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Nvidia: Geforce GTX 680 steht kurz vor dem Marktstart

Nvidia und seine Kunden zeigen sie zwar nicht, dennoch gibt es inoffizielle Informationen zur nächsten Generation der Geforce-Grafikkarten. Sie sollen bereits im März erscheinen und eine den CPU-Turbos ähnliche Technik besitzen.

Artikel veröffentlicht am ,
San Jose Convention Center während der GTC 2010
San Jose Convention Center während der GTC 2010 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Anders als in den vergangenen Jahren ist in Hannover diesmal noch keine lauffähige Version von Nvidias kommender GPU-Generation gezeigt worden. Heise Online hat jedoch von Grafikkartenherstellern einige erste technische Details erhalten. Die Informationen sind bruchstückhaft, weil Nvidia zu seinen ersten 28-Nanometer-GPUs mit dem Codenamen Kepler auch gegenüber seinen direkten Partnern beharrlich schweigt.

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Die neue Architektur soll dem Bericht zufolge über eine Turbofunktion verfügen, die Intels Turbo-Boost und AMDs Turbo-Core ähnelt. Dabei kann die GPU ihren nominalen Takt unter 3D-Last überschreiten, bis die Grenze der erlaubten Leistungsaufnahme erreicht ist. Das klappt, weil schon bisherige Grafikprozessoren mit Spielen diese Grenze nur selten berühren.

  • Mark Rein von Epic mit verpackter Kepler-Grafikkarte
Mark Rein von Epic mit verpackter Kepler-Grafikkarte

Ob sich das Konzept grundlegend von AMDs Powertune unterscheidet, bei dem der Anwender zumindest die Leistungsaufnahme selbst um bis zu 20 Prozent nach oben setzen kann, oder ob Nvidia überhaupt Eingriffsmöglichkeiten vorsieht, geht aus dem Bericht nicht hervor. Nvidias Technik soll entweder "Dynamic Clocking" oder "Dynamic Clock Adjustment" heißen.

Zur mit dem größten Modell GTX 680 erzielbaren 3D-Leistung gibt es nur unklare Aussagen. In Battlefield 3 soll die Karte eine Radeon HD 7970 schlagen, in 3DMark11 aber unterlegen sein. Wäre Letzteres der Fall, dürfte Nvidia eine Diskussion um den Nutzen solcher synthetischer Benchmarks beginnen - obwohl das Unternehmen selbst jahrelang mit neuen Grafikkarten selbst darauf bedacht war, vergleichbare Modelle mit den 3DMarks zu überholen. Angaben zu allgemeinen Leistungsaufnahme der GTX 680, insbesondere wenn nicht gespielt wird, gibt es noch nicht.

Diese Grafikkarte mit 2 GByte GDDR5-Speicher soll noch im März 2012 als erstes Modell der Kepler-Familie mit der GPU GK104 erscheinen, aber nur in geringen Stückzahlen. Im April soll dann ein Mittelklassemodell mit der GPU GK107 folgen, dessen Modellnummer noch nicht bekannt ist. Im Mai will Nvidia schließlich den ersten Kepler-Tesla für Rechenanwendungen auf seiner Konferenz GTC vorstellen. Wie schon bei den ersten Fermi-GPUs soll dieser die volle Anzahl funktionierender Rechenwerke aufweisen.

Über die Zahl dieser bei Nvidia Cuda-Cores genannten Einheiten sind sich die Quellen noch unsicher: Bis zu 2.304 sollen es bei den Tesla-Karten sein und nur 1.536 bei der GTX 680.

Nachtrag vom 8. März 2012, 17:31 Uhr

Mark Rein von Epic Games hat auf der derzeit in San Francisco stattfindenden Konferenz GDC eine erste Kepler-Grafikkarte gezeigt - allerdings nur in der typischen Antistatikverpackung, die auch für Fotoblitze relativ dicht ist. Erkennen lässt sich nur, dass in der Tüte etwas steckt, das wie der Lüfter einer Grafikkarte aussieht. Offen oder gar im Betrieb war Kepler auch dort noch nicht zu sehen.

Da die von Rein in die Kameras gehaltene Karte aber recht kurz zu sein scheint, könnte es sich um eine kleinere Version wie eine GTX 670 Ti handeln. In einem asiatischen Forum sind Bilder aufgetaucht, die eine solche Kepler-Karte zeigen sollen. Weitere Details dazu berichten unsere Kollegen von PC Games Hardware.

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Endwickler 09. Mär 2012

Will ich haben.

fool 08. Mär 2012

Erst die Highend-Karten, danach die kastrierten Versionen mit der selben Hardware aber...


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