Nvidia Cuda und AMD Hip: Blender-Rendering wird massiv beschleunigt

Die Arbeiten an dem neuen Cycles-X-Renderer in Blender zahlen sich wohl deutlich aus. Das zeigen erste Benchmarks der Community.

Artikel veröffentlicht am ,
Blender wird dank Cycles X schneller.
Blender wird dank Cycles X schneller. (Bild: Blender/CC-BY-SA 3.0)

Das Entwicklungsteam der freien 3D-Grafiksuite Blender berichtet in seinem Blog über den aktuellen Zustand der Arbeiten an dem Cycles-X-Projekt. Dabei handelt es sich um einen grundsätzlich neuen Ansatz für den GPU-Renderer, der mit der kommenden Version 3.0 veröffentlicht werden soll. Erste Benchmarks zeigen dabei eine deutliche Beschleunigung im Vergleich zur bisherigen Lösung sowohl auf Nvidia- als auch auf AMD-GPUs.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d) für IT-Helpdesk
    ASYS Group - ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Dornstadt bei Ulm
  2. Projektmanager "technische Administration Schulnetzwerk" (m/w/d)
    Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Frankfurt
Detailsuche

Cycles ist für das sogenannte Physically Based Rendering (PBR) vorgesehen und ermöglicht in Blender damit etwa fotorealistische Darstellungen. Für den neuen Ansatz von Cycles X verzichtet das Team unter anderem vollständig auf den offenen Standard OpenCL. Die Gründe dafür seien schlicht eine Kombination verschiedener Probleme und Unzulänglichkeiten mit OpenCL, wie es zur Ankündigung hieß.

Zur GPU-Beschleunigung des Renderings hat Blender für Nvidia-Karten darüber hinaus zwar bisher schon dessen proprietäre Cuda- und Optix-Schnittstellen gesetzt. Doch auch hier habe das Team mit Cycles X teils eine Beschleunigung um das 3- bis 5-Fache erreicht, etwa beim Volume-Rendering, wie es in dem Blogeintrag schreibt. Hinzu kämen einen Vielzahl schrittweise umgesetzter Verbesserungen, die sich nun offenbar deutlich auszahlten.

Die umgesetzten Verbesserungen wirken sich dabei wohl auch spürbar auf das Rendering auf AMD-Grafikkarten aus, wie die Benchmarks zeigen. Für diese setzte Blender bisher auf OpenCL, stattdessen kommt nun das eigene Hip (Heterogeneous-computing Interface for Portability) zum Einsatz. Hip soll dabei auch eine einfache Migration von Cuda-Code ermöglichen, was sich dank der Verbesserungen an Cuda und Optix auch direkt auf die AMD-Leistung auswirkt.

Golem Akademie
  1. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. März 2022, virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

In dem Blogpost geht das Team ebenfalls auf Detailverbesserungen ein, etwa zum Rendering von Haaren und Fell, dem sogenannten Micro-Jittering, zu der Umgebungsverdeckung (Ambient Occlusion) oder auch zum Denoising. Das Team schreibt darüber hinaus, dass mit der Version 3.0 nun die grundlegende Architektur von Cycles X fertiggestellt ist und es damit künftig einfacher wird, weitere Funktionen hinzuzufügen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prozessoren
Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  3. Fleet: Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor
    Fleet
    Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor

    Die IDE-Spezialisten von Jetbrains reagieren auf den Druck durch Visual Studio Code. Zudem gibt es nun Remote-Entwicklung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /