Faszination Geforce Streaming Beta
Die Funktion, PC-Spiele auf das Shield zu streamen, ist noch nicht final, das ist aber nur selten ersichtlich. Die Option, auf Nvidias Grid zurückzugreifen, fehlt derzeit. Für den heimischen Einsatz wichtig sind aktuelle Geforce-Betatreiber und die aktuelle Version von Geforce Experience. Der PC oder das Notebook muss weiterhin über eine Kepler-Grafikkarte verfügen, also beispielsweise eine GTX 660 oder eine GT 650M.
In unserem Testaufbau für Gamestream zeigte sich zudem, dass SLI deaktiviert sein muss. Ein wenig ausgelastetes WLAN ist ebenfalls hilfreich, ansonsten kommen auf dem Shield einzig Kompressionsartefakte an. Ob der Computer per Drahtlosnetzwerk oder Ethernet am Router hängt, ist für das Streaming hingegen irrelevant - er muss sich nur im gleichen Netz wie die Handheld-Konsole befinden. Wichtig: Es können nur Spiele gestreamt werden.
Sobald das Shield den PC erkennt, dient es als Gamepad: Egal, ob die Navigiation durch Steam, das Herunterladen von Spielen oder der Chat mit Freunden - alles kein Problem. Per Tastendruck startet der ausgewählte Titel, ab diesem Moment klont Shield den Inhalt des Hauptbildschirms. Welche Auflösung oder Grafikeinstellungen im Spiel genutzt werden, spielt kaum eine Rolle.
Einzig das Seitenverhältnis sollte 16:9 betragen, da das Shield den ankommenden Stream schlicht auf Vollbild skaliert und somit bei anderen Aspekten verzerrt. Höhere Auflösungen als 720p steigern die Qualität kaum. Der berechnete Framebuffer wird von der Kepler-GPU im PC per H.264-Codec über das WLAN an das Shield geschickt und dort ausgegeben.
All dies geschieht mit einer nur sehr geringen Eingabeverzögerung, wenngleich der PC mindestens 30 Bilder pro Sekunde darstellen sollte - ansonsten wirkt der Spielablauf zäh. Kompressionsartefakte sind während des Spielens kaum auszumachen, auf Screenshots hingegen fallen diese sofort ins Auge. Die Qualität des Geforce-Streamings gefällt somit, allerdings ist der praktische Nutzen fraglich. So ist es ohne virtuelle Maschine nicht möglich, an einem PC und am Shield zugleich mit Steam im Coop zu spielen, es kann nur das gestreamt werden, was auf dem Computer dargestellt wird.
Knackige Darstellung, kleines HUD
Die Liste unterstützter Spiele umfasst derzeit (Stand: 8. August 2013) knapp zwei Dutzend Titel. Darunter befinden sich beispielsweise Rollenspiele wie Skyrim, Arcade-Raser wie Grid 2, aber auch das famose Dishonored sowie Grand Theft Auto 4, das aktuelle Tomb Raider und Devil May Cry. Abgerundet wird das Paket durch den dank der hohen Pixeldichte prachtvoll aussehenden Shooter Metro Last Light, das technisch angestaubte CoD Black Ops 2 und Borderlands 2. Letzteres ist ein idealer Kandidat für Shield, da sich das HUD in seiner Größe sowie Position anpassen lässt - bei Skyrim etwa ist die Schrift arg klein, was auf Dauer sehr ermüdend ist.
Die Steuerung aller Spiele orientiert sich an der eines Xbox-360-Titels. Das Optionsmenü oder im Fall von Borderlands 2 die Missionsbeschreibungen und Ähnliches werden mittels der Start- und Zurück-Taste aufgerufen. Auch hier verringert die hohe Pixeldichte die Lesbarkeit von Bildschirmelementen. Abhängig von der Stärke des WLAN-Signals erlaubt das Shield das Spielen in einer Entfernung von 15 Metern und mehr Abstand zum Router, danach wird die Eingabeverzögerung zu groß.
Der Betastatus zeigt sich nur dann, wenn versucht wird, zu einer anderen App und danach wieder zu Steam zu wechseln, denn das klappt gelegentlich nicht. Ein Neustart von Valves Spieleoberfläche schafft jedoch Abhilfe.
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| Viele aufgewertete Android-Titel und hohe Leistung | Gute Akkulaufzeit - aber nur bei der Filmwiedergabe |










Versteh ich das Richtig das man alle Spiele die unter Android sowieso laufen zb. Angry...
:D
Zocken ... auf einem SMARTPHONE? ... Schließt du den auch per DLNA oder so an dein TV an...
Der Sinn ist: ARM ist zu schwach. Mehr Sinn ist da nicht hinter.