Nvidia-Grafikkarte: Titan Z startet mit geringen Takten und ohne Testmuster

Nach wochenlangem Warten hat Nvidia jetzt den Verkauf seiner Dual-GPU-Karte Geforce GTX Titan Z freigegeben. Die geplante Neupositionierung gegenüber AMDs Radeon R9 295X2 bleibt aber aus: Die Takte liegen unterhalb der Titan Black und der 780 Ti.

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Jen-Hsun Huang hält die Geforce GTX Titan Z hoch.
Jen-Hsun Huang hält die Geforce GTX Titan Z hoch. (Bild: Nvidia)

Am 28. Mai 2014 haben etliche Online-Händler Nvidias Geforce GTX Titan Z ins Programm genommen, außerdem gibt es Ankündigungen von Grafikkartenherstellern - das neue Topmodell von Nvidia ist nach einer Verschiebung doch noch auf den Markt gekommen.

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Unbestätigten Angaben zufolge wollte Nvidia die Karte überarbeiten, weil die Radeon R9 295X2 von AMD als direkter Konkurrent vor allem dank integrierter Wasserkühlung überraschend schnell ausgefallen ist. Das hat sich zumindest bei der Hardware nicht bestätigt, Verbesserungen können allenfalls im Treiber liegen.

Wie EVGA auf seiner Webseite angibt - von diesem Hersteller gibt es gleich drei Modelle, eines für eine externe Wasserkühlung -, liegt der Basistakt beim Referenzdesign nur bei 705 MHz und der maximale Turbotakt bei 876 MHz. Zum Vergleich: Die Titan Black, Nvidias schnellste Single-GPU-Karte, kommt auf 890 und 980 MHz. Zwei dieser Karten, die zusammen rund 1.900 Euro kosten, sind also bei guter Gehäusekühlung aller Wahrscheinlichkeit nach schneller als eine Titan Z, die bei deutschen Versendern für rund 2.800 Euro angeboten wird.

GTX Titan ZGTX Titan BlackGTX Titan GTX 780 Ti
Shadereinheiten2x 2.8802.8802.6882.880
Chiptakt705 MHz (876 MHz Boost)890 MHz (980 MHz Boost)837 MHz (876 MHz Boost)875 MHz (928 MHz Boost)
GFLOPS8.122 (SP) / 2.707 (DP)5.126 (SP) / 1.709 (DP)4.500 (SP) / 1.500 (DP)5.046 (SP) / 210 (DP)
Speicherinterface2x 384 Bit384 Bit384 Bit384 Bit
Speichertakt3,0 GHz (2x 6 GByte GDDR5)3,5 GHz (6 GByte GDDR5)3,0 GHz (6 GByte GDDR5)3,5 GHz (3 GByte GDDR5)
Geplante Spezifikationen der Geforce GTX Titan Z

Derzeit muss man sich auf Einschätzungen auf Basis der Erfahrung mit Grafikkartentests verlassen, weil Nvidia offenbar zumindest im deutschen Sprachraum keinen der üblichen Tester mit einem Muster der Titan Z versorgt hat. Eine entsprechende Anfrage von Golem.de beantwortete Nvidia nicht unmittelbar.

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Für welchen Einsatzbereich die Titan Z sich eignen soll, ist bisher unklar: Sowohl beim Spielen als auch bei Rechenanwendungen dürfte sie langsamer als zwei Titan Black sein. Im Gegensatz zur ersten Geforce Titan, die als einzige Spiele-Grafikkarte mit 6 GByte verfügbar war, ist auch der Speichervorteil nicht mehr gegeben. Jede GPU der Titan Z verfügt über 6 GByte, wie auch bei einer Titan Black.

Das ist zwar mehr als die 4 GByte pro GPU bei einer Radeon R9 290X oder 295X2, aber auch nur bei sehr anspruchsvollen GPGPU-Anwendungen nützlich. Zum Spielen auf einem 4K-Monitor wird die Speichermenge noch nicht benötigt, und mit mehreren dieser Displays sind auch die schnellsten Dual-GPU-Karten überfordert. Dazu braucht man zwei Titan Z - oder zwei 295X2.

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