Abo
  • Services:
Anzeige
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang stellt Geforce Now auf der CES 2017 vor.
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang stellt Geforce Now auf der CES 2017 vor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nvidia Geforce Now: Spiele-Streaming mit der Steam-Bibliothek

Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang stellt Geforce Now auf der CES 2017 vor.
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang stellt Geforce Now auf der CES 2017 vor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Veraltete Windows- und Mac-PCs könnten künftig High-End-Grafik: Nvidia will im März 2017 seinen Streamingdienst Geforce Now neu starten. Dessen Clou ist, dass er langfristig mit nahezu allen Spielen von Steam, Origin und Gog.com funktionieren soll.

Bislang war der Spiele-Streaming-Dienst Geforce Now nur für die Nvidia-eigene Konsole Shield verfügbar. Auf der CES 2017 hat das Unternehmen nun angekündigt, das Angebot auf Rechner mit Windows und MacOS zu erweitern. In der Praxis bedeutet das: Wer etwa einen nicht mehr ganz so aktuellen Rechner hat, kann trotzdem Spaß mit aktueller High-End-Daddelware haben.

Anzeige

Auf der Keynote hat Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang auf der Bühne die noch gar nicht für MacOS umgesetzte PC-Version von Rise of the Tomb Raider auf einem iMac gespielt. Das Programm läuft dazu in einem Rechenzentrum auf einem PC mit einer Grafikkarte, die die aktuelle Pascal-Architektur verwendet.

Die Nutzer sollen später wählen können, ob sie die Grafik auf einer GTX 1060 oder einer leistungsfähigeren GTX 1080 berechnen lassen möchten - schönere Grafik und Effekte kosten mehr Geld. Das Ergebnis wird in beiden Fällen über die Cloud auf den Computer des Nutzers gestreamt. Informationen über die Qualität der Verbindung und die sonstigen Systemanforderungen liegen noch nicht vor.

Der Dienst soll laut Nvidia mit allen Spielen funktionieren, die der Nutzer auf den Onlineportalen Steam, Battle.net, Origin, Uplay und Gog.com gekauft hat. Um sie per Streaming zu verwenden, muss man laut Nvidia die Now-App auf seinen Rechner laden und die Dienste miteinander verbinden. Nach Informationen von Golem.de sind zum Start zwar nur die populärsten Spiele im Angebot, ihre Anzahl soll dann aber stetig ausgebaut werden. Free-to-Play-Titel wie World of Tanks sollen von der jeweiligen Webseite heruntergeladen und installiert werden können.

Wie das Ganze in der Praxis und im Detail funktioniert, hat Nvidia bislang weder auf der Keynote noch in den sonstigen Presseunterlagen gesagt. Trotzdem ist Now damit natürlich wesentlich interessanter als bisher verfügbare Dienste für Spielestreaming, die nur ein mehr oder weniger eingeschränktes Angebot an Programmen im Katalog hatten. Konsolenexklusive Games wird es auf Now aber nicht geben - zumindest vorerst nicht.

Laut Nvidia speichert Now die Savegames und Erfolge in der Cloud und synchronisiert diese sogar mit der lokal gespeicherten Version des Spiels. Das bedeutet, dass Gamer über Geforce Now auf einem zweiten Notebook ihr Spiel, das sie auf ihrem primären PC-System begonnen haben, weiterspielen können. Gleichzeitig können sie auf ihre gesamte Bibliothek von unterwegs, bei einem Freund oder einfach in einem anderen Zimmer zugreifen.

Preis und Verfügbarkeit

Im März 2017 soll in den USA eine Early-Access-Phase stattfinden. Der offizielle Start von Geforce Now ist später im Frühjahr geplant - ob das Streaming dann auch in Deutschland sofort verfügbar ist, ist nicht bekannt. Wer sich für Now auf der offiziellen Seite anmeldet, soll einmalig wahlweise kostenlos acht Stunden auf einem Geforce-GTX-1060-PC oder vier Stunden auf einem Geforce-GTX-1080-PC spielen können. Anschließend sind 25 US-Dollar fällig, wofür es 20 Stunden mit einer GTX 1060 oder 10 Stunden mit einer GTX 1080 gibt.

Auf der Keynote hat Nvidia übrigens auch bekanntgegeben, dass Let's Player mit Geforce Experience künftig auch Facebook Live bespielen können. Bislang war das nur mit Twitch und Youtube Live möglich.


eye home zur Startseite
TenogradR5 07. Jan 2017

Ich denke die hohen Preise sollen zunächst auch die Nachfrage limitieren. Nvidia hat ja...

Nebu2k 06. Jan 2017

Das grobe Foul ist eher Mac groß zuschreiben. Es handelt sich hier nicht um eine MAC...

Wary 05. Jan 2017

Also die 0,5$ Pro Stunde finde ich ok. Und mit Abo wird es noch billiger. Der teure...

Hotohori 05. Jan 2017

Du bist ja auch nicht die Zielgruppe. Zielgruppe sind Spieler, die keinen aktuellen...

LastSamuraj 05. Jan 2017

was soll der Schmarrn mit der Spielzeit Beschränkung? Ärgert mich :) Immer das selbe...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide
  2. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin
  3. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  4. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 9,99€
  3. 3,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Umfrage

    88 Prozent wollen bezahlbaren Breitbandanschluss

  2. Optimierungsprogramm

    Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren

  3. VPN

    Telekom startet ihr Weltnetz für Unternehmen

  4. Smartphone

    Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern

  5. C't-Editorial kopiert

    Bundeswahlleiter stellt Strafanzeige gegen Brieffälscher

  6. Bundestagswahl 2017

    Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken

  7. Auto

    Tesla will eigene Hardware für seine autonom fahrenden Autos

  8. Pipewire

    Fedora bekommt neues Multimedia-Framework

  9. Security

    Nest stellt komplette Alarmanlage vor

  10. Creators Update

    "Das zuverlässigste und sicherste Windows seit jeher"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

Zukunft des Autos: "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
Zukunft des Autos
"Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"
  1. Concept EQA Mercedes elektrifiziert die Kompaktklasse
  2. GLC F-Cell Mercedes stellt SUV mit Brennstoffzelle und Akku vor
  3. ID Crozz VW stellt elektrisches Crossover vor

  1. Warum werden wieder Einstellungen ignoriert? (und...

    Cyber | 14:21

  2. Re: Kennt wer die Fehler?

    blaub4r | 14:21

  3. Die Umfrage ist ziemlich wertlos ohne weitere...

    Pecker | 14:20

  4. Re: Mein Fire TV kann halt noch kein H.265

    Sicaine | 14:19

  5. Re: Es nervt!!!

    teenriot* | 14:19


  1. 13:58

  2. 13:15

  3. 13:00

  4. 12:45

  5. 12:33

  6. 12:05

  7. 12:02

  8. 11:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel