Nvidia: Profi-RTX-Grafik für Datacenter, Laptops und Workstations

Ohne Quadro, aber mit RTX: Auch abseits von Supercomputern und Geforce-Gaming-Karten werden Nvidias aktuelle Ampere-GPUs eingesetzt.

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Eine RTX A5000 für Workstations
Eine RTX A5000 für Workstations (Bild: Nvidia)

Nvidia hat allerhand Profi-RTX-Grafikchips angekündigt, die in vielfältigen Bereichen eingesetzt werden. Bisher gibt es die Modelle mit Ampere-Technik primär für Supercomputer (Nvidia A100) sowie für Gaming-Systeme (Geforce RTX 3000). Nun erweitert der Hersteller das Portfolio für Laptops; außerdem gibt es weitere Modelle für Datacenter und Workstations.

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Für Notebooks bringt Nvidia die RTX A5000, die RTX A4000, die RTX A3000 und die RTX A2000. Sie alle nutzen eine Ampere-GPU wie GA104 oder GA106, entsprechen also weitestgehend den Geforce RTX 3000 für Laptops. Damit einher geht eine sehr weite Spanne bei der TGP (Total Graphics Power), was die Performance schwer einschätzbar macht.

Die RTX A2000 dürfte schon den GA107-Chip verwenden, der auch für Geforce RTX 3050 geplant ist. Darunter siedelt Nvidia noch die T1200 und die T600 an, zwei auf der älteren Turing-Generation basierende GPUs ohne Raytracing- oder Tensor-Cores. Offenbar wird ein TU117 verwendet, wie er auch in der Geforce GTX 1650 steckt.

Mehr GA100-Designs für Server

Im Datacenter-Segment erweitert Nvidia die Palette um die A30, die A16 und die A10 genannten Modelle - bisher gab es nur die A40 für Server. Die A30 ist Resteverwertung des GA100-Chips, hier sind 24 GByte an HBM2-Stapelspeicher an einem 3.072-Bit-Interface angebunden, zudem läuft die Karte verglichen zum A100-Topmopdell mit von 250 Watt auf 165 Watt reduzierter thermischer Verlustleistung.

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Bei der A16 handelt es sich um eine Steckkarte mit vier Nvidia-GPUs mit jeweils 16 GByte Videospeicher, die für virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) gedacht sind. Die A10 wiederum ist für virtuelle Workstations ausgelegt, sie hat 24 GByte Videospeicher und basiert auf dem GA102-Chip der Geforce RTX 3090/3080.

Für Desktop-Workstations bringt Nvidia ebenfalls eine RTX A5000 und eine RTX A4000, allerdings mit deutlich abweichenden technischen Daten im Vergleich zu den Laptop-Ablegern. Die RTX A5000 hat 8.192 statt 6.144 Shader-ALUs und die RTX A4000 hat 6.144 statt 5.120 Kerne, auch ist zumindest das größere Modell mit 230 Watt für eine deutlich höhere TGP ausgelegt.

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