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Nvidia Shield im Test
Nvidia Shield im Test (Bild: Golem.de)

Viele aufgewertete Android-Titel und hohe Leistung

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Nvidias Shield nutzt als Betriebssystem Google Android 4.2.1 alias Jelly Bean in seiner Reinform. Dies führt so weit, dass sich das Gerät mit "Telefon wird heruntergefahren" abschaltet. Nvidia hat jedoch bereits ein Open Source Kit für Custom-ROMs veröffentlicht. Die Handheld-Konsole bietet eine gegenüber Smartphones sowie Tablets leicht angepasste Oberfläche, die mit Hilfe des rechten Sticks und dem A-, B-, X- und Y-Knopf als Mausersatz bedient wird. Der Bildschirminhalt ist kippbar, dann leidet allerdings die Ergonomie - wie bei der Bedienung per Multitouch.

Der Umgang mit Shield ist für Konsolen- oder Android-affine Nutzer intuitiv: Der Nvidia-Button in der Mitte ruft die in Shield Games, Shield Store und PC Games unterteilte Spieleoberfläche auf. Der Home-Button, der zugleich die zuletzt genutzten Apps aufruft, und die Zurück-Taste sind selbsterklärend.

Per Play Store stehen Android-Spiele zur Verfügung, die teilweise dank des Tegra 4 grafisch aufgebohrt sind - allerdings unterstützen nicht alle Shield vollumfänglich. Riptide GP2 etwa bietet zwar schickeres Wasser durch Normal Maps und steuert sich theoretisch einwandfrei, die Stunts aber müssen wie gehabt per Touch ausgelöst werden. Dies führt das Spielprinzip ad absurdum. Shadowgun wiederum fühlt sich wie ein Konsolen-Shooter an.

Das schönste Android-Spiel aber ist Dead Trigger 2 auf Basis der Unity-Engine, insbesondere die zusätzlichen Lichtquellen und Spiegelungen sorgen für Atmosphäre. Gut geeignet ist Shield auch für portierte Konsolen- und PC-Titel wie Max Payne oder Grand Theft Auto Vice City.

  • Nvidia Shield im zugeklappten Zustand, das namengebende Schild ist abnehmbar. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Gerät ist fast 600 Gramm schwer und vergleichsweise wuchtig. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das IPS-Panel misst 5 Zoll in der Diagonalen. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der Bildschirm bietet einen Öffnungswinkel von 180 Grad und ist sehr blickwinkelstabil. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die Tastenanordnung erinnert stark an den Xbox-360-Controller. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die Tasten in der Mitte dienen der Regulierung der Lautstärke, öffnen das Spielemenü sowie die letzten Apps, führen zum Homescreen und lösen die Zurück-Funktion aus. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Durch den grünen Schlitz saugt das Shield frische Luft an. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Auf der Rückseite wird die geringe Abwärme hinausbefördert. Hier befinden sich zudem Anschlüsse für eine Micro-SD-Karte, Mini-HDMI, Micro-USB und Kopfhörer. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die Verarbeitungsqualität des Shield ist exzellent (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der leicht angepasste Homescreen von Android 4.2.1 (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nvidia-Button führt ins Spielemenü. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Shield-Store finden sich auf den Tegra 4 sowie auf die Controller-Steuerung angepasste Titel. (Screenshot: Golem.de)
  • Für das Streaming von PC-Spielen müssen sich PC oder Notebook und Shield im gleichen Netzwerk befinden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ist das WLAN überlastet, so kommen nur Kompressionsartefakte an. (Screenshot: Golem.de)
  • Gelegentlich mag sich Shield nicht korrekt verbinden. (Screenshot: Golem.de)
  • Steam startet beim Streaming automatisch im Big-Picture-Modus. (Screenshot: Golem.de)
  • Nicht alle Spiele unterstützen das Shield. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Tastendruck startet der ausgewählte Titel, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... die Installation funktioniert ebenfalls. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Stream wird als H.264-Codec an das Shield geschickt. (Screenshot: Golem.de)
  • Borderlands 2 ist ideal, da Größe und Position des HUDs anpassbar sind. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf Screenshots sind Kompressionsartefakte zu sehen, während des Spielens fallen diese kaum bis gar nicht auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Eingabeverzögerung ist sehr gering, schnelle Spiele sind somit kein Problem. (Screenshot: Golem.de)
  • Wichtig ist eine 16:9-Auflösung, da das Shield das ankommende Material auf Vollbild skaliert. (Screenshot: Golem.de)
  • Eine 720p-Auflösung genügt, mehr Pixel steigern die Qualität kaum. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü von Riptide GP2 mit aktivierten Tegra-4-Aufwertungen (Screenshot: Golem.de)
  • Effekte wie Normal Mapping auf dem Wasser lassen sich in Bildern nicht erfassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Akku hält im Spielebetrieb bei maximaler Helligkeit über vier Stunden durch. (Screenshot: Golem.de)
  • Shadowgun steuert sich wie ein klassischer Konsolen-Shooter. (Screenshot: Golem.de)
  • Der erste Grafiktest des 3DMark Ice Storm (Screenshot: Golem.de)
  • Der zweite Grafiktest des 3DMark Ice Storm (Screenshot: Golem.de)
  • Der Physiktest des 3DMark Ice Storm (Screenshot: Golem.de)
  • Das Resultat von Ice Storm (Screenshot: Golem.de)
  • Das Resultat von Ice Storm Extreme (Screenshot: Golem.de)
  • Das Resultat des GFX Bench 2.7.2 (Screenshot: Golem.de)
  • CPU-Z liefert Informationen zum SoC, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... der Architektur und dem Display, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... dem Speicher, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... dem Akku ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und den Sensoren. (Screenshot: Golem.de)
  • Telefonieren ist mit dem Shield nicht möglich. (Screenshot: Golem.de)
  • Der integrierte Speicher fasst 12 GByte. (Screenshot: Golem.de)
Das Grafikmenü von Riptide GP2 mit aktivierten Tegra-4-Aufwertungen (Screenshot: Golem.de)

