Nutzerbeschwerden: Zahlreiche Discord-Accounts über Nacht unerwartet gesperrt
Die Discord-Accounts zahlreicher Nutzer sind in der Nacht auf Freitag unerwartet gesperrt worden. Entsprechende Nutzerbeschwerden(öffnet im neuen Fenster) sind in großer Menge(öffnet im neuen Fenster) in sozialen Netzwerken zu finden(öffnet im neuen Fenster) . Demnach bestätigte Discord betroffenen Anwendern die Kontosperrungen per E-Mail(öffnet im neuen Fenster) . Als Grund für die Maßnahme wird jeweils "Spam und/oder Missbrauch" genannt.
"Wir haben festgestellt, dass dein Account gegen unsere Nutzungsbedingungen oder Community-Richtlinien verstößt" , heißt es in der Mail. Discord nennt darin auch mögliche Ursachen für die Sperrmaßnahme – etwa die extrem schnelle Ausführung verschiedener Aktionen in kurzer Zeit, die automatisierte Nutzung des Accounts sowie die Beteiligung an betrügerischen Aktivitäten.
Was die tatsächliche Ursache für die Sperrungen ist, ist unklar. Angesichts der Vielzahl an Nutzerbeschwerden könnte es sich durchaus um einen Fehler seitens Discord gehandelt haben. Einige X-Nutzer sprechen von(öffnet im neuen Fenster) einer versehentlichen "Bannwave" . Andere Nutzerbeschwerden hingegen weisen auf ein mögliches Datenleck(öffnet im neuen Fenster) hin, bei dem Passwörter durchgesickert seien.
Passwort-Reset hilft
Den Rückmeldungen einiger Nutzer zufolge scheint sich das Problem durch einen Passwort-Reset schnell und unkompliziert lösen zu lassen. Danach soll der Zugriff auf Discord wieder problemlos möglich sein.
Einige der Betroffenen haben vom Discord-Support die Information erhalten(öffnet im neuen Fenster) , dass ihr Account möglicherweise kompromittiert wurde. Dies könne ebenso passieren, wenn für Discord das gleiche Passwort wie für einen anderen Dienst verwendet werde und dieser andere Dienst gehackt worden sei, heißt es in der E-Mail. Eine weitere Möglichkeit sei eine versehentliche Weitergabe eines gültigen Zugangstokens.
In der Nachricht wird auch direkt auf das Passwort-Reset-Formular von Discord verlinkt, so dass Betroffene unmittelbar ein neues Passwort vergeben können. Um einer Kompromittierung vorzubeugen, empfiehlt der Instant-Messaging-Dienst die Wahl eines starken Passwortes sowie die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Für verschiedene Dienste grundsätzlich unterschiedliche Passwörter zu wählen, ist aber ebenso empfehlenswert.
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