Nvidia: Desktop-Segment stark, neue Maxwell-Architekur effizienter

Nvidia hat das vierte Quartal 2013 mit starken Zahlen abgeschlossen, vor allem die Desktop-Grafikkarten trugen zu diesem Resultat viel bei. Die demnächst in den Handel kommenden Maxwell-Modelle sollen den Umsatz zudem 2014 ankurbeln.

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Der GM107-Chip soll aus fünf Clustern zu je 128 ALUs bestehen.
Der GM107-Chip soll aus fünf Clustern zu je 128 ALUs bestehen. (Bild: Chinadiy)

Das Geschäft mit den Desktop- sowie Server-Grafikkarten war und ist bei Nvidia zumeist ein Garant für gute Umsätze: Trotz sinkender Verkäufe im Notebook-Bereich konnte Nvidia im vierten Quartal 2013 gegenüber dem Quartal zuvor den Umsatz von 877 auf 947 Millionen US-Dollar steigern, Hintergrund ist die 50-prozentige Steigerung der Verkaufszahlen der Geforce-Sparte. Den Umsatz im Grafikkartenbereich hat Nvidia im Geschäftsjahr 2014 von 3,3 Milliarden auf 3,5 Milliarden US-Dollar gesteigert.

  • Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 (Bild: China DIY)
  • Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 (Bild: China DIY)
  • Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 (Bild: China DIY)
  • Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 (Bild: China DIY)
  • Angebliches Blockdiagramm des GM107 (Bild: Videocardz)
Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 (Bild: China DIY)

Der Gesamtumsatz sank von 4,3 Milliarden im Geschäftsjahr 2013 auf 4,1 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2014. Der Gesamtgewinn betrug 440 statt 563 Millionen US-Dollar, im vierten Quartal 2013 waren es 147 Millionen statt 119 Millionen US-Dollar im Quartal zuvor. Die schwache Tegra-Sparte schnitt im Geschäftsjahr 2014 mit 398 statt 764 Millionen US-Dollar sehr schlecht ab.

Der Tegra 4 wurde vom Markt kaum akzeptiert, das Nvidia Shield verkauft sich schlecht. Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang sprach zwar von "Tonnen von Tegra 4", die nach China geliefert wurden, im vierten Quartal 2013 stieg der Umsatz aber nur von 111 auf 131 Millionen US-Dollar. Daher hofft Nvidia auf den Erfolg von Tegra K1.

Noch im Februar sollen die Geforce GTX 750 und die Geforce GTX 750 Ti auf Basis der Maxwell-Architektur erscheinen, neuen Informationen zufolge hat Nvidia die Technik im Vergleich zu Kepler stark überarbeitet: Pro Shadercluster sind nicht 192, sondern nur 129 ALUs verbaut und der L2-Cache fasst 2.048 statt nur 256 KByte. Die Leistung pro Takt und Einheit steigt also.

  • Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 (Bild: China DIY)
  • Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 (Bild: China DIY)
  • Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 (Bild: China DIY)
  • Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 (Bild: China DIY)
  • Angebliches Blockdiagramm des GM107 (Bild: Videocardz)
Angebliches Blockdiagramm des GM107 (Bild: Videocardz)

Der GM107-Chip der Geforce GTX 750 Ti soll aus fünf Blöcken und somit 640 ALUs bestehen, in der Geforce GTX 750 soll er auf 512 Shadereinheiten beschnitten sein. Frühere Informationen gingen vom Kepler-Aufbau aus und sprachen von 960 sowie 768 ALUs. Das 128-Bit-Speicherinterface soll beibehalten werden, zudem ist weiterhin von der 28-Nanometer-Fertigung die Rede.

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