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Nuraphone im Test: Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang

Die Kopfhörer von Nura sehen auf den Ohren aus wie normale Over-Ear-Kopfhörer, im Inneren stecken aber auch In-Ear-Stöpsel. Das ermöglicht einen automatisierten Hörtest für individuelle Frequenzeinstellungen und eine Höhen-/Mitten- und Bass-Trennung für unglaublich guten Klang - inklusive Noise Cancelling.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Nuraphone ist ein Over-Ear-Kopfhörer mit In-Ear-Steckern.
Das Nuraphone ist ein Over-Ear-Kopfhörer mit In-Ear-Steckern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der australische Hersteller Nura bringt seinen Kopfhörer Nuraphone nach Deutschland - und damit einen der aktuell interessantesten Over-Ear-Kopfhörer auf dem Markt. Das Nuraphone unterzieht seinen Träger einem Hörtest und stellt die Frequenzen entsprechend dem Hörvermögen ein; der Prozess läuft komplett automatisch ab und basiert auf der Technik von Hörtests für Kleinkinder.

Inhalt:
  1. Nuraphone im Test: Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Hörtest ohne menschliche Fehlerquelle
  3. Persönliches Profil wird auf dem Kopfhörer gespeichert
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Im Test von Golem.de zeigt sich, dass die automatisierte Frequenzeinstellung sehr effektiv ist - und vor allem je nach Nutzer sehr unterschiedlich. Dazu kommt eine räumlich getrennte Wiedergabe der hohen und mittleren Frequenzen sowie der Bassfrequenzen: Der Bass wird über die Over-Ear-Schale wiedergegeben, die anderen Frequenzen über integrierte In-Ear-Stöpsel. Was kompliziert klingt, führt im Alltag zu einer Klangqualität, die verglichen mit gleich teuren Konkurrenten wie dem WH-1000XM3 von Sony überlegen ist.

Dass das Nuraphone anders funktioniert als herkömmliche Kopfhörer, wird bereits beim Auspacken sichtbar. Innerhalb der Over-Ear-Schale des Kopfhörers befindet sich nicht wie bei anderen Geräten gähnende Leere; stattdessen ragt auf jeder Seite ein kleiner Fortsatz mit einem In-Ear-Aufsatz heraus. Das führt bei uns dazu, dass wir uns zunächst daran gewöhnen müssen, wie das Nuraphone überhaupt aufgesetzt wird. Die In-Ears müssen nach vorne zeigen und werden beim Aufsetzen langsam in das Ohr geschoben.

Der Grund für diesen Aufbau: Das Nuraphone hat einen eingebauten Hörtest, der über eine App für Android und iOS durchgeführt werden kann. Anhand dieses Hörtests wird die Frequenzwiedergabe für bis zu drei Träger optimiert - so viele Profile lassen sich speichern. Der Hörtest misst otoakustische Emissionen: Dabei wird eine Reihe von Tönen über die In-Ear-Stöpsel des Nuraphones abgespielt und die akustischen Aussendungen des Ohres gemessen. Anhand der Messungen lässt sich darauf schließen, welche Frequenzen der jeweilige Träger besser hört und welche schlechter. Entsprechend wird das Frequenzbild angepasst.

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Nuras CEO Dragan Petrovic erklärt Golem.de im Gespräch, dass diese universelle Anpassung des Hörerlebnisses die Grundmotivation gewesen ist, Nuraphone zu entwickeln. "Wenn man zehn hochwertige Kopfhörer hat, werden Nutzer immer unterschiedliche Modelle auswählen", sagt Petrovic. Das Gehör unterscheidet sich von Person zu Person einfach zu stark, um den Frequenzgang eines Kopfhörers universell einzustellen.

  • Das Nuraphone wird mit einer großen Schutzbox ausgeliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Kopfhörer selbst können Nutzer auch das Ladekabel in der Box unterbringen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kabel sollte nicht verloren gehen - der Anschluss ist proprietär. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf den ersten Blick sieht das Nuraphone aus wie ein herkömmlicher Over-Ear-Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bereiche mit dem Nura-Logo sind Touch-Flächen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Inneren der Hörmuscheln sind In-Ear-Stöpsel eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Innenleben des Nuraphones (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das mit einem automatischen Hörtest erstellte Hörprofil wird in der Nura-App als Kreis dargestellt. Die Ausschläge und Einbuchtungen zeigen die Frequenzen an, die wir besser und schlechter hören. (Screenshot: Golem.de)
Das Nuraphone wird mit einer großen Schutzbox ausgeliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zu Beginn der Entwicklung des Nuraphones stand die In-Ear-Komponente, da die Signale für den Hörtest direkt in den Gehörgang eingespeist werden müssen - und da auch die zurückkommenden Aussendungen gemessen werden. Die zusätzliche Over-Ear-Kapsel wurde im Laufe der Entwicklung ergänzt, um die Messung zusätzlich vor Außengeräuschen abzuschirmen. Das führt dazu, dass der Nuraphone an sich bereits eine gute passive Geräuschunterdrückung bietet. Diese ergänzt das aktive Noise Cancelling, dazu aber später mehr.

Hörtest ohne menschliche Fehlerquelle 
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quasides 30. Dez 2018

hhahahahahahha lol immer die möchtegerns die sowas behaupten. bitte wenn man schon so...

Dave_Kalama 22. Dez 2018

Das ist ziemlicher Stuss. Ein Kopfhoerer kann physikalisch nur einen kleinen Teil des...

skilla_nike 22. Dez 2018

Ich bin jahrelanger Besitzer der Bose QC 35 und war damit immer sehr zufrieden. Da ein...

thorben 21. Dez 2018

Und ich mache lieber mal schnell meine Klinkenbuchse kaputt, damit ich die auch ja...

quark2017 21. Dez 2018

Also haben dann schon x-Leute diesen Ohrdildo vor mir in ihren Ohren stecken gehabt...


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