Nvidia-Grafikkarte: Vierte Geforce GTX 1060 hat 5 GByte Speicher

Nvidia bringt eine weitere Version der Geforce GTX 1060 heraus. Die Pascal-basierte Grafikkarte hat genauso viele Rechenkerne wie das normale Modell, ist aber beim Interface und Speicher beschnitten. Vorerst wird das Modell nicht nach Europa kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fouder's Edition der neue GTX 1060
Fouder's Edition der neue GTX 1060 (Bild: Golem)

Nvidia arbeitet an einer neuen Version der Geforce GTX 1060 und somit der mittlerweile vierten Iteration dieser Grafikkarte. Das berichtet Expreview unter Berufung auf industrienahe Quellen und nennt auch gleich den Einsatzort: Diese spezielle Geforce GTX 1060 soll in Internet-Cafés im asiatischen Raum eingesetzt werden. Die vergangenen Jahre zeigten aber, dass solche Karten oft auch nach Europa kommen.

Stellenmarkt
  1. IKT-Beschäftigter (m/w/d)
    Stadt Köln, Köln
  2. SAP Nachwuchsführungskraft als Entwicklungsleiter (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Die ursprüngliche Version der Geforce GTX 1060 (Test) basiert auf einem GP106-Grafikchip mit 1.280 Rechenkernen und einem 192 Bit breiten Interface mit 6 GByte Videospeicher. Etwas später folgte eine Variante der Geforce GTX 1060 mit 3 GByte, die obendrein nur 1.152 Shader-Einheiten aufweist. Ein paar Monate später folgte als Reaktion auf die Radeon RX 480 mit erneut 1.280 ALUs, aber schnellerem Speicher: Der GDDR5-läuft mit einer Datenrate von 9 GBit pro Sekunde (4,5 GHz) statt wie bisher mit 8 GBit pro Sekunde. An der Leistung ändert dies kaum etwas.

160 Bit statt 192 Bit

Für die Geforce GTX 1060 für Internet-Cafés hat Nvidia sich für eine andere Herangehensweise entschieden. Der GP106-Grafikchip hat volle 1.280 ALUs, das Interface ist jedoch von 192 auf 160 Bit beschnitten und daher sind nur 5 GByte statt 6 GByte verbaut. Der Videospeicher läuft allerdings mit 8 GBit pro Sekunde und somit wie beim Ursprungsmodell.

Weil eine solche Karte kaum langsamer ist als die Variante mit vollen 192 Bit, eignet sie sich gut für E-Sports-Titel, die zumeist mit 1080p-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde laufen. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass einige Hersteller die Geforce GTX 1060 mit 5 GByte Videospeicher auch nach Europa bringen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klage
Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen

In einer Sammelklage wird Paypal vorgeworfen, Konten ohne Nennung von Gründen einzufrieren und das Geld nach 180 Tagen zu behalten.

Klage: Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen
Artikel
  1. Krypto-Verbot: Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo
    Krypto-Verbot
    Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo

    Schürfen von Kryptowährungen ist im Kosovo seit kurzem verboten. Mineure versuchen, ihr Equipment oft zu Schleuderpreisen loszuwerden.

  2. Malware: Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine
    Malware
    Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine

    Die Schadsoftware soll sich als Ransomware tarnen.

  3. Großunternehmen: Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen
    Großunternehmen
    Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen

    Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Mindeststeuer für Großunternehmen in Deutschland schnell einführen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u.a. WD Blue 3D 1TB 79€, be quiet! Straight Power 11 850W 119€ u. PowerColor RX 6600 Hellhound 529€) • Alternate: Weekend-Deals • HyperX Cloud II Wireless 107,19€ • Cooler Master MH752 54,90€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.599€ • Saturn-Hits • 3 für 2: Marvel & Star Wars [Werbung]
    •  /