Nvidia: Geforce Now drosselt manche Spiele auf 45 fps

Obgleich Nvidia mit 60 Bildern pro Sekunde wirbt, laufen einige Titel bei Geforce Now zugunsten der Spielbarkeit mit niedrigerer Framerate.

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Geforce Now ist Nvidias Spiele-Streaming-Dienst.
Geforce Now ist Nvidias Spiele-Streaming-Dienst. (Bild: Nvidia)

Nvidia hat eine Liste von Spielen bei Geforce Now veröffentlicht, welche aufführt, ob der jeweilige Titel mit weniger als 60 fps läuft und welche Bildrate stattdessen anliegt. Ursprung ist ein Reddit-Post, der sich auf eine E-Mail-Konversation mit dem Level-2-Support von Nvidias bezieht, in der es um Guardians of the Galaxy und dessen 50-fps-Limit geht.

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Der Hersteller wirbt bei den Mitgliedschaften von Geforce Now für die kostenpflichtige Priority-Stufe mit "bis zu 1080p bei 60 fps" - das impliziert eine gegebenenfalls reduzierte Auflösung bei gleichbleibender Framerate. Tatsächlich gibt es aber einige wenige Ausnahmen, die Nvidia mittlerweile öffentlich aufführt.

So laufen Assassin's Creed Odyssey sowie Cyberpunk 2077 mit 45 fps und Immortals Fenyx Rising mit 48 fps. Hinzu kommen Titel wie Jurassic World Evolution oder Valheim mit 50 fps, für Dauntless nennt Nvidia wiederum 55 fps. Der Stein des Anstoßes, sprich Guardians of the Galaxy mit 50 fps, ist in der Liste bisher nicht zu finden.

Gleichbleibende Spielerfahrung als Ziel

Nvidia sagt, es handele sich hierbei um die Optimal Playable Settings (OPS). Darunter fallen neben Einstellungen wie die Grafikqualität und die Bildqualität, also Auflösung sowie teilweise DLSS, auch die maximale Framerate. Um eine gleichbleibende Spielerfahrung zu gewährleisten, wird diese auf unter 60 fps reduziert, damit die Schwankungen weniger stark ausfallen.

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Bei der Priority-Mitgliedschaft verwendet Nvidia derzeit Serversysteme mit Tesla RTX T10, welche in etwa die Leistung einer Geforce RTX 2080 erreicht. Ab Dezember 2021 gibt es eine neue Stufe, die schlicht als 3080 bezeichnet wird und ergo die Performance einer Geforce RTX 3080 liefern soll.

Als Plattform wird ein Threadripper Pro 3955WX mit 16 Kernen verwendet, pro Rechner sind zwei A10G genannte Modelle auf Basis des GA102-Grafikchips verbaut. Jeder Geforce-Now-Account erhält 8C/16T, gleich 28 GByte RAM im Dualchannel-Betrieb, eine PCIe-Gen4-SSD-Partion und Zugriff auf eine der beiden GPUs. Hiermit ist bis zu 1440p bei 120 fps möglich, sagt Nvidia.

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