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Nvidia: Cuda-Plattform unterstützt in Zukunft RISC-V

Nvidia öffnet die Cuda-Plattform für die Open-Source-Befehlssatzarchitektur RISC-V.
/ David Wagner
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RISC-V-Kerne sind aktuell eher in Microkontrollern zu finden. (Bild: Johannes Hiltscher/Golem.de)
RISC-V-Kerne sind aktuell eher in Microkontrollern zu finden. Bild: Johannes Hiltscher/Golem.de

Nvidia hat auf dem RISC-V Summit in China angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , die Cuda-Plattform auch für Prozessoren auf RISC-V-Basis zu öffnen. Damit könnten diese Prozessoren in leistungshungrige Bereiche eindringen, die bislang von x86 und ARM dominiert werden.

Eine RISC-V-CPU könnte somit künftig als Systemprozessor in Cuda-basieren Setups zum Einsatz kommen. In einem von Nvidia skizzierten Anwendungsfall kümmert sich die CPU um Cuda-Treiber, die Anwendungslogik und das Betriebssystem, während die GPU sich auf die Rechenlasten konzentriert.

Die Ankündigung kommt nach gestiegenem Interesse an RISC-V-Prozessoren in Rechenzentren. Die EU etwa arbeitet an Prozessoren und KI-Beschleunigern mit RISC-V-Kernen, geplant ist auch der Einsatz von Nvidia-GPUs.

China plant große Investitionen in RISC-V

Auch auf dem chinesischen Markt könnte RISC-V als freier Befehlssatz in Zukunft eine größere Rolle spielen . Eigenentwicklungen mit RISC-V sind hier besonders aufgrund der Befürchtung weiterer Handelsbeschränkungen seitens der USA für die Unternehmen interessant.

Mit dem Cuda-Plattform-Support sichert sich Nvidia eine starke Position auf einem möglicherweise rasant wachsenden Markt. Aktuell stecken RISC-V-Kerne aber noch in Mikrocontrollern für den Hobby-Bereich. Passend dazu wäre ein erstes Zusammenspiel von Cuda und RISC-V in einem Nvidia Jetson Embedded System denkbar.


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