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Nutzungsbedingungen: Instagram nimmt sich das Recht zum Verkauf aller Nutzerfotos

Facebook wandelt seinen Dienst Instagram in eine Bildagentur und nimmt sich das Recht, die Fotos der Nutzer zu verkaufen. Dafür wurden einige Passagen in den Nutzungsbedingungen umgeschrieben.

Artikel veröffentlicht am ,
Nutzungsbedingungen: Instagram nimmt sich das Recht zum Verkauf aller Nutzerfotos
(Bild: Antonio Bronic/Reuters)

Instagram hat am 17. Dezember 2012 seine Nutzungsbedingungen geändert. Der IT-Branchendienst Cnet hatte zuerst die Änderungen in den Nutzungsbedingungen analysiert. Unter der Überschrift "Rechte" heißt es bei Instagram: "(...) Sie gewähren Instagram eine nichtexklusive, voll bezahlte und gebührenfreie, übertragbare, unterlizenzierbare, weltweite Lizenz für die Inhalte, die Sie auf oder über den Service veröffentlichen (...)"

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Zudem nimmt sich Instagram das Recht, jedes Bild der Nutzer zu verkaufen: "... ein Unternehmen oder eine Person kann uns bezahlen, um Ihre (...) Fotos anzuzeigen (...) in Verbindung mit bezahlten oder gesponserten Inhalten oder Werbeaktionen, ohne dass Ihnen dafür irgendwelche Zahlungen zustehen."

Die neuen Nutzungsbedingungen werden am 16. Januar 2013 wirksam, drei Monate, nachdem Facebook die Übernahme der Foto-Sharing-App für iOS und Android abgeschlossen hat. Für Bilder, die vor diesem Datum über Instagram verteilt wurden, gilt die Änderung nicht.

Damit würde Instagram in eine gigantische Datenbank für Bildagenturen verwandelt, kritisieren Anwender. Gegen die Änderungen ist kein Widerspruch möglich. Instagram-Nutzer können sich davor nur schützen, indem sie ihren Account löschen. Im September 2012 gab das Unternehmen bekannt, über 100 Millionen Nutzer zu haben.

Zugleich sichert sich der Betreiber rechtlich gegen Klagen zur Verletzung der Privatsphäre seiner Nutzer ab: "Wir sind nicht haftbar für die Verwendung oder Weitergabe von Inhalten" und "Instagram haftet nicht für die weitere Verwendung oder Veröffentlichung von Inhalten, die Sie bereitstellen".



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M.P. 20. Dez 2012

Twitter hat weniger schlechte Presse, aber ähnlich schlechte Nutzungsbedingungen http...

Chardonnay 19. Dez 2012

"... ein Unternehmen oder eine Person kann uns bezahlen, um Ihre (...) Fotos...

saddrak 19. Dez 2012

Natürlich ein "Missverständnis". Was sollen sie auch anderes schreiben: "Wir wollten es...

Aerouge 19. Dez 2012

Das hat mit Verfolgungswahn nix zu tun, sondern damit das sich ein Dienst via AGB...

Sukram71 19. Dez 2012

Das kann aber schon der Fall sein, wenn Instagramm oder Facebook ne Tochtergesellschaft...


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