Abo
  • IT-Karriere:

Nvidia Shield: Gamepad-Anpassung für Android-Spiele

Nvidia hat für das Shield-Handheld eine große Systemaktualisierung auf Android 4.3 veröffentlicht. Das Update 63 beinhaltet zudem weitere Verbesserungen wie den Konsolenmodus für Spiele, den Gamepad Mapper zur einfacheren Steuerung sowie die offizielle Einführung von Game Stream für PC-Titel.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Update 63 erweitert das Shield um mehrere neue Funktionen.
Das Update 63 erweitert das Shield um mehrere neue Funktionen. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Das sogenannte Update 63 für das Nvidia Shield hievt die Android-Versionsnummer von 4.2.1 auf 4.3 - hierdurch steigt die Geschwindigkeit leicht, und neue Optionen stehen bereit: Im Konsolenmodus verwandelt sich das Shield-Handheld in eine Spieleplattform für PC- oder Android-Titel, die per HDMI oder Miracast an den Fernseher übertragen werden. Der Gamepad Mapper ermöglicht neue Steuerungsoptionen für Android-Titel, die zuvor nur mit Touch spielbar waren und Game Stream ist die Bezeichnung für das nun offizielle Streaming von PC-Spielen auf das Shield. Dies ist auch im Konsolenmodus möglich.

Stellenmarkt
  1. MicroNova AG, Vierkirchen, München
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Im Test des Nvidia Shield bemängelten wir noch, dass einige auf Touch ausgelegte Spiele auf dem Shield kaum bedienbar sind. Mit dem Gamepad Mapper funktioniert die Steuerung nun einwandfrei, die Tastenbelegungen für Android-Spiele lädt das Shield zudem auf Wunsch herunter sofern vorhanden. Nvidia nennt als Beispiel für den Gamepad Mapper das populäre Temple Run, ausgerechnet hier ist jedoch kein Download verfügbar - und das Spiel läuft einzig hochkant. Titel wie BMX Boy hingegen sind ideal für den Gamepad Mapper: Indem die Start-Taste lange gedrückt wird, ist die Steuerung dafür anpassbar. Durch die Zuordnung der physischen Bedienungselemente auf die virtuellen Schaltflächen per Drag-and-Drop ist eine individuelle Steuerung möglich. Ein ähnliches Prinzip nutzt auch Archos.

Durch die neue Android-Version 4.3 wird Nvidias Handheld einen Tick flotter. Im Alltagsbetrieb ist dies nicht spürbar, Benchmarks legen jedoch teils zu: Der Offscreen-Test des Egypt HD aus dem GFX Benchmark 2.7.2 hingegen bescheinigt dem Shield mit 66 statt zuvor 64 fps ein minimales Leistungsplus. Interessanter sind die neuen Funktionen: Die Home-Taste zeigt bei zweimaligem Antippen die Liste der zuletzt verwendeten Apps an, Dateien vom Typ OBB und APK dürfen auf die Speicherkarte ausgelagert werden. Zumindest für Android Package Files war dies aber schon mit dem Update 59 möglich.

Dank mittlerweile laut Nvidia mehr als 50 unterstützten PC-Spielen dient das Shield somit als Gamepad und Konsole zugleich, allerdings mit Einschränkungen: Egal, ob per HDMI-Kabel oder per Funk via Miracast, das Streaming von PC-Spielen wie Assassin's Creed Black Flag ermöglicht maximal 60 fps in einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Hier hätten wir uns bei einer geringeren Bildrate auch 1080p gewünscht, mit Android-Titel klappt dies nämlich. Die Steuerung der Spiele erfolgt mittels des Shields oder eines Bluetooth-Gamepads. Nvidia empfiehlt das Nykos Playpad Pro. Die Shield-Konsole kann zudem für die Filmwiedergabe an den Fernseher angeschlossen werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  2. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  3. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten

    •  /