Abo
  • Services:

Nvidia: Shield TV erhält Marshmallow und Vulkan

Mehr Funktionen und Unterstützung für eine neue API: Nvidia hat das Shield TV auf Android 6.0 aktualisiert, weshalb nun Vulkan unterstützt wird und einige Ärgernisse von Android TV Geschichte sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidias Shield TV
Nvidias Shield TV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nvidia hat das Marshmallow-Update alias Android 6.0 für das Shield TV veröffentlicht. Die Aktualisierung auf die aktuelle Version von Googles Android TV verbessert das Betriebssystem an vielen Stellen und erweitert es um eine Unterstützung der kürzlich veröffentlichten Vulkan-v1.0-API. Der im Shield TV verbaute Tegra X1, genauer dessen Geforce-Grafikeinheit auf Basis der Maxwell-Architektur, ist kompatibel zu der neuen Low-Level-Grafikschnittstelle.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, München
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Das Update selbst ist ein knappes GByte groß und erfordert wenig überraschend einen Neustart des Shield TV. Danach folgen die Installation und die App-Optimierung, beides zusammen dauert rund fünf Minuten. Getätigte Einstellungen und Account-Daten wie jene für Netflix werden von dem Marshmallow-Update nicht beeinflusst. Bei unserem Muster stürzt seit der Aktualisierung die Arte-App bei jedem Neustart einmal ab, läuft dann jedoch.

Zu den Neuerungen des Marshmallow-Updates gehört unter anderem, dass die Empfehlungen auf dem Homescreen für jede App einzeln deaktivierbar und die App- sowie Spiele-Leiste unterhalb des Shield-Hubs endlich manuell sortierbar sind. Passend dazu ist der neue Google Play Store etwas übersichtlicher, und es gibt seit der Veröffentlichung des Shield TV im Oktober 2015 allerhand neue Spiele. Nvidia hat das Portfolio beispielsweise um Grand Theft Auto Liberty City Stories, Metal Gear Rising Revengeance und Real Racing 3 erweitert. Diese Titel setzen allerdings noch auf OpenGL ES und nicht auf Vulkan.

  • Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)
  • Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)
  • Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)
  • Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)
  • Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)
  • Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)
  • Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)
  • Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)
  • Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)
Nvidia Shield TV mit Marshmallow (Screenshot: Golem.de)

Eine interessante neue Option ist es, eine externe Festplatte, eine Micro-SD-Karte oder einen USB-Stick nicht als Wechseldatenträger, sondern anstelle des internen Speichers zu verwenden. Gerade beim Modell mit 16 GByte Flash finden wir diese Idee clever, da nur die Pro-Version des Shield TV über eine 500-GByte-HDD verfügt. Weitere Änderungen sind eine verbesserte Farbwiedergabe bei YUV-4:2:0-Inhalten sowie Full Range RGB, die Wiedergabe von Videos mit 23,97 oder 59,94 fps und eine Overscan- sowie CEC-Option über HDMI. Wer einen UHD-Fernseher nutzt, kann statt 2160p60 auch 1060p60 einstellen.

Abschließend hat Nvidia das Geforce-Now-Angebot um Lara Croft and the Guardian of Light erweitert, andere Titel sind Operation Flashpoint Dragon Rising, The Book of Unwritten Tales 2 und The Vanishing of Ethan Carter.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 159€ (Vergleichspreis 189€)
  2. 1.099€
  3. 35€

Érdna Ldierk 26. Feb 2016

Die Frickellösungen bieten allerdings keine Streams in HD. Nur zur Info. ;)

UP87 24. Feb 2016

Also meine Apps funktionieren noch. Sind also nicht auf die SD-Karte verschoben worden...

Gigabit 24. Feb 2016

Du wohl auch nicht, wenn du denkst ne Frau hat 125" Diagonale...


Folgen Sie uns
       


Ryzen 2000 im Test - Livestream

AMDs neuer Ryzen 7 2700X und der Ryzen 5 2600X sind empfehlenswerte CPUs. Vielleicht haben unsere Leser aber noch spezifische Fragen an unseren Tester. Golem.de-Redakteur Marc Sauter stellt sich diesen.

Ryzen 2000 im Test - Livestream Video aufrufen
Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
Projektoren im Vergleichstest
4K-Beamer für unter 2K Euro

Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
Ein Test von Martin Wolf

  1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
  2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
  3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /