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Nvidia-Lieferengpass: Die Mondpreise für RTX 4090 sind unsinnig

Aus Händlerkreisen haben wir erfahren, dass die Nvidia Geforce RTX 4090 generell gut lieferbar ist. Auch Nachschub kommt pünktlich.
/ Martin Böckmann
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Mondpreise müssen für diese Generation vermutlich nicht gezahlt werden. (Bild: Pixabay)
Mondpreise müssen für diese Generation vermutlich nicht gezahlt werden. Bild: Pixabay

In Gesprächen mit Händlern hat Golem.de erfahren, dass die Liefermengen der Nvidia Geforce RTX 4090 (Test) deutlich höher sind, als es beim Start der Ampere-Generation der Fall war. Es waren zum Start bis zu viermal so viele Karten verfügbar wie vor zwei Jahren. Die hohen Preise der Wiederverkäufer sind damit vermutlich nicht lange zu halten.

Am 13. Oktober 2022 konnten wir schon die ersten Angebote mit bis zu 1.000 Euro Aufschlag auf den originalen Verkaufspreis beobachten. Da Nachschub von den Distributoren und Herstellern offenbar ebenfalls pünktlich und in höheren Stückzahlen geliefert wird, werden einige Wiederverkäufer vermutlich auf ihrer Ware sitzenbleiben und diese zurückgeben müssen.

Zum Start der Founder's Edition sowie der Herstellermodelle am Tag darauf waren die Grafikkarten trotz teils guter Lagerbestände erst einmal wieder innerhalb sehr kurzer Zeit ausverkauft. Ein Händler berichtete uns, dass es bereits nach ein paar Minuten keine Ada-GPUs mehr gegeben habe.

Ob es sich bei den Käufen um Aktivitäten von Bots handelt, wissen wir aktuell nicht. Aufgrund der Datenschutzbestimmungen ist eine Analyse oder gar Herausgabe von Kundendaten selbstverständlich nicht möglich.

Am besten ein paar Tage warten

Sollten Wiederverkäufer ihre Ware mangels Nachfrage zurückgeben, könnte die Situation sich weiter entspannen, da die Neuware dann ebenfalls wieder zum Verkauf steht. Zudem ist der Krypto-Boom offenbar nicht neu entflammt, die Karten dürften daher dieses Mal auch häufiger ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden.

Im Vorfeld des Launchs gab es diverse Gerüchte, dass Nvidia und Partnerfirmen bereits seit Monaten Grafikkarten vorproduziert hätten, diese aber nicht verkaufen wollten, solange die Lager noch voll mit GPUs aus der Ampere-Generation seien. Um den Abverkauf zu beschleunigen, wurden besonders bei den hochpreisigen Produkten die Preise mehrfach teils deutlich nach unten angepasst.

Dies spricht ebenfalls dafür, dass ausreichend Grafikkarten vorhanden sein sollten, um in den kommenden Wochen den Bedarf zu decken. Durch die sehr hohe Rechenleistung sowie neue Features wie schnelles AV1-Encoding(öffnet im neuen Fenster) und DLSS3(öffnet im neuen Fenster) sind die GPUs offenbar auch bei den echten Kunden beliebt.

Wer günstigere Optionen sucht, muss sich noch bis zum Start der kleineren Modelle im November gedulden.


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