Viele aufgewertete Android-Titel und hohe Leistung
Nvidias Shield nutzt als Betriebssystem Google Android 4.2.1 alias Jelly Bean in seiner Reinform. Dies führt so weit, dass sich das Gerät mit "Telefon wird heruntergefahren" abschaltet. Nvidia hat jedoch bereits ein Open Source Kit für Custom-ROMs veröffentlicht. Die Handheld-Konsole bietet eine gegenüber Smartphones sowie Tablets leicht angepasste Oberfläche, die mit Hilfe des rechten Sticks und dem A-, B-, X- und Y-Knopf als Mausersatz bedient wird. Der Bildschirminhalt ist kippbar, dann leidet allerdings die Ergonomie - wie bei der Bedienung per Multitouch.
Der Umgang mit Shield ist für Konsolen- oder Android-affine Nutzer intuitiv: Der Nvidia-Button in der Mitte ruft die in Shield Games, Shield Store und PC Games unterteilte Spieleoberfläche auf. Der Home-Button, der zugleich die zuletzt genutzten Apps aufruft, und die Zurück-Taste sind selbsterklärend.
Per Play Store stehen Android-Spiele zur Verfügung, die teilweise dank des Tegra 4 grafisch aufgebohrt sind - allerdings unterstützen nicht alle Shield vollumfänglich. Riptide GP2 etwa bietet zwar schickeres Wasser durch Normal Maps und steuert sich theoretisch einwandfrei, die Stunts aber müssen wie gehabt per Touch ausgelöst werden. Dies führt das Spielprinzip ad absurdum. Shadowgun wiederum fühlt sich wie ein Konsolen-Shooter an.
Das schönste Android-Spiel aber ist Dead Trigger 2 auf Basis der Unity-Engine, insbesondere die zusätzlichen Lichtquellen und Spiegelungen sorgen für Atmosphäre. Gut geeignet ist Shield auch für portierte Konsolen- und PC-Titel wie Max Payne oder Grand Theft Auto Vice City.
Sehr hohe Spieleleistung, dennoch leichte Ruckler
Dank des Tegra 4 und dessen integrierter Geforce-Grafik zählt das Shield zu den leistungsfähigsten Android-Geräten am Markt. Insgesamt 19.502 Punkte im "Ice Storm"-Benchmark des aktuellen 3D Mark, der auf Open GL ES 2.0 setzt, zeigen die hohe Geschwindigkeit von GPU (Graphics Score von 21.346) und CPU (Physics Score von 14.975).
Die Extreme-Variante des Tests, die in 1080p per Offscreen-Verfahren mit mehr Effekten statt in 720p berechnet wird, gibt 11.351 Punkte aus. Diese unterteilen sich in einen Graphics Score von 10.623 und einen Physics Score von 14.931. Zum Vergleich: Das Nexus 7 mit dem Snapdragon 600 erreicht 11.558 Punkte in 720p und 6.579 Punkte in 1080p.
Im GFX Benchmark 2.7.2, genauer den Onscreen- und Offscreen-Tests von T-Rex HD und Egypt HD, kommt das Shield auf 38 und 59 sowie auf 24 und 64 fps. Auch hier wird das Nexus 7 deutlich geschlagen. Im Praxistest berechnet Nvidias Handheld-Konsole alle von uns geprüften Android-Spiele butterweich, einzig der Tegra-4-Vorzeigetitel Riptide GP2 leidet unter gelegentlichen Rucklern. Dies gilt auch für Sonic 4 Episode 2 THD, das auf dem Shield vorinstalliert ist - für den rasanten Igel ein potenzielles Gameover.
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Versteh ich das Richtig das man alle Spiele die unter Android sowieso laufen zb. Angry...
:D
Zocken ... auf einem SMARTPHONE? ... Schließt du den auch per DLNA oder so an dein TV an...
Der Sinn ist: ARM ist zu schwach. Mehr Sinn ist da nicht hinter.