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Neue Geforce-Modelle noch 2018

Jensen Huang betonte auf Nachfrage, dass Uber im Testwagen zwar Nvidia-GPUs einsetzt, aber keine Drive-Plattform und zudem wesentliche Sicherheitssysteme in Überschätzung der Fähigkeiten der eigenen Programmierer deaktiviert waren. Was schlussendlich zur Kollision führte - ein Hardware- oder Software-Problem oder eine Kombination daraus -, ist bisher nicht bekannt. Die Entwicklung der Architekturen für autonomes Fahren und künstliche Intelligenz geht ungeachtet oder gerade deswegen weiter. Denn das Marktpotenzial autonomer Fahrzeuge ist nach wie vor riesig: Schon heute ist jedes Elektro-Vehikel zumindest anteilig ein Roboterauto.

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Tesla verwendet in seinen Modellen die Light-Version von Drive PX2, Nvidias Plattform für autonome Fahrzeuge. Die nächste Generation Drive Pegasus wird derzeit entwickelt und in Drive Constellation getestet. Diese Plattform nutzt zwei Xavier-Chips und zwei noch nicht angekündigte Volta-GPUs. Geplanter Auslieferungstermin ist 2018. Intern ist Nvidia längst weiter: Die übernächste Drive-Plattform heißt Orin, ein Spitzname des DC-Superhelden Aquaman. Technische Details gab der Hersteller nicht bekannt, allerdings soll Orin als SoC die gleiche Rechenleistung aufweisen wie Drive Pegasus mit vier Chips und 300 Watt. Später wird Orin-SoCs mit dedizierten GPUs für eine Drive-Plattform gekoppelt.

Welche Architektur für diese Grafikchips verwendet wird, ließ Nvidia offen. Und auch zu einem Nachfolger des GV100, der auf den Tesla V100 eingesetzt wird, äußerte sich Jensen Huang nicht - nur, dass er vorerst keine Codenamen nennen möchte. Im Umfeld der GTC 2018 war von Ampere samt 7-nm-Fertigung zu hören, vor 2019 sei der Chip aber nicht zu erwarten. Noch in diesem Jahr plant Nvidia aber neue Geforce-Grafikkarten für PC-Spieler, deren GPUs unter dem Codenamen Turing entwickelt wurden.

Nach informierten Kreisen sind erste Chips im Labor, die Serienfertigung im 12FFN-Verfahren soll bald anlaufen. Auch die OEM-Partner wissen Bescheid. All dies sind Indizien dafür, wie wichtig Nvidia die Gamer weiterhin sind. Eine der Neuerungen der kommenden Generation dürfte eine Hardware-Beschleunigung für Raytracing-Effekte in Spielen wie Metro Exodus sein, beispielsweise für die Umgebungslichtverdeckung (Ambient Occlusion). Bisher nutzt Nvidia spezielle Schaltkreise des GV100-Chips, die Tensor Cores, um per trainiertem neuronalem Netz eine Rauschunterdrückung umzusetzen. Die ist notwendig, weil weniger als ein Strahl pro Pixel berechnet wird.

Die Turing-Chips sollen auf der Volta-Architektur basieren und GDDR6-Videospeicher verwenden. Nvidia setzt zumindest Ableger davon wohl auf dem Drive Pegasus ein, darauf weist ein Rendering des Herstellers hin. Als Termin für die Turing-Generation gilt das dritte Quartal 2018, bis dahin ist auch das Drive Pegasus bei den Partnern im Automobilbereich. Sollte Turing tatsächlich die Tensor Cores aus dem Profi- in das Gaming-Segment bringen, würden sich Nvidias Investitionen doppelt auszahlen.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Nvidia an der GTC 2018 im kalifornischen San Jose teilgenommen. Die Reisekosten wurden zur Gänze von Nvidia übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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 Nvidia-CEO Jensen Huang: "Wir sind ein Computer-Architektur-Unternehmen"
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miepmiepmiep 02. Apr 2018

Das stimmt so nicht. Der Begriff CUDA Core ist eine extrem irreführende Erfindung von...

ms (Golem.de) 30. Mär 2018

Neues Fotos, fast gleiche Jacke ^^


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