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Nvidia-Grafikkarten: Smooth Motion kommt für die RTX-40-Serie

Im Rahmen eines App-Updates bringt Nvidia die Frame-Generation-Funktion auch für ältere GPUs. Das Einstellungsmenü wird zudem umfangreicher.
/ Martin Böckmann
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Auch die Nvidia-Geforce-RTX-4070-Super erhält Smooth Motion per Update. (Bild: Martin Böckmann/Golem.de)
Auch die Nvidia-Geforce-RTX-4070-Super erhält Smooth Motion per Update. Bild: Martin Böckmann/Golem.de

Nvidia hat zur Gamescom 2025 ein Update der Nvidia-App(öffnet im neuen Fenster) angekündigt, mit dem zahlreiche Funktionen vereinfacht werden und die Geforce-RTX-40-Serie Unterstützung für Smooth Motion erhält. Damit sind auch Nvidias Ada-Grafikkarten in der Lage, Frame Generation (FG) in Spielen zu aktivieren, bei denen dies nicht vom Entwickler per DLSS-SDK implementiert wurde.

Zudem lässt sich die Funktion DLSS-Override in der neuen Version auch global einstellen, um in allen Titeln das gleiche Upscaling-Modell zu verwenden oder Multi-Frame Generation (MFG) für RTX-50-Karten zu forcieren. Bisher musste diese Einstellung für jede Anwendung einzeln erfolgen.

Der Umzug des Control-Panels zur Nvidia-App geht mit der neuen Version ebenfalls weiter. Die Einstellungen für Surround-Displays, anisotropische Filterung, Anti-Aliasing und Umgebungsverdeckung (Ambient Occlusion) sind jetzt in der App verfügbar. Neben Geforce Experience soll langfristig auch das alte Einstellungsmenü vollständig von der neuen App ersetzt werden.

Kleinere KI-Modelle

Ein weiteres Update betrifft den Chatbot Project G-Assist, mit dem Entwickler in Spielen einen Sprachbot zur Verfügung stellen können, der inhaltliche Fragen zum Spiel und zum aktuellen Geschehen beantworten kann, aber auch bei Grafikeinstellungen und Einstellungen etwa zur Übertaktung oder zum Energiesparen hilft.

Bisher war dafür laut Nvidia eine GPU mit mindestens 12 GByte Grafikspeicher erforderlich. Ein neues Modell soll dies auf 6 GByte reduzieren. Zudem betont der Hersteller, dass das Sprachmodell immer nur während seiner aktiven Nutzung geladen wird und danach nicht im VRAM verbleibt. Während des Spielens belegt G-Assist also keinen Grafikspeicher.

Der Assistent soll außerdem weitere Funktionen erhalten, um etwa bei Grafikeinstellungen besser helfen und direkt auf die benötigten Optionen zugreifen zu können.


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