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Nvidia-CEO Jensen Huang: "Grafikkarten werden auch 2022 knapp bleiben"

Der Nvidia-Chef erwartet für nächstes Jahr weitere Lieferengpässe bei Grafikkarten und begründet das mit der sehr hohen Nachfrage.

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Mehrere Geforce RTX 3000 als Founder's Edition (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Jensen Huang hat sich zur Verfügbarkeit von Grafikkarten geäußert: "Ich erwarte eine Knappheit für den größten Teil des nächsten Jahres", sagte der Nvidia-CEO bei der Besprechung der Quartalszahlen (via Seekingalpha). Zugleich betonte er aber, die Nachfrage für die Geforce-Modelle sei einfach viel zu hoch. "So etwas wie RTX hat es niemals zuvor gegeben", lobte er die eigenen Produkte.

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Seit vielen Monaten sind Grafikkarten von AMD sowie von Nvidia kaum erhältlich und wenn doch, dann zu völlig überzogenen Preisen. Eine Geforce RTX 3060 etwa soll theoretisch 330 Euro kosten, ist jedoch zumeist nur für deutlich über 500 Euro verfügbar. Auch bei den größeren Modellen wie der Geforce RTX 3070 oder der neuen Geforce RTX 3080 Ti liegen die Preisaufschläge bei mehreren Hundert Euro, auch die Stückzahlen sind eingeschränkt.

Bei den Radeon-Pendants stellt sich die Situation kaum besser dar, zumindest bei allen Karten von der Radeon RX 6700 XT bis hin zur Radeon RX 6900 XT. Einzig die neue Radeon RX 6600 XT ist vergleichsweise gut lieferbar, wobei die unverbindliche Preisempfehlung von 380 Euro mit rund 500 Euro für verfügbare Custom-Modelle nicht so heftig überschritten wird wie bei den schnelleren Pixelbeschleunigern.

3 Milliarden US-Dollar Umsatz mit Gaming

Nvidias Geschäftszahlen zeigen, dass die Nachfrage für Grafikkarten zu enormen Umsätzen führt: Im zweiten Quartal 2021 erwirtschaftete der Hersteller alleine mit der Gaming-Sparte satte 3,061 Milliarden US-Dollar (siehe PDF) bei einem Gesamtumsatz von 6,507 Milliarden US-Dollar. Die Datacenter-Beschleuniger wie der A100 für Supercomputer generierten mit 2,366 Milliarden US-Dollar knapp ein Drittel davon, die anderen Sparten wie Automotive liegen weit darunter.

Video: Geforce RTX 3060 - Test [6:52]