Sehr hohe Spieleleistung, dennoch leichte Ruckler

Dank des Tegra 4 und dessen integrierter Geforce-Grafik zählt das Shield zu den leistungsfähigsten Android-Geräten am Markt. Insgesamt 19.502 Punkte im "Ice Storm"-Benchmark des aktuellen 3D Mark, der auf Open GL ES 2.0 setzt, zeigen die hohe Geschwindigkeit von GPU (Graphics Score von 21.346) und CPU (Physics Score von 14.975).

Die Extreme-Variante des Tests, die in 1080p per Offscreen-Verfahren mit mehr Effekten statt in 720p berechnet wird, gibt 11.351 Punkte aus. Diese unterteilen sich in einen Graphics Score von 10.623 und einen Physics Score von 14.931. Zum Vergleich: Das Nexus 7 mit dem Snapdragon 600 erreicht 11.558 Punkte in 720p und 6.579 Punkte in 1080p.

Im GFX Benchmark 2.7.2, genauer den Onscreen- und Offscreen-Tests von T-Rex HD und Egypt HD, kommt das Shield auf 38 und 59 sowie auf 24 und 64 fps. Auch hier wird das Nexus 7 deutlich geschlagen. Im Praxistest berechnet Nvidias Handheld-Konsole alle von uns geprüften Android-Spiele butterweich, einzig der Tegra-4-Vorzeigetitel Riptide GP2 leidet unter gelegentlichen Rucklern. Dies gilt auch für Sonic 4 Episode 2 THD, das auf dem Shield vorinstalliert ist - für den rasanten Igel ein potenzielles Gameover.

 Tegra 4 mit aktiver Kühlung trifft exzellente VerarbeitungFaszination Geforce Streaming Beta 

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MelM4D 26. Aug 2013

Versteh ich das Richtig das man alle Spiele die unter Android sowieso laufen zb. Angry...

Lala Satalin... 13. Aug 2013

:D

Lala Satalin... 13. Aug 2013

Zocken ... auf einem SMARTPHONE? ... Schließt du den auch per DLNA oder so an dein TV an...

Lala Satalin... 13. Aug 2013

Der Sinn ist: ARM ist zu schwach. Mehr Sinn ist da nicht hinter.

majodo 11. Aug 2013

Ok, die eine Auktion ist beendet.... für 389¤ ... ziemlich teuer :(



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