• IT-Karriere:
  • Services:

Nvidia: Petswap wandelt Labradore in Hyänen und Eisbären um

Wie sieht ein Labrador in Katzenform aus? Nutzer können es mit dem Nvidia-Tool Petswap herausfinden. Es basiert auf dem neuronalen Netzwerk Funit, das menschliche Vorstellungskraft imitieren soll - teils mit skurilen Ergebnissen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidias Tool kreiert Hunde-Katzen-Bären-Mutanten.
Nvidias Tool kreiert Hunde-Katzen-Bären-Mutanten. (Bild: Nvidia)

Nvidia-Forscher arbeiten am neuronalen Netzwerk Funit, das zwei verschiedene Bildquellen zu einem neuen Bild verschmelzen kann. Auf Basis des Systems hat das Entwicklerteam das Tool Petswap konstruiert, welches Besitzer von Haustieren ausprobieren können. Die Software nimmt das Quellbild des eigenen Tieres und wandelt dieses in andere Tierarten und Rassen um. Bisher ist die Umwandlung in verschiedene Hunde- und Hauskatzenarten wie Golden Retriever und Husky möglich. Auch Raubkatzen, Bären, Hyänen und Erdmännchen sind mögliche Zieltiere.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt
  2. Hannover Rück SE, Hannover

Die Verschmelzung zweier Arten führt zu einem neuen, teils skurril aussehenden Wesen. Das wird beispielsweise deutlich, wenn ein langschnauziger Hund in einen Mops verwandelt wird. Auch das Erstellen von beweglichen Videosequenzen ist bereits möglich, macht aber auch einige Bildfehler wie das Verschwinden von Augen deutlich, die etwa beim Neigen des Kopfes und damit einem Perspektivwechsel auftreten. Das Projekt erinnert dabei etwas an Deep Fakes, welches Gesichter von Personen auf die Körper anderer Personen modelliert. Dies wurde beispielsweise für pornografische Inhalte verwendet.

Imitation von menschlichem Denken

Die Forscher wollen mit ihrem Projekt das Verständnis von Menschen imitieren, die sich durch ihre Vorstellungskraft Tiere in verschiedenen Positionen ausmalen können, etwa im Sitzen, im Stehen oder beim Rennen. Dazu überträgt das Gehirn bekannte Bilder von beispielsweise Katzen auf eine bestimmte Katzenart. Funit soll dieses Prinzip nach dem Training mit einer geringen Zahl an Referenzbildern ebenfalls erreichen.

Dazu muss das System allerdings zuvor mit vielen Bildern für einen Klassen-Identifier trainiert werden. Dieser gibt dem Modell Informationen, welche Merkmale bestimmte Objekte - im Beispiel Säugetiere - haben. Das trainierte Funit-Modell benötigt dann nur noch ein Eingabebild, um dieses in diverse Unterarten zu verwandeln. In einem Video erklärt Nvidia, dass dies nicht nur mit Tieren funktioniert, sondern etwa auch mit Lebensmitteln - Und das geht über die Vorstellungskraft der meisten Menschen hinaus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 52,99€
  2. 19,95€
  3. (-60%) 23,99€
  4. (-79%) 5,99€

XYoukaiX 16. Mai 2019

so richtig dolle is das ergebnis jetzt nicht aber ne nette spielerei ^^V


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /