Nvidia: Geforce Now nativ auf Apple M1 plus bessere Bildqualität

Upgrades für Nvidias Cloud-Gaming-Dienst: Geforce Now läuft auf Macs ohne Emulation, zudem gibt es ein Fps-Overlay und eine höhere Bitrate.

Artikel veröffentlicht am ,
Spielebibliothek von Geforce Now
Spielebibliothek von Geforce Now (Bild: Nvidia, Screenshot: Golem.de)

Nvidia hat mit dem Verteilen von Geforce Now v2.0.40 begonnen und diverse Verbesserungen angekündigt: Der Cloud-Gaming-Dienst erhält eine native Client-App für M1-basierte Geräte mit MacOS, überdies hat der Hersteller sinnvolle Verbesserungen an der Bildqualität und dem optionalen Overlay vorgenommen.

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Bisher musste für Systeme mit den ARM-basierten M1-Prozessoren noch Apples aktuelle Übersetzungsschicht, die Rosetta 2, installiert werden, um Geforce Now unter MacOS zu verwenden. Mit der nativen Client-App für ARM64 entfällt dieser Schritt, was zwar die Spiele in den Rechenzentren von Nvidia nicht beschleunigt, wohl aber die lokale Performance und die Akkulaufzeit bei Macbooks verbessern dürfte.

Eine nicht von Nvidia kommunizierte Neuerung der v2.0.40 ist offenbar die Erhöhung der maximalen Bitrate beim Streaming: Deren Limit lag bisher bei 50 MBit/s, nun sollen Geforce Now bis zu 75 MBit/s unterstützen. Das ist primär wichtig für 1440p120 und 4K60, die beiden Modi mit den meisten Bildpunkten und somit einer feineren Darstellung von Details wie Vegetation oder Zäunen. Bestätigen können wir die 75 MBit/s noch nicht, da die v2.0.40 in Wellen verteilt wird.

Größte Ausbaustufe mit dem Äquivalent einer Geforce RTX 3080

Eine weitere Neuerung ist die Überarbeitung des Performance-Overlays, welches optionale Informationen einblendet. Per Strg+N zeigt Geforce Now neben dem RTD, also dem Roundtrip von Client zu Server, auch die Streaming-Bildrate sowie einen eventuellen Paketverlust und neuerdings die tatsächliche gerenderte Framerate an.

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Nvidia bietet Geforce Now in drei Varianten an: Die kostenlose mit dem Server-Pendant einer Geforce GTX 1060 ist auf 1080p60 und Sessions mit einer Stunde beschränkt. Die Premium-Version unterstützt via virtueller Geforce RTX 2080 neben DLSS und Raytracing auch sechs Stunden am Stück, sie kostet 10 Euro pro Monat oder 50 Euro für ein halbes Jahr.

Die teuerste Ausbaustufe läuft mit 1440p120 (PC) oder 1600p120 (Mac) oder 4K60 (Shield TV), die Sessions dauern bis zu acht Stunden und Nvidia spricht von der Performance einer Geforce RTX 3080. Die verwendete A10G ist allerdings etwas langsamer, sie liegt eher auf dem Niveau einer Geforce RTX 3070 (Ti). Diese Variante von Geforce Now ist für 20 Euro pro Monat erhältlich oder für 100 Euro für sechs Monate.

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flasherle 03. Mai 2022 / Themenstart

selbst wenn die vm aus ist, erkennt er die netzwerkkarte und meckert die ganze zeit wegen...

DerMilchm4nn 02. Mai 2022 / Themenstart

finde ich gut, dass NVIDIA jetzt 75 Mbit offiziell möglich macht. Man konnte schon vorher...

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