Abo
  • Services:

Nvidia: Spiele-Codes müssen über Geforce Experience aktiviert werden

Wer Titel aus Nvidias Spiele-Bundles freischalten will, kommt um die Installation der Geforce Experience nicht herum. Obendrein muss ein Modell der gekauften Grafikkarte im Rechner stecken, und mehr als ein Code des gleichen Spiels ist nicht gestattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Spiele-Bundle 'Prepare for Battle'
Spiele-Bundle 'Prepare for Battle' (Bild: Nvidia)

Nvidia hat ein neues Spiele-Bundle namens Prepare for Battle für Neukäufer einer Geforce GTX 1080 oder Geforce GTX 1070 angekündigt - also eine kostenlose digitale Kopie ausgewählter Titel. Spannender ist der überarbeitete Vorgang, um die Codes für For Honor oder Ghost Recon Wildlands freizuschalten. Wir haben uns das Redeem-FAQ angeschaut und Nvidia angerufen, um bei uns unklaren Punkten genauere Informationen zu erhalten. Grundsätzlich ist der Prozess ähnlich wie bisher, wenn auch mit mehr Aufwand verbunden.

Stellenmarkt
  1. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Wer früher ein Spiel freischalten wollte, bekam vom jeweiligen Händler oder Nvidia selbst einen Schlüssel, der auf einer Webseite eingelöst werden musste, um so den eigentlichen Key für Origin, Steam, Uplay oder UWP zu erhalten. Dafür verlangte Nvidia zumindest damals diverse persönliche Daten, die über eine E-Mail-Adresse hinausgingen, etwa Alter, Name und Wohnort.

Zuletzt musste nur noch der Schlüssel samt Alter sowie Name eingegeben und sich in den jeweiligen Account eingeloggt werden, um die Freischaltung durchzuführen. Die App speichert dabei anonymisiert Nutzerinformationen sowie das Origin-, Steam-, Uplay- oder UWP-Profil. Dieses Prinzip konnte aber missbraucht werden, indem die bestellte Grafikkarte storniert wurde, nachdem der Schlüssel bereits digital eingetroffen war - ein solches Beispiel war das Bundle mit Gears of War 4.

Das neue Prinzip sieht vor, dass der Nutzer seine Grafikkarte einbauen und die Geforce Experience installieren muss, die mittlerweile eine Registrierung per Email erfordert. Die Software prüft vor der Eingabe des Spielecodes, ob eine (beliebige) Geforce GTX 1080 oder Geforce GTX 1070 im Rechner steckt, nicht aber, ob es sich explizit um das gekaufte Modell handelt. Eine Verknüpfung findet zumindest bis zu diesem Zeitpunkt nicht statt.

Dennoch geht das Tool über eine Device-ID hinaus, denn pro Karte kann das gleiche Spiel nur einmal aktiviert werden. Wer ein zweites Mal einen Titel freischalten will, muss eine andere Geforce GTX 1080 oder Geforce GTX 1070 als die zuvor genutzte verwenden, da für diesen Fall offenbar eine Seriennummer hinterlegt und abgeglichen wird.

Spiele-Codes an Freunde weiterzugeben oder auch sie zu verkaufen, funktioniert prinzipiell weiterhin: Innerhalb der Geforce Experience wird der Nutzer aufgefordert, zur Aktivierung des Titels seine Origin-, Steam-, Uplay- oder UWP-Daten einzugeben - oder eben die von jemand anderem. Ist das jeweilige Spiel einmal auf einer der Plattformen aktiviert, funktioniert das Spiel auf allen Systemen - unabhängig von der verbauten Grafikkarte. Die Geforce Experience kann abschließend deinstalliert werden.

Die Geforce Experience ist ein optionaler Teil der Geforce-Treiberinstallation und bei einigen Komplett-PCs oder Notebooks daher bereits vorhanden. Das Tool eignet sich dazu, Videos lokal aufzeichnen oder zu streamen, Spiele zu optimieren oder den Treiber aktuell zu halten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Neuro-Chef 03. Feb 2017

2009? Manches schon noch, aber im Grunde war da bereits der Anfang vom Ende zu spüren...

ipsy 03. Feb 2017

Accounts kann man löschen? DU kannst lediglich sagen bitte löscht den Account. Ob er dann...

timo.w.strauss 03. Feb 2017

mist, wieder zu schnell, hab meine GTX schon gekauft und natürlich vor dieser Aktion...

JTR 03. Feb 2017

Ja du bist der einzige. Ob im Zeitalter von 10TB Festplatten und 32GB RAM und mehr jemand...

keldana 03. Feb 2017

Du meldest Dich mit Deinen Steam Daten bei Steam während des Vorgangs zur Gewährung des...


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /