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Nvidias Shield TV mit Shield-Controller
Nvidias Shield TV mit Shield-Controller (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Passabler Gaming-Controller, aber enttäuschende Fernbedienung

Bedient wird die Android-TV-Oberfläche mit dem mitgelieferten Shield-Controller, der zudem als Spielesteuerung fungiert. Der Controller ist nicht neu, sondern vom Shield Tablet bekannt. An den positiven wie negativen Aspekten hat sich daher nichts geändert: Der Shield-Controller arbeitet nicht per Bluetooth, sondern mit Wifi Direct, was eine einfachere Kopplung, größere Reichweite und vor allem mehr Bandbreite ermöglicht. Für Splitscreen-Spielspaß können so mehrere Gamepads mit dem Shield-TV verbunden werden.

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Für kleine und mittelgroße Hände empfinden wir die bauchigen Griffstücke des Shield-Controllers als zu wuchtig. Das ist aber Geschmackssache, denn die grundlegende Ergonomie passt, da sich Nvidia am Xbox-Pad orientiert. Am Controller befindet sich ein kombinierter Kopfhörer-Mikrofon-Anschluss, der beispielsweise für Twitch-Streaming verwendet werden kann. Zudem verbaut Nvidia ein dediziertes Mikrofon zur Sprachsteuerung.

Etwas nervig sind die Touchpads in der Mitte des Controllers, wir bevorzugen eine haptische Rückmeldung. Die Analog-Sticks, das D-Pad und die Schulterknöpfe dürften ein bisschen straffer sein. Das vergleichsweise hohe Gewicht ist dem fest verbauten Akku geschuldet, zu schwer ist der Shield-Controller aber nicht.

  • Gamestream und Geforce Now sind Shield-exklusiv. (Bild: Golem.de)
  • Zu den Android-Spielen zählen auch Shield-exklusive Titel. (Bild: Golem.de)
  • Half-Life 2 Episode 2 läuft auf dem Tegra X1 in 1080p60. (Bild: Golem.de)
  • Geforce Now prüft im ersten Schritt die Internetverbindung. (Bild: Golem.de)
  • Nvidia empfiehlt eine 50-MBit/s-Leitung. (Bild: Golem.de)
  • Zu den Abo-Spielen zählen mehrere Batman-Titel, ... (Bild: Golem.de)
  • ... viele Lego-Teile ... (Bild: Golem.de)
  • ... und einige aktuelle Spiele. (Bild: Golem.de)
  • Einzeln kaufbar sind aktuell sieben Titel. (Bild: Golem.de)
  • The Witcher 3 wird in bis zu 1080p30 gestreamt. (Bild: Golem.de)
  • Geforce-Now-Screenshot von The Witcher 3 (Bild: Golem.de)
  • Geforce-Now-Screenshot von The Witcher 3 (Bild: Golem.de)
  • Geforce-Now-Screenshot von The Witcher 3 (Bild: Golem.de)
  • Geforce-Now-Screenshot von The Witcher 3 (Bild: Golem.de)
  • Geforce-Now-Screenshot von The Witcher 3 (Bild: Golem.de)
  • Trine 3 soll in 1080p60 gestreamt werden. (Bild: Golem.de)
  • Bei uns wurde Trine 3 durchweg in 720p60 gerendert. (Bild: Golem.de)
  • Flotte Titel wie Tekken laufen in 1080p60. (Bild: Golem.de)
  • Startschwierigkeiten (Bild: Golem.de)
  • Apps können automatisch auf die SD-Karte installiert werden. (Bild: Golem.de)
  • Der interne Speicher ist schnell voll. (Bild: Golem.de)
  • Shield TV läuft mit Android TV 5.1. (Bild: Golem.de)
  • Einstellungen von Android TV (Bild: Golem.de)
  • In den App-Einstellungen finden sich auch die Apps, die am Android-TV-Play-Store vorbei installiert wurden. (Bild: Golem.de)
  • Chrome-Browser muss manuell über die Einstellungen gestartet werden. (Bild: Golem.de)
  • Der spezielle Shield Hub kann nicht mit eigenen Inhalten befüllt werden. (Bild: Golem.de)
  • Der Empfehlungsbereich von Android TV kann konfiguriert werden. (Bild: Golem.de)
  • Diese Apps liefern Inhalte in den Empfehlungsbereich. (Bild: Golem.de)
  • Der Empfehlungsbereich von Android TV bringt keinen Nutzen. (Bild: Golem.de)
  • Die App-Liste auf dem Android-TV-Hauptbildschirm (Bild: Golem.de)
  • Shield TV (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield TV (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield TV (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield TV (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Shield Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Enttäuschende Bluetooth-Fernbedienung

Die als Zubehör von Nvidia angebotene Bluetooth-Fernbedienung ist für das Anschauen von Filmen und Serien konzipiert. Dank Bluetooth-Technik ist kein Sichtkontakt zum Shield TV erforderlich. Mit der Nvidia-Fernbedienung stießen wir auf die gleichen Probleme wie bei der Nexus-Player-Fernbedienung - und es wurde noch schlimmer.

Das Nvidia-Modell hat anders als die Nexus-Player-Fernbedienung nicht einmal eine Pause-Taste. Zum Pausieren der Wiedergabe muss die Betätigungstaste im Navigationsbereich verwendet werden - und zwar vielfach zweimal. In vielen Apps blendet sich nach dem ersten Klick erst einmal ein Bildschirmmenü ein, auf dem die Pause-Funktion vorausgewählt ist. Erst nach einem weiteren Klick pausiert die Wiedergabe dann, das ist ausgesprochen unpraktisch.

Erfreulicherweise halten sich nicht alle Android-TV-Apps an dieses Bedienungskonzept aus Play-Movies- und Youtube-App. So lassen sich Streams etwa in Netflix, in der ZDF-Mediathek und der Sport1-App auch pausieren, indem die Mitteltaste nur einmal betätigt wird. Diese Bedienungslogik gilt natürlich auch direkt für den Spielecontroller: Falls die App es nicht ermöglicht, muss zum Pausieren doppelt gedrückt werden.

Wie auch der Nexus-Player-Fernbedienung fehlen dem Nvidia-Modell Spultasten. Und die meisten Streaming-Apps erlauben kein Spulen mit den Navigationstasten. Oft muss der Nutzer in einem Bildschirmmenü zum gewünschten Spulknopf navigieren und kann dann erst das Spulen auslösen. Einige der wenigen Ausnahmen ist die Netflix-App, in der ohne solche unpraktischen Verrenkungen gespult werden kann.

Das führt dann wieder dazu, dass das Gerät abhängig von der App anders bedient wird, die Bedienungslogik wird inkonsistent. Das bleibt auch mit dem Shield TV ein Dauerärgernis von Android TV. Aufgrund der genannten Einschränkungen bringt Nvidias Bluetooth-Fernbedienung keinen nennenswerten Komfortbeginn im Vergleich zum Spielecontroller.

Die Fernbedienung ist ungewöhnlich dünn, das wird durch den Einsatz eines fest verbauten Akkus erreicht. Wenn also der Akku leer ist, muss dieser erst geladen werden, bevor die Fernbedienung weiter verwendet werden kann. Hier halten wir Batterien für die praktischere Lösung, ein simpler Austausch genügt und nach ein paar Sekunden ist die Fernbedienung wieder einsatzbereit.

 Android TV hat weiterhin MackenVerfügbarkeit und Fazit 

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ThadMiller 03. Nov 2015

Was für ein TV ist das?

ZappoB 23. Okt 2015

Um hier nochmals verspätet meinen Senf dazu zu geben: es ist schon viel Geschmackssache...

Dwalinn 21. Okt 2015

schäme dich :) Die nehmen halt den offiziellen Preis... auf gog bezahlt man ja auch 60...

Érdna Ldierk 21. Okt 2015

Steam Link hat auch noch ein gravierenderes Problem: man kann nicht vom MAC dorthin...

Fibernator 21. Okt 2015

Danke für den Tipp :)



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