Nvidia: Keine Volta-basierten Geforces in 2017
Nvidia-Chef Jensen Huang sich hat bei der Besprechung der Ergebnisse des zweiten Quartals 2017 zu künftigen Geforce-Grafikkarten für Spieler geäußert(öffnet im neuen Fenster) . "Zum Thema Volta für Gamer haben wir noch nichts angekündigt" , und weiter: "Für das kommende Weihnachtsgeschäft ist Pascal unschlagbar."

Huang führte weiter aus, dass Nvidia an neuen Geräten und Technologien für Spieler arbeite. Er empfiehlt für Titel wie Call of Duty WW2 oder Destiny 2 wenig überraschend eine Pascal-basierte Grafikkarte. Die ersten Modelle – die Geforce GTX 1080 und die Geforce GTX 1070 – wurden im Frühsommer 2016 veröffentlicht und sind weiterhin aktuell. Zwischenzeitlich hat Nvidia das Portfolio mit der Geforce GT 1030 , der Geforce GTX 1050 (Ti) , der Geforce GTX 1060 , der Geforce GTX 1080 Ti und der Titan XP aktualisiert.
Deep Learning im Fokus
Volta-basierte Karten gibt es bisher nur zwei, wobei es sich hier um das gleiche Modell in unterschiedlichen Formfaktoren handelt: die Tesla P100 als PCIe- und als SXM2-Variante. Deren 815 mm² großer GV100-Chip mit seinen 32 GByte HBM2-Speicher ist aber nicht für Spieler gedacht, sondern aufgrund seiner Tensor-Cores vorrangig für künstliche Intelligenz ausgelegt.
AMD hat kürzlich die Radeon RX Vega 64 und die Radeon RX Vega 56 veröffentlicht. Die Karten liefern eine Leistung oberhalb der Geforce GTX 1080 respektive der Geforce GTX 1070 und kosten theoretisch weniger. Die Vega 56 erscheint Ende August 2017, die Vega ist derzeit aber nur für über 600 statt zum offiziellen Preis von 500 Euro verfügbar – ergo teurer als die kaum langsamere GTX 1080.
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