Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile: Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?

Wucherpreise bei Grafikkarten eröffnen ungewöhnliche Wege - etwa stattdessen ein Notebook zu kaufen. Das kostet weniger fps als erwartet.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Alienware M15 R4 tritt gegen die vollwertige Geforce RTX 3070 FE an.
Das Alienware M15 R4 tritt gegen die vollwertige Geforce RTX 3070 FE an. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Der Markt um Grafikkarten ist wohl so chaotisch wie schon lange nicht mehr. Nvidia und AMD produzieren am Limit und die Gaming-Community kommt trotzdem nicht an ihre Grafikkarten heran. Stattdessen steigen die Preise für die Karten immer weiter. Da stellt sich die Frage nach Alternativen.

Inhalt:
  1. Nvidia Geforce RTX 3070 Mobile: Statt teurer Grafikkarte einen Laptop kaufen?
  2. Geforce RTX 3070 gegen 3070 Mobile - Es geht um die fps
  3. Geforce RTX 3070 Mobile - Fazit

Die gibt es für einige Kunden womöglich in Form von Gaming-Notebooks. Klar kosten die Laptops mit integrierter Grafikeinheit oft weit über 1.000 und auch mal mehr als 2.000 Euro. Angesichts der aktuellen Grafikkartenpreise scheint das aber ein geringes Problem zu sein. Doch was bringen die Geforce RTX Mobile gegenüber ihren Desktop-Pendants? Schließlich verfügen sie meist über ein geringeres Power-Budget und sind daher weniger leistungsstark.

Golem.de hat sich das anhand der Geforce RTX 3070 Founders Edition, derzeit bei Onlinehändlern für um die 1.200 Euro gehandelt, und einer Geforce RTX 3070 Mobile im Alienware M15 R4 angesehen. Wir sind überrascht, wie sehr die durch den kleineren Formfaktor und weniger TDP eingeschränkten Grafikeinheiten mithalten können.

Leistungsaufnahme der RTX 3070 Mobile geringer

Sehen wir uns zunächst die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Grafikkarten an: Beide Ampere-Modelle setzen auf Nvidias GA104-Chip aus Samsungs 8-nm-Verfahren. Zur Unterscheidung meldet sich der Chip der Laptop-Version als GA104M, das Desktop-Modell erwartungsgemäß mit GA104-300. Bei beiden stehen 8 GByte GDDR6-Speicher mit einem 256-Bit-Interface zur Verfügung. Das reicht für Full-HD-Auflösungen wie beim Alienware-Notebook locker aus.

  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Die RTX 3070 Mobile läuft standardmäßig nur auf maximal 125 Watt TDP. Zudem sinken auch die Shadereinheiten auf dem Chip auf 5.120 statt 5.888 Stück. Entsprechend kann Nvidia GA104-Chips, die bei der Fertigung nicht den Qualitätsmerkmalen der Desktop-GPU entsprechen, für das Laptop-Pendant verwenden. Die Laptop-GPU ist zudem auf 40 Ray Tracing Cores und 160 Tensor Cores beschränkt, während die Desktop-Variante auf 46 RTCs und 184 TCs zugreifen kann.

Während unserer Spieletests stellen wir fest, dass sich Kern- und Speichertakt beider GPU-Modelle kaum unterscheiden. Die Geforce RTX 3070 Mobile taktet im Benchmark von Shadow of the Tomb Raider auf maximal 1.900 MHz hoch. Der Speichertakt arbeitet dabei mit 1.750 MHz. Zum Vergleich: Die Geforce RTX 3070 FE arbeitet im identischen Szenario und bei gleichen Grafikeinstellungen mit minimal höheren 2.025 MHz Kerntakt und gleichen 1.750 MHz Speichertakt.

Die Unterschiede bei der Leistungsaufnahme werden aber schnell deutlich. Maximal 140 Watt (125 Watt + 15 Watt von der CPU) benötigt die Geforce RTX 3070 Mobile in Shadow of the Tomb Raider. Dell hat also die maximale TDP der GPU eingestellt, welche Nvidia für diese vorsieht. Die Geforce RTX 3070 FE ist auf maximal 220 Watt ausgelegt, im Tomb-Raider-Benchmark wird davon auch voll Gebrauch gemacht. Wir messen einen Höchstwert von 218,2 Watt.

NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate

Es rauscht im Notebook

Klar, dass die Desktop-GPU dem mobilen Gegenpart auch in der Lautstärkeerzeugung überlegen ist. Der große Dual-Slot-Kühler der Geforce RTX 3070 FE hat kein Problem mit der hohen TDP und bläst recht gleichmäßig. Das Alienware-Notebook verbaut zwei kleinere Lüfter, die neben der GPU auch andere Komponenten mit einer maximalen Leistung von summiert 240 Watt kühlen müssen.

  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Alienware M15 R4 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Dafür arbeitet das Notebook überraschend leise und kann die Taktraten des Core i9-10980HK und der Nvidia-GPU konstant oben halten. Wir sollten beim Zocken trotzdem Kopfhörer verwenden oder das Notebook unter dem Tisch verstauen. Auch kann es passieren, dass die Kühlung bei eigentlich kaum anspruchsvollen Aufgaben wie Programminstallationen anspringt.

In der Praxis schlagen sich diese ganzen Einschränkungen erwartungsgemäß in einer generell geringeren Performance und niedrigeren fps nieder, die aber nicht proportional zur Leistungsaufnahme ist. Um das zu testen, haben wir uns einige Spiele angeschaut.

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Geforce RTX 3070 gegen 3070 Mobile - Es geht um die fps 
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Eheran 22:06 / Themenstart

Warum? Kostet Geld, kürzer = billiger.

gan 21:36 / Themenstart

Ich frage mich gerade, warum ich "zum Beispiel" schrieb. Andere haben ähnliches, das...

gan 21:34 / Themenstart

Die Frage ist eher, was Du dir vorstellst. Das, was Du als so außergewöhnlich ansiehst...

Niaxa 12:04 / Themenstart

An FHD ist überhaupt nix traurig aber ok. Eine Desktop RTX 3070 kommt auch nicht...

crazypsycho 07:05 / Themenstart

Weil ich in Ultra-Wide zocken möchte.

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