• IT-Karriere:
  • Services:

Nvidia: "KI wird die Computergrafik revolutionieren"

Deep Learning soll Spiele schlauer, vor allem aber schöner machen - sagt Nvidia. Außerdem hat das Unternehmen neue Angebote für Profi- und Hobbyentwickler vorgestellt und Andeutungen über eine High-End-PC-Version von Final Fantasy 15 gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Bildverbesserungsverfahren von Nvidia lernen ständig dazu.
Die Bildverbesserungsverfahren von Nvidia lernen ständig dazu. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

"Achtet auf künstliche Intelligenz, das wird in den nächsten Jahren die Spielegrafik bestimmen wie kein anderes Thema", mit diesen Worten hat Jeff Fisher, Vizechef von Nvidia, eine mehrstündige Veranstaltung im Rahmen der GDC 17 in San Francisco beendet. Zuvor hat einer seiner Ingenieure ebenfalls betont, welche Bedeutung Deep Learning und neuronale Netze für das Aussehen von Spielen bekommen: "Künstliche Intelligenz wird die Computergrafik revolutionieren", so Dr. Steven Parker, der bei Nvidia für den Bereich Professional Graphics zuständig ist.

  • Aftermath hilft Entwicklern beim Debugging. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Das von der Xbox stammende Pix erscheint auch für Windows. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Nvidia hat auf seiner Veranstaltung auch über DirectX-12 gesprochen. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Bei der Vulkan-Schnittstelle hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Immer mehr Möglichkeiten stehen unter DirectX-12 bereit. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Deep Learning hilft auch bei der Grafik ... (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • ... und soll Spiele künftig schöner machen. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Bereits jetzt lassen sich Texturen neuronal hochskalieren. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Eine Anwendung erstellt zufallsgenerierte, neue Texturen. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • FCAT Data Analyzer hilft bei der Suche nach "verlorenen" Frames. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
  • Die Analysemögichkeiten sind sehr mächtig. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
Aftermath hilft Entwicklern beim Debugging. (Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)
Inhalt:
  1. Nvidia: "KI wird die Computergrafik revolutionieren"
  2. Flex und Flow für Final Fantasy 15

Parker hat ausführlich erklärt, wie man sich das bei Nvidia vorstellt. "Bereits jetzt funktionieren Verfahren, mit denen Gesichter in einem Spiel mit Hilfe neuronaler Netze erkannt und dann automatisch die Lippen beim Sprechen animiert werden können", so Parker. Die Algorithmen würden aber auch immer besser darin, künstlerische Effekte in Echtzeit in 3D zu integrieren.

Das, was die 2016 veröffentlichte App Prisma mit Bildern kann, könnte in Spielen für ganze Welten funktionieren. Übrigens ist es kein Zufall, dass Nvidia in den Befehlssatz seiner aktuellen Pascal-GPUs auch schon eine Reihe von Instruktionen speziell für KI-Algorithmen aufgenommen hat.

Das alles ist übrigens nicht nur Utopie, sondern bei Nvidia ab sofort verfügbar: Auf der Firmenseite Gameworks: Materials and Textures können Nutzer unter anderem die Auflösung von Fotos oder Texturen auf Basis neuronaler Netze hochskalieren lassen. Dabei kommen laut Nvidia nicht einfach die sonst üblichen Bildverfeinerungswerkzeuge zum Einsatz, sondern serverseitig recht aufwendige Berechnungen.

Automatische Highlights im Stream

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. über duerenhoff GmbH, Hamburg

Neben den Vorstellungen von der Zukunft der Computergrafik hat Nvidia bei der Veranstaltung eine Reihe von kleineren und größeren Neuerungen für praktisch seine gesamte Software vorgestellt. Interessant für Streamer ist etwa die Möglichkeit, dass mit der Videocapture-Software Shadowplay künftig automatisch die besten Momente in Spielen identifiziert werden können.

Dazu müssen die Entwickler per SDK festlegen, welche dieser Augenblicke besonders vielversprechend sind. Das könnte etwa ein weiter Sprung in einem Rennspiel, ein Headshot in einem Actiontitel oder ein finaler Kampf in einem Rollenspiel sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript
Flex und Flow für Final Fantasy 15 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 65,99€
  2. 2,99€
  3. 0,99€
  4. 4,99€

Dwalinn 02. Mär 2017

Könnte durchaus interessant sein, aber schon auf Konsole sah das Spiel toll aus. Nochmal...

violator 01. Mär 2017

Ist ja auch logisch, wenn die Details immer kleiner werden. Ein Objekt mit 100.000 statt...

Lofwyr 01. Mär 2017

Dieses "Highlight" ist mir beim Lesen auch gleich durch den Kopf geschossen ... äh...


Folgen Sie uns
       


HP Pavilion Gaming 15 - Fazit

Das Pavilion Gaming 15 ist für 1.000 Euro ein gut ausgestattetes und durchaus flottes Spiele-Notebook.

HP Pavilion Gaming 15 - Fazit Video aufrufen
Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

Mobilität: Überlasten zu viele Elektroautos die Stromnetze?
Mobilität
Überlasten zu viele Elektroautos die Stromnetze?

Wenn sich Elektroautos durchsetzen, werden die Stromnetze gefordert sein. Ein Netzbetreiber in Baden-Württemberg hat in einem Straßenzug getestet, welche Auswirkungen das haben kann.
Ein Interview von Daniela Becker

  1. Autogipfel Regierung will Kaufprämie auf 6.000 Euro erhöhen
  2. Tesla im Langstrecken-Test Einmal Nordkap und zurück
  3. Elektroauto Mazda MX-30 öffnet Türen wie der BMW i3

Apple TV+ im Test: Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten
Apple TV+ im Test
Apple-Kunden müssen auf jeden Streaming-Komfort verzichten

Apple ist mit Apple TV+ gestartet. Wir haben das Streamingabo ausprobiert und waren entsetzt, wie rückständig alles umgesetzt ist. Der Kunde von Apple TV+ muss auf sehr viele Komfortfunktionen verzichten, die bei der Konkurrenz seit langem üblich sind.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
  3. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat

    •  /