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Nvidia: Fall Creators Update schaltet 4K-Netflix mit HDR frei

Wer eine Pascal-basierte Grafikarte von Nvidia nutzt, kann mit dem Fall Creators Update von Windows 10 auch HDR für 4K-Inhalte bei Netflix am Notebook oder Desktop-PC betrachten. Das klappt endlich ohne spezielle Windows-Insider-Treiber.

Artikel veröffentlicht am ,
Pascal-basierte Karten der Geforce-GTX-10-Serie
Pascal-basierte Karten der Geforce-GTX-10-Serie (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nvidia und Microsoft schalten mit dem kommenden Fall Creators Update für Windows 10 die HDR-Wiedergabe für 4K-Inhalte bei Netflix frei. Das bestätigte uns der Hersteller auf Nachfrage, nachdem zuvor bereits die C't darüber berichtet hatte. Bisher klappt Netflix auf ausgewählten Geforce-Grafikkarten nur mit 4K-UHD-Auflösung, aber ohne High Dynamic Range für mehr Farben und höhere Kontraste. Eine passende Serie ist etwa The Crown.

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Die Voraussetzungen bei Hardware und Software für 4K-HDR-Netflix sind umfangreich: Benötigt wird ein Pixelbeschleuniger mit Pascal-Chip, unterstützt werden Modelle ab der Geforce GTX 1050 Ti und den entsprechenden Mobile-Pendants inklusive Max-Q. Weiterhin werden 3 GByte Videospeicher vorausgesetzt, weshalb die Geforce GT 1030 außen vor ist.

Weiterhin ist ein Monitor mit 4K-UHD-Auflösung und HDCP 2.2 notwendig, ob Displayport oder HDMI, spielt keine Rolle. Werden zwei Bildschirme genutzt und einer beherrscht nur HDCP 1.x, so sollte dieser abgeschaltet sein, da ansonsten nur in 1080p gestreamt wird. Die empfohlene Internetgeschwindigkeit liegt bei 25 MBit pro Sekunde oder höher. Bisher klappte die Wiedergabe zudem nur mit dem Geforce-Treiber 381.74, der exklusiv über die Insider Preview von Windows 10 verfügbar ist. Mit dem Fall Creators Update, das am 17. Oktober 2017 veröffentlicht wird, soll 4K-HDR-Netflix mit regulären Game-Ready-Treibern laufen. Schlussendlich müssen der Edge-Browser oder die Netflix-App sowie ein Vier-Geräte-Ultra-HD-Abo verwendet werden.

AMD-Nutzer schauen nur in 1080p

Abseits von Nvidia-Karten klappt 4K-Netflix noch mit Intel-Grafikeinheiten ab der 7th Gen. Bei AMD fehlt eine Unterstützung noch. Aktuelle Polaris-Grafikkarten wie die Radeon RX 580 und integrierte GPUs wie die des A12-9800 können zwar mit H.265-codierten 4K-Inhalten samt 10 Bit Farbtiefe umgehen und unterstützen auch Microsofts Play Ready 3.0 Hardware-DRM, ohne einen entsprechenden Treiber bleibt es aber bei 1080p ohne HDR.

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Sonnenkoenig 30. Sep 2017

Nein, eben nicht. Dafür fehlt AMD der PlayReady 3.0 Support.

Sonnenkoenig 29. Sep 2017

Beherrschen.

trundle 29. Sep 2017

Viele würden sich ja schon freuen, wenn überhaupt 1080p ginge. Oft hängt man doch bei...

aPollO2k 28. Sep 2017

Ich schaue zwar alles legal. Aber grundsätzlich gebe ich Ihm recht. Die Freiheit die man...


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