Abo
  • Services:

Nvidia: Neuronales Netzwerk generiert fotorealistische Bilder

Prominente, Tiere oder Fahrzeuge: Nvidias maschineller Lernalgorithmus generiert möglichst realistische Bilder. Die Vorlage stellen 30.000 Referenzbilder. Momentan sind die Ergebnisse noch nicht ohne Fehler - es sei denn ein zweiköpfiges Pferd ist erwünscht.

Artikel veröffentlicht am ,
Noch ist Nvidias GAN nicht perfekt.
Noch ist Nvidias GAN nicht perfekt. (Bild: Nvidia)

Der Hardwarehersteller Nvidia hat ein Konzept vorgestellt, mit dem Bilder von Objekten und Personen von einem neuronalen Netzwerk automatisch erstellt werden. Das Unternehmen nutzt dazu das Konzept von Generative Adverserial Networks (GAN), bei dem ein Algorithmus die Bilder generiert und ein anderer diese auf ihre Echtheit hin bewertet. Die Modelle werden in mehreren Etappen trainiert, in denen der Detailreichtum der Bilder Schritt für Schritt erhöht wird.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Meckenheim, München
  2. CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Freiburg

Erste Ergebnisse wurden in Form von Bildern mit einer Auflösung von 1.024 x 1.024 Pixeln gezeigt. Objekte wie Fahrräder, Busse oder Kirchen konnten bisher nur in 256 x 256 Pixeln gerendert werden.

Die Grundlage für die neuronalen Netzwerke bildet eine Datenbank aus 30.000 Bildern. Diese nimmt sich das System zur Vorlage und generiert nach Schlagwörtern entsprechende Motive. Erste Ergebnisse sind bereits sehr detailliert. Hauttexturen etwa können bereits vom Modell erstellt werden. Auch eine Art animierte Bilderserie erstellt das Modell. Das Ergebnis ist ein sich ständig änderndes Motiv, bei dem sich Bilder in andere Bilder morphen.

Verbesserungspotenzial für das GAN

Probleme hat Nvidias GAN-System allerdings noch bei reflektierenden Oberflächen, wie bei der feuchten Pupille eines Auges. In der Dreiviertel-Ansicht sehen einige Proportionen außerdem noch etwas verschoben aus. Nvidia berichtet im Dokument auch von Ergebnissen, bei denen ein Pferd zwei Köpfe hat oder von Frauen, die nur einen Ohrring haben.

  • Nvidia zeigt erste Ergebnisse seines GAN-Algorithmus. (Bild: Nvidia)
  • Nvidia zeigt erste Ergebnisse seines GAN-Algorithmus. (Bild: Nvidia)
  • Nvidia zeigt erste Ergebnisse seines GAN-Algorithmus. (Bild: Nvidia)
Nvidia zeigt erste Ergebnisse seines GAN-Algorithmus. (Bild: Nvidia)

Außerdem werden beim Begriff Fernseher vom Modell auch ähnlich aussehende Geräte wie Smartphones und Laptops generiert. Auch die Trainingszeit für das Modell ist noch immer eine Hürde: Nvidia hat dafür einen Supercomputer mit Tesla-P100-Grafikkarten 20 Tage lang laufen lassen.

Trotzdem sind viele der Ergebnisse bereits jetzt sehr fotorealistisch. Anwendungsgebiete für eine solche Technik können im Grafikdesign und in der Werbung gefunden werden. Momentan werden etwa in der Modebranche Fotomodelle zu großen Teilen noch von ausgebildetem Personal in Adobe Photoshop oder vergleichbarer Software so editiert, dass sie für den Zweck noch attraktiver wirken. Solche Aufgaben könnte in Zukunft ein Algorithmus übernehmen. Vielleicht stammt dann auch das Model selbst aus dem Computer.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

Baron Münchhausen. 03. Nov 2017

Geil oder.

wlorenz65 03. Nov 2017

dim mens ... Mach dunkel den Mens! Er ist zu hell! Der Algorithmus soll nur 2D Bilder...

poke53281 02. Nov 2017

Sehr beeindruckend finde ich auch die Ergebnisse von CycleGAN: https://github.com/junyanz...

BLi8819 02. Nov 2017

Aus Pixeln ;-)

TarikVaineTree 02. Nov 2017

Ich weiß nicht, ob ich es creepy finden soll, aber das Video hat mich zumindest sehr...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Skydio R1 Apple Watch zur Drohnensteuerung verwendet
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  3. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

    •  /