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Nvidia Grafikkarten: Spielehersteller raten zu älteren Treibern

Ein ungewöhnlicher Schritt soll Leistungs- und Zuverlässigkeitsprobleme lösen. Das Treiber -Downgrade hat jedoch auch Nachteile.
/ Martin Böckmann
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Eine Nvidia-Geforce RTX 4070 - einige Entwickler empfehlen für dieses Modell die Verwendung älterer Treiber. (Bild: Nvidia)
Eine Nvidia-Geforce RTX 4070 - einige Entwickler empfehlen für dieses Modell die Verwendung älterer Treiber. Bild: Nvidia

Die Entwickler der Computerspiele Inzoi(öffnet im neuen Fenster) und The First Berserker: Khazan(öffnet im neuen Fenster) raten dazu, mit einer Nvidia-Grafikkarte aus der RTX-30-Serie (Ampere) sowie RTX-40-Serie (Ada) keine Treiber mit der Versionsnummer 572.xx zu verwenden. Nur die neueren Blackwell-Grafikkarten brauchen diesen Treiber unbedingt, da sie mit älteren Treibern nicht kompatibel sind.

Konkret soll es Ruckler und andere Leistungsprobleme geben, die mit älteren Treibern nicht auftreten sollen. In Foren wird zudem von Blackscreens berichtet, die mit älteren Grafikkarten in Kombination mit den neueren Treibern auftreten sollen. Dabei funktioniert der PC unter Umständen direkt nach dem Start nicht mehr, und lässt sich erst im abgesicherten Modus wieder hochfahren.

Als Lösung soll der aktuelle Treiber deinstalliert werden und anschließend die Version 566.36 installiert werden. Zum restlosen Entfernen der Treiber wird allgemein das kostenlose Programm DDU(öffnet im neuen Fenster) (Display Driver Uninstaller) empfohlen, das auch in diesem Fall am besten im abgesicherten Modus ausgeführt wird. Nach einem anschließenden Neustart kann der neue Treiber installiert werden.

Keine Wahl bei neueren Grafikkarten

Wer eine neuere Grafikkarte aus der RTX-50-Serie (Blackwell) hat, kommt um die neueren Treiber nicht herum. Hier hat Nvidia aber zwischenzeitlich bereits nachgebessert, um anfängliche Probleme mit den neuen Karten zu beheben. Das schließt aber offenbar bisher keine älteren Modelle ein.

Ärgerlich dürfte sein, dass den älteren Treibern auch DLSS 4 und damit das neue Transformer-Modell mit höherer Qualität fehlt. Bis zu einer permanenten Lösung durch ein erneutes Update bleibt daher nur die Entscheidung zwischen besserer Stabilität oder der Möglichkeit, die neuesten Features nutzen zu können.

Grafikkarten aus der RTX-20-Serie (Turing) werden von den Spieleentwicklern gar nicht explizit erwähnt. Wir empfehlen nur dann ein Downgrade zum alten Treiber, wenn auch tatsächlich Probleme auftreten.


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