Nuratrue im Test: Spitzenklang mit leichten Abstrichen

Nura hat seine ersten True-Wireless-Hörstöpsel herausgebracht - der Sound ist sehr gut, perfekt sind die Stöpsel aber nicht, wie unser Test zeigt.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Nuratrue im Ohr
Die Nuratrue im Ohr (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Im Laufe der vergangenen Jahre hat der Hersteller Nura seine Kopfhörer immer weiter verkleinert: Dem großen Over-Ear-Kopfhörer Nuraphone folgten die Nuraloop, In-Ear-Stöpsel mit Noise Cancellation und einer Kabelverbindung, die im Nacken getragen wird. Neu sind die Nuratrue, True-Wireless-Stöpsel ohne Kabel, die ebenfalls Noise Cancelling und Nuras individuelle und automatisierte Klangeinstellung bieten.

Inhalt:
  1. Nuratrue im Test: Spitzenklang mit leichten Abstrichen
  2. Gut funktionierender automatischer Hörtest
  3. Nuratrue: Verfügbarkeit und Fazit

Wir haben uns die Nuratrue im Test genau angesehen und angehört und sie mit den Nuraloop sowie den MW08 von Master & Dynamic verglichen - ihres Zeichens sehr gut klingende True-Wireless-Hörstöpsel. Der Klang der Nuratrue hat uns dabei überzeugt, auch das Handling der Touch-Felder funktioniert gut. Ein paar Dinge stören uns aber an dem 230 Euro teuren Gerät.

Die Nuratrue sind etwas größer als andere True-Wireless-Ströpsel: Mit fast 25 mm Durchmesser sitzen sie mit ihrem runden Gehäuse auffällig im Ohr. In der Mitte des Außengehäuses ist das Nura-Logo eingearbeitet, dort befindet sich auch die Touch-Fläche, mit der wir verschiedene Funktionen steuern können - dazu später mehr.

Gute Auswahl an Aufsätzen

Im Lieferumfang finden sich vier unterschiedlich große Silikonaufsätze sowie ein Paar Schaumstoffstöpsel. Wir konnten dank der Auswahl eine sehr angenehme Passform erreichen. Zusätzlich gibt es zwei Paar Silikonflügel, die für Stabilität im Ohr sorgen. Entsprechend gut sitzen die Nuratrue im Ohr, dazu schließen die Stöpsel perfekt ab. Sie sind nach IXX4 vor Spritzwasser und Schweiß geschützt.

  • Die Nuratrue mit ihrem Ladeetui (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Nuratrue sind rund und haben auf jedem Stöpsel ein Touchpad für die Bedienung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Nuratrue lassen sich mit zahlreichen Silikonstöpseln gut an verschiedene Ohrformen anpassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Nuratrue bieten wie die anderen Kopfhörer von Nura einen automatischen Hörtest, anhand dessen Ergebnis der Klang eingestellt wird. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch der Silikonflügel lässt sich gegen einen längeren austauschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Nuratrue haben eine Laufzeit von sechs Stunden und können dann dreimal im Case aufgeladen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Ladeetui der Nuratrue (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Nuratrue mit ihrem Ladeetui (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
NURATRUE - True wireless earbuds with personalised sound, active noise cancellation, up to 24 hours battery, bluetooth 5.0 aptX
Stellenmarkt
  1. Datenbank-Administrator (m/w/d)
    KVJS - Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, Stuttgart
  2. Business Analyst (m/w/d)
    Sollers Consulting GmbH, Köln
Detailsuche

Um die Nuratrue in Betrieb zu nehmen, verbinden wir sie per Bluetooth mit unserem Smartphone - verwendet wird Bluetooth 5.0 mit aptX - und laden uns die Nura-App herunter, die wir bereits für die Nuraloop und den Nuraphone verwendet haben. Die App leitet uns durch den Einrichtungsprozess, in dessen Zuge wir auch Nuras automatischen Hörtest durchführen lassen - das Kernstück des Nura-Sounds.

Der otoakustische Test sendet eine Reihe von Tönen über die Hörstöpsel und stellt anhand der Resonanzen unseres Trommelfells den Klang entsprechend ein. Dies soll auf die individuellen Charakteristika verschiedener Nutzer Rücksicht nehmen und hat bei uns in der Vergangenheit sowohl beim Nuraphone als auch bei den Nuraloop gut funktioniert. Unterschiedliche Nutzer haben dabei stets unterschiedliche Profile bekommen, die sich klanglich auch tatsächlich voneinander unterscheiden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Gut funktionierender automatischer Hörtest 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google
Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
Artikel
  1. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  2. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

  3. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /