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Nvidia: Geforce RTX 3080 und RTX 3090 sind ausverkauft und teurer

Durch die enorme Nachfrage und das geringe Angebot tritt die Marktwirtschaft in Kraft: Die Geforce RTX 3080 und 3090 sind momentan teurer.
/ Oliver Nickel
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Die Preise für Ampere-Grafikkarten steigen. (Bild: PNY/Montage: Golem.de)
Die Preise für Ampere-Grafikkarten steigen. Bild: PNY/Montage: Golem.de

Die Grafikkarten aus Nvidias Ampere-Serie sind beliebt und auch Wochen nach dem Launch noch immer kaum erhältlich. Diverse Onlinehändler haben auf die hohe Nachfrage reagiert und die Preise der Geforce RTX 3080 (Test) und Geforce RTX 3090 (Test) erhöht. Das betrifft die angepassten Karten der verschiedenen Boardpartner wie Asus, Gigabyte, EVGA, MSI, Inno3D PNY und Zotac.

Zu den Versandhändlern gehören Hardwareshops wie Alternate, Caseking, Cyberport, Computeruniverse und Notebooksbilliger. Alle haben ihr Sortiment im Preis erhöht. Auch die Onlineauftritte von Mediamarkt und Saturn listen die GPUs teurer als zuvor. In allen Fällen werden die Liefertermine als unbekannt oder stark schwankend angezeigt. Andere Versandhändler wie Acom-PC, Mindfactory und K&M Computer führen die Grafikkarten erst gar nicht mehr auf.

Von 740 auf 900 Euro

Die günstigsten Modelle der vor zwei Wochen gestarteten Geforce RTX 3080(öffnet im neuen Fenster) liegen bei derzeit etwa 815 Euro. Die zuvor für 740 Euro angebotene PNY Geforce RTX 3080 10 GB XLR8 Gaming epix-x kostet jetzt etwa 900 Euro (Caseking). Das Referenzmodell RTX 3080 Founders Edition, das Golem.de testen konnte, wird von Nvidia mit 700 Euro und als nicht verfügbar angegeben. Auch die Geforce RTX 3090 ist merklich teurer geworden. Hier wurde das günstigste Board-Partnermodell Gigabyte RTX 3090 Eagle OC 24G von 1.500 auf 1.750 Euro angehoben. Derweil werden auf Ebay verfügbare Karten für noch höhere Preise verkauft. Die Geforce RTX 3090 Founders Edition(öffnet im neuen Fenster) ist von Nvidia auf 1.500 Euro dotiert und nicht bestellbar.

Geforce RTX 3080 im Test – Benchmarks
Geforce RTX 3080 im Test – Benchmarks (05:01)

"Wir erhalten wöchentlich kleine Mengen 30XX aller Hersteller. Diese gehen direkt chronologisch an bezahlte Bestellungen raus. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir nicht jede einzelne Anfrage beantworten können, dafür sind es einfach zu viele", schreibt Caseking auf Twitter(öffnet im neuen Fenster). Diese Aussage dürfte auch auf andere Versandhändler zutreffen. Es bleibt abzuwarten, wann sich die Verfügbarkeit der Grafikkarten wieder normalisiert.

Starke Preiserhöhungen durch eine sehr hohe Nachfrage sind für Produktlaunches nicht ungewöhnlich. Es war daher abzusehen, dass Verkäufer solche Maßnahmen treffen würden. Diese können nicht nur mehr Umsatz generieren, sondern auch den Andrang verringern.


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