Methode #2: Custom DSR Tool verwenden

Orbmu2k hatte im Februar 2019 die Version 1.4.1 seines Custom DSR Tools im 3DC-Forum gepostet, welches das manuelle Editieren der Registry erspart - zumindest solange, bis Nvidia etwas ändert. Die Version 1.4.1 nutzt einen neueren "SmoothScalingMultiplierData"-Eintrag in der Registry. Wenn in der Registry schon DSR-Werte stehen, startet das Tool unter Umständen nicht. In diesem Fall sollte über die Nvidia-Systemsteuerung das DSR neu eingerichtet werden, was die Registry bereinigt.

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Nach dem Start wird eine Zeile ausgewählt und auf "Edit Entry" geklickt, dann entweder den Regler verwenden oder die gewünschte Auflösung eintragen. Nach dem Klick auf "Create DSR Resolutions" stehen in der Systemsteuerung alle Auflösungen parat: Diese sollten zuerst mit dem Windows-Desktop getestet werden - das funktioniert, bevor Spiele oder Benchmarks laufen. Bei älteren Grafikkarten kann es durchaus passieren, dass selbst auf dem Windows-Desktop die Pixelmenge nicht klappt.

DSR-Spezialfall Smart TV - und die Lösung

Dynamic Super Resolution orientiert sich bei der Interpretation des DSR-Faktors an der Maximalauflösung des Monitors. Bei PC-Monitoren gibt es da keine Probleme, aber bei TV-Geräten taucht neben der Standardauflösung oft eine 17:9-Auflösung in der Liste auf. Bei einigen LG-, Samsung- oder Sony-Geräten wird eine Höchstauflösung von 2.048 x 1.080 statt 1.920 x 1.080 Pixeln oder 4.096 x 2.160 statt 3.840 x 2.160 Bildpunkten angezeigt.

Das Resultat mit DSR 4x bei einem 1080p-TV sind ergo 4.096 x 2.160 statt der erwarteten 3.840 x 2.160 Pixel. Dieses 17:9-Bild wird nun auf das 16:9-Format skaliert und somit seitlich gestaucht. Bei Spielen, die 17:9 nicht unterstützen, ergibt das schwarze Balken links und rechts, oder das Spielmenü wird am oberen und unteren Rand abgeschnitten.

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Die Lösung: Ab Windows 8 kann die vom Monitor ausgelesene Extended Display Identification Data (EDID) in Windows angepasst werden. Hierzu gibt es mehrere Tools, ich nutze das Custom Resolution Utility von ToastyX: Nach dem Start des Programms gilt es den betroffenen Monitor auszuwählen, dann "CEA" im "Extension Block"-Bereich und anschließend "Edit".

Unter "Data Block" die "TV Resolutions" wählen, dann "Edit". Nun sind alle vom TV-Gerät gemeldeten Auflösungen aufgelistet. Wir wählen alle unerwünschten, in meinem Fall alle mit 4.096 x 2.160 Pixeln, löschen diese über "Delete" und bestätigen mit "OK". Im Bereich "Data Blocks" nun "HDMI Support" und dann "Edit" nutzen, dann bei "HDMI Resolutions" erneut alle unerwünschten Auflösungen über "Delete" entfernen und mit "OK" bestätigen.

Damit diese Änderung vom System übernommen wird, muss entweder der Rechner oder der Grafiktreiber neu gestartet werden. Letzteres kann über das beim Custom Resolution Utility mitgelieferte "restart" beziehungsweise "restart64" erreicht werden. Praktisch: Diese einmal angepasste EDID-Information bleibt auch bei Updates des Grafikkartentreibers und bei neuen Windows-10-Versionen erhalten.

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 Methode #1: Registry-Einträge von DSR manuell anpassenLangsam an 16K herantasten 
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