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Nvidia: Bethesda entfernt fast alle Spiele von Geforce Now

Nach Activision Blizzard auch Bethesda: Der Publisher streicht die eigenen Titel bei Geforce Now. Einzig ein Wolfenstein-Shooter mit Raytracing-Effekten bleibt in Bibliothek des Spielestreamingdienstes.
/ Marc Sauter
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Wolfenstein Youngblood bei Nvidias Geforce Now (Bild: Bethesda)
Wolfenstein Youngblood bei Nvidias Geforce Now Bild: Bethesda

Nvidia hat im eigenen Forum mitgeteilt(öffnet im neuen Fenster), dass Bethesda keine Spiele mehr bei Geforce Now anbieten wird – einzig Wolfenstein Youngblood bleibt weiterhin verfügbar. Damit entscheidet sich der Publisher so wie schon Activision Blizzard, auch in diesem Fall wurden die Titel des Unternehmens vom Spielestreamingdienst abgezogen. Eine Begründung für Bethesdas Abkehr nannte Nvidia nicht, der Publisher selbst schweigt bisher.

Laut Nvidia verzeichnet Geforce Now (Test) wenige Wochen nach dem Start rund eine Million(öffnet im neuen Fenster) registrierte Nutzer, wobei unklar bleibt, wie viele davon aus der Beta-Phase stammen und wie viele nach dem offiziellen Start noch dazukamen. Anders als etwa bei Googles Stadia müssen bei Geforce Now die Spiele nicht gekauft werden, stattdessen bindet Nvidia vorhandene Accounts ein. Derzeit werden Epic, Origin, Steam und Uplay unterstützt. Der Rockstar- und der Windows-Store fehlen.

Als einziges Spiel von Bethesda wird Wolfenstein Youngblood (Test) noch angeboten. Der Titel wurde vor einigen Wochen mit Raytracing-Effekten aktualisiert, was gute Werbung für Nvidias Geforce Now ist. Nur Nutzer des kostenpflichtigen Abos können RTX nutzen, alle anderen müssen darauf verzichten. Wolfenstein Youngblood verwendet Raytracing-Spiegelungen und eine Umgebungslichtverschattung (RTAO).

Wolfenstein Youngblood – Trailer (Launch)
Wolfenstein Youngblood – Trailer (Launch) (01:49)

Wer mit diesen Effekten spielt, wird von Nvidia einem Pod zugeteilt, welches mit einer virtualisierten Geforce RTX 2080c (g6.full) ausgerüstet ist. Tatsächlich aber rechnet im Hintergrund eine Tesla RTX T10 mit 16 GByte, hinzu kommt ein Intel CC150 mit acht logischen CPU-Kernen bei fixen 3,5 GHz ohne Turbo. Auf dieser Hardware wird wohl künftig auch Cyberpunk 2077 laufen, der Titel erscheint September 2020.


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