Nvidia angerufen, um bei uns unklaren Punkten genauere Informationen zu erhalten. Grundsätzlich ist der Prozess ähnlich wie bisher, wenn auch mit mehr Aufwand verbunden.

Stellenmarkt
  1. Expertinnen bzw. Experten Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung (w/m/d) im Referat ... (m/w/d)
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. Digitalisierungskoordinator (m/w/d)
    Kunstakademie Münster, Münster
Detailsuche

Wer früher ein Spiel freischalten wollte, bekam vom jeweiligen Händler oder Nvidia selbst einen Schlüssel, der auf einer Webseite eingelöst werden musste, um so den eigentlichen Key für Origin, Steam, Uplay oder UWP zu erhalten. Dafür verlangte Nvidia zumindest damals diverse persönliche Daten, die über eine E-Mail-Adresse hinausgingen, etwa Alter, Name und Wohnort.

Zuletzt musste nur noch der Schlüssel samt Alter sowie Name eingegeben und sich in den jeweiligen Account eingeloggt werden, um die Freischaltung durchzuführen. Die App speichert dabei anonymisiert Nutzerinformationen sowie das Origin-, Steam-, Uplay- oder UWP-Profil. Dieses Prinzip konnte aber missbraucht werden, indem die bestellte Grafikkarte storniert wurde, nachdem der Schlüssel bereits digital eingetroffen war - ein solches Beispiel war das Bundle mit Gears of War 4.

Das neue Prinzip sieht vor, dass der Nutzer seine Grafikkarte einbauen und die Geforce Experience installieren muss, die mittlerweile eine Registrierung per Email erfordert. Die Software prüft vor der Eingabe des Spielecodes, ob eine (beliebige) Geforce GTX 1080 oder Geforce GTX 1070 im Rechner steckt, nicht aber, ob es sich explizit um das gekaufte Modell handelt. Eine Verknüpfung findet zumindest bis zu diesem Zeitpunkt nicht statt.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Dennoch geht das Tool über eine Device-ID hinaus, denn pro Karte kann das gleiche Spiel nur einmal aktiviert werden. Wer ein zweites Mal einen Titel freischalten will, muss eine andere Geforce GTX 1080 oder Geforce GTX 1070 als die zuvor genutzte verwenden, da für diesen Fall offenbar eine Seriennummer hinterlegt und abgeglichen wird.

Spiele-Codes an Freunde weiterzugeben oder auch sie zu verkaufen, funktioniert prinzipiell weiterhin: Innerhalb der Geforce Experience wird der Nutzer aufgefordert, zur Aktivierung des Titels seine Origin-, Steam-, Uplay- oder UWP-Daten einzugeben - oder eben die von jemand anderem. Ist das jeweilige Spiel einmal auf einer der Plattformen aktiviert, funktioniert das Spiel auf allen Systemen - unabhängig von der verbauten Grafikkarte. Die Geforce Experience kann abschließend deinstalliert werden.

Die Geforce Experience ist ein optionaler Teil der Geforce-Treiberinstallation und bei einigen Komplett-PCs oder Notebooks daher bereits vorhanden. Das Tool eignet sich dazu, Videos lokal aufzeichnen oder zu streamen, Spiele zu optimieren oder den Treiber aktuell zu halten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Neuro-Chef 03. Feb 2017

2009? Manches schon noch, aber im Grunde war da bereits der Anfang vom Ende zu spüren...

ipsy 03. Feb 2017

Accounts kann man löschen? DU kannst lediglich sagen bitte löscht den Account. Ob er dann...

timo.w.strauss 03. Feb 2017

mist, wieder zu schnell, hab meine GTX schon gekauft und natürlich vor dieser Aktion...

JTR 03. Feb 2017

Ja du bist der einzige. Ob im Zeitalter von 10TB Festplatten und 32GB RAM und mehr jemand...

keldana 03. Feb 2017

Du meldest Dich mit Deinen Steam Daten bei Steam während des Vorgangs zur Gewährung des...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November

Die Version 21H2 wurde wohl auch wegen Windows 11 etwas nach hinten verschoben. Der Patch soll nun aber im November für Windows 10 kommen.

Microsoft: Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November
Artikel
  1. Silence S04: Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt
    Silence S04
    Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt

    Beim Elektroauto Silence S04 kann der Nutzer den Akku selbst wechseln, wenn dieser leergefahren ist.

  2. Truth Social: Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz
    Truth Social
    Trumps soziales Netz bekommt Probleme mit Hackern und Lizenz

    Hacker starten in Trumps-Netzwerk einen "Online-Krieg gegen Hass" mit Memes. Der Code scheint illegal von Mastodon übernommen worden zu sein.

  3. Arduino und Python: Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC
    Arduino und Python
    Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC

    Die Kassette kann nicht nur Lieder speichern, sondern auch Bitmuster. Ein Bastler baut dafür eine Schnittstelle mit 1,5 KBit/s Datenrate.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AOC CQ32G2SE/BK 285,70€ • Dell Alienware AW2521H 360 Hz 499€ • Corsair Vengeance RGB PRO SL 64-GB-Kit 3600 253,64€ • DeepCool Castle 360EX 109,90€ • Phanteks Glacier One 240MP 105,89€ • Seagate SSDs & HDDs günstiger • Alternate (u. a. Thermaltake Core P3 TG Snow Ed. 121,89€) [Werbung]
    •  /