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Mit Spam auf Pinterest 1.000 Dollar am Tag verdient

Die neuen Nutzungsbedingungen verweisen zudem auf ein vereinfachtes Formular, mit dem Copyright-Inhaber die Löschung von Inhalten bei Pinterest verlangen können. Das wird angesichts der Masse an illegalen Kopien und den begrenzten Ressourcen von Pinterest aber nicht genügen. Nach dem Digital Millenium Copyright Act muss Pinterest auf alle entsprechenden Anträge reagieren. Sobald die Rechteinhaber ähnlich stark auf Copyright-Verletzungen achten wie etwa bei Youtube, wird das kleine Unternehmen wohl schnell überfordert sein.

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Ein drittes Problem ist Spam. Die Blogs Total Pinterest und The Daily Dot hatten kürzlich aufgedeckt, wie ein einzelner Pinterest-Nutzer das System so austricksen konnte, dass er mit Spam Tausende Dollar in der Woche verdient. Der Mann sagte The Daily Dot, Pinterest sei "mit Abstand das am leichtesten mit Spam zu fütternde soziale Netzwerk".

Er hat dazu Spambots programmiert, die ihre gepinnten Inhalte gegenseitig "liken" und "repinnen", also loben und kopieren, so dass sie unter den populärsten Inhalten landen und von sehr vielen Nutzern entdeckt werden. Diese Bilder enthalten sogenannte affiliate links. Sie führen zu dem gezeigten Produkt bei einem Händler wie Amazon. Für denjenigen, der den Link verbreitet, gibt es eine Provision. Mit Tausenden solcher Links bei Pinterest hat der Spammer nach eigenen Angaben zuletzt 1.000 Dollar am Tag verdient, an einem Spitzentag sogar 1.900 Dollar.

Halbherzige Reaktion

Eine Woche nach den Berichten der Blogs hat Pinterest nun offenbar reagiert und die Pins mit den affiliate links des Spammers aus der Liste der populärsten Inhalte entfernt. Gelöscht sind sie allerdings nicht. Das Unternehmen hat also allenfalls halbherzig reagiert.

Lange wird sich Pinterest den Wildwuchs nicht mehr leisten können: Spam nervt so ziemlich jeden Nutzer, ein Ruf als Plattform für jugend- oder gesundheitsgefährdende Inhalte ist vor allem in den USA ein echtes Problem - und ausbleibende Reaktionen auf Copyright-Verletzungen werden zu teuren Klagen führen.

 Nutzungsbedingungen: Pinterest kämpft gegen den eigenen Wild-West-Charakter
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pholem 30. Mär 2012

Endlich ein Artikel einer IT-News Seite mit der richtigen Sicht auf das Urheberrecht! Den...


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