Nvidia-Quartalszahlen: Rekordumsatz dank Gaming und Mining

Von 5 Milliarden US-Dollar entfallen 3 Milliarden auf die Geforce-Sparte, mit Crypto-Mining will Nvidia nur 300 Millionen US-Dollar erzielt haben.

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Nvidia-CEO Jensen Huang (r.) und Mellanox-CEO Eyal Waldman auf der GTC 2019
Nvidia-CEO Jensen Huang (r.) und Mellanox-CEO Eyal Waldman auf der GTC 2019 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat im vierten Quartal 2020 einen Rekordumsatz generiert und erstmals mehr als 5 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet (PDF), auch der Gewinn fiel verglichen mit dem Vorjahr signifikant höher aus: Der Umsatz stieg von 3,105 auf 5,003 Milliarden US-Dollar und der Gewinn von 0,99 auf 1,507 Milliarden US-Dollar. Hinzu kommt die mit 63 Prozent weiterhin sehr hohe Marge.

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Mit 3,056 Milliarden US-Dollar weist die Gaming-Sparte den mit Abstand größten Anteil am Umsatz auf, hier verbucht Nvidia die Geforce-Grafikkarten. Seit dem Launch der Ampere-Generation sind die Geforce RTX 3000 kaum lieferbar und wenn, dann zu überzogenen Preisen. Laut CEO Jensen Huang bleibt das auch im nächsten Quartal so, obwohl mehr produziert werden soll.

Ein nicht unerheblicher Teil der Geforce-Grafikkarten wird von Personen gekauft, die Crypto-Mining-Farmen betreiben. Nvidia beziffert den geschätzten Umsatz mit gerade einmal 100 bis 300 Millionen US-Dollar, was angesichts des Gesamtvolumens der Geforce-Sparte viel zu niedrig angesetzt wirkt. Beim vorherigen Ethereum-Boom halbierte sich Nvidias Umsatz, damals hatte der Hersteller ebenfalls beteuert, nur wenige Karten würden für Mining verwendet.

Um Crypto-Farmen von Geforce-Modellen fernzuhalten, hat Nvidia kürzlich die CMP HX (Cryptocurrency Mining Processors) eingeführt, speziell zum Schürfen produzierte Karten. Nvidia prognostiziert für das erste Quartal 2021 einen Umsatz von 50 Millionen US-Dollar für die CMP HX, was niedrig erscheint. Die vier Modelle - 30HX, 40HX, 50HX und 90HX - sollen autorisierte Partner wie Asus, Colorful, EVGA, Gigabyte, MSI, Palit und PC Partner (Zotac) in den Handel bringen.

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In der Datacenter-Sparte profitiert Nvidia derweil vom A100-Beschleuniger, denn der Umsatz stieg von 1,021 auf 1,947 Milliarden US-Dollar. Erst im November hatte Nvidia den A100 mit doppelt so viel Videospeicher versehen, also 80 GByte. Die Übernahme vom Mellanox macht sich noch kaum bemerkbar, im Fiskaljahr 2020 sollen es rund 10 Prozent respektive 1,668 Milliarden US-Dollar gewesen sein.

NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate

Bei Automotive ging der Umsatz leicht zurück, auch Proviz mit den Quadro-Modellen musste Einbußen hinnehmen. Diese zwei Sparten sollen in den nächsten Monaten wieder mehr Geld einbringen, konkret wurde Nvidia aber nicht. Für das erste Quartal 2021 generell wird ein Umsatz von rund 5,3 Milliarden US-Dollar angepeilt.

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AllDayPiano 25. Feb 2021

Du findest 10% jämmerlich? Also ich würde bei 10% Gehaltsplus Luftsprünge machen. Mir...

malmi 25. Feb 2021

"Um Crypto-Farmen von Geforce-Modellen fernzuhalten" - das ist ja der uneingeordnete...

Hotohori 25. Feb 2021

Im Gegensatz zu Intel schwächelt NVidia halt nicht, da hat es AMD nicht so leicht, vor...

JTR 25. Feb 2021

Ich denke die 300 Mio sind explizit Mining Lösungen die sie verkauft haben. Aber 50% von...



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