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Nvidia Geforce RTX 5060 Ti: WQHD in guter Qualität bei unter 200 Watt

Nvidias neue Mittelklasse-Grafikkarten sind da. Händler berichten zudem von Anzeichen auf gute Verfügbarkeit in den ersten Tagen und Wochen.
/ Martin Böckmann
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Die Geforce RTX 5060 Ti von Palit kommt mit einem einzigen 8-Pin-Stromstecker aus. 12V-2x6 braucht es nicht. (Bild: Martin Böckmann/Golem.de)
Die Geforce RTX 5060 Ti von Palit kommt mit einem einzigen 8-Pin-Stromstecker aus. 12V-2x6 braucht es nicht. Bild: Martin Böckmann/Golem.de

Nvidia hat heute gemeinsam mit Boardpartnern den Verkauf der Geforce RTX 5060 Ti(öffnet im neuen Fenster) gestartet. Die Grafikkarte kommt in zwei Modellvarianten auf den Markt, einmal als 8-GByte-Version und einmal mit 16 GByte Grafikspeicher. Ein erster Überblick der Tests anderer Medien zeigt, dass in Europa klar die 16-GByte-Variante bevorzugt wird, 8-GByte-Tests sind derzeit rar. Wir haben zudem Informationen von Händlern erhalten, dass die verfügbaren Stückzahlen höher sind als bei vorherigen Launches. Das könnte eine bessere Verfügbarkeit in den nächsten Tagen bedeuten.

Die RTX 5060 Ti ist mit einer Blackwell-GB206-300-A1-GPU mit 36 SMs (Shader Multiprocessor) und einem 128-Bit-Speicherbus ausgestattet ist. Durch den Wechsel von GDDR6 zu GDDR7 steigt die Speicherdurchsatzrate im Vergleich zur RTX 4060 Ti deutlich, von 288 GByte/s auf 448 GByte/s. Die Speichergeschwindigkeit ist bei 8- und 16-GByte-Modellen identisch.

Für speicherintensive Anwendungen, etwa die Bildgenerierung mit KI, ist die RTX 5060 Ti im Vergleich zur Geforce RTX 4060 Ti durch die höhere Durchsatzrate womöglich ein gutes Stück schneller. Die GPU selbst hat in diesem Vergleich zwei zusätzliche SMs, 36 statt 34. Zusammen mit einem moderaten Anstieg der Taktfrequenz und einem auf 180 Watt gewachsenen Powertarget rechnet sie etwas schneller als ältere Generationen, Wunder sind jedoch nicht zu erwarten. Statt 12V-2x6 können Hersteller die älteren 8-Pin-Stromanschlüsse verbauen.

Nvidia macht Druck beim Preis

Wie alle Blackwell-Grafikkarten unterstützt auch die Geforce RTX 5060 Ti DLSS 4(öffnet im neuen Fenster) und damit auch MFG (Multi Frame Generation). In kompatiblen Spielen kann dadurch die Bildrate deutlich erhöht werden, um trotz aufwendiger Grafikfeatures wie Pathtracing ein besonders flüssiges Spielerlebnis zu bieten. DLSS 4 nutzt ein Transformer-Modell statt einem CNN (Convolutional Neural Network) und bietet dadurch bessere Upscaling-Leistung bei höherer Bildqualität.

Spezifikationen der Nvidia Geforce RTX 5060 Ti
ModellNvidia Geforce RTX 5060 Ti 8GBNvidia Geforce RTX 5060 Ti 16GB
ArchitekturBlackwellBlackwell
GPUGB206-300-A1GB206-300-A1
Shader-Einheiten4.6084.608
ROPs4848
SMs3636
Grafikspeicher8 GByte GDDR716 GByte GDDR7
Speicherinterface128 Bit128 Bit
Speicherdurchsatzrate448 GByte/s448 GByte/s
Leistungsaufnahme (Watt, maximal)180180
Preis zu ReleaseAb 400 EuroAb 450 Euro
Verkauf ab16. April 202516. April 2025
Founders Edition verfügbar?NeinNein

Mit einem Preis von 400 Euro für die 8-GByte-Variante und 450 Euro für 16-GByte-Modelle ergibt sich, Verfügbarkeit vorausgesetzt, keine Änderung zur RTX 4060 Ti. AMD dürfte etwas unter Zugzwang sein, denn die Radeon RX 7700 XT liegt preislich etwas unterhalb einer RTX 5060 Ti mit 16 GByte, hat allerdings nur 12 GByte Speicher und kann beim Raytracing nicht mithalten.

Eine echte Antwort hat AMD mit der Radeon-RX-9060-Serie bereits vorbereitet, ebenfalls mit 8- und 16-GByte-Modellen. Beim Preis muss auch AMD deutlich unter 500 bleiben, um konkurrenzfähig zu sein. AMDs neue Grafikkarten-Serie wird noch vor der Computex 2025 im Mai erwartet.


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