Nuro: Autonomer Lieferwagen hat einen externen Fußgänger-Airbag

Die dritte Generation des autonomen Lieferfahrzeugs von Nuro soll Fußgänger bei Unfällen durch einen eingebauten Airbag schützen.

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Nuro-Lieferwagen der dritten Generation
Nuro-Lieferwagen der dritten Generation (Bild: Nuro)

Die dritte Version des autonomen Lieferwagens von Nuro fährt wie seine Vorgänger auf der Straße und soll Pakete zu Kunden bringen, die diese selbst aus dem Gepäckteil nehmen müssen. Nuro arbeitet mit BYD North American zusammen und will die Fahrzeuge noch 2022 in Großserie herstellen.

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Der Lieferwagen bietet 765 Liter Stauraum in insgesamt 24 Fächern und hat ein Ladungsgewicht von etwa 230 kg. Die Fächer können über Module geheizt oder gekühlt werden. Die Geschwindigkeit des Autos liegt bei rund 70 km/h.

Zur Erkennung der Umwelt und anderer Verkehrsteilnehmer ist das Fahrzeug mit Kameras, Radar- und Lidarsensoren ausgestattet. Es ist etwas schmaler als ein durchschnittlicher Pkw.

Um die Sicherheit der Passanten zu erhöhen, ist das Fahrzeug mit einem Außenairbag ausgestattet, der sich im Falle eines Aufpralls über die gesamte Front aufbläst, um diesen zu mindern. Genaue Angaben über die Auslöseautomatik hat der Hersteller noch nicht gemacht. Außenairbags sind nichts grundsätzlich Neues, ZF hat 2019 ein pre-crash ausgelöstes Insassenschutzsystem mit externem Seitenairbag präsentiert. Es soll bei einem Seitenaufprall die Unfallfolgen für die Insassen um bis zu 40 Prozent mindern. Die ZF-Lösung ist allerdings nicht für Fußgänger gedacht.

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Nuro wurde von Robert Ferguson und Jiajun Zhu gegründet. Beide arbeiteten bis Mitte 2016 in dem Google-Team, das sich mit autonomem Fahren beschäftigte - heute Alphabets Tochterunternehmen Waymo.

Ferguson war davor am Robotics Institute der Carnegie Mellon University tätig und am Bau des Roboterautos beteiligt, das 2007 die Urban Challenge der Defense Advanced Research Projects Agency gewann.

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