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Hörtest ohne menschliche Fehlerquelle

Beim Hörtest müssen wir nichts aktiv unternehmen - die Messung der otoakustischen Emissionen erfolgt passiv. Der Mensch als Fehlerquelle wird bei dieser Art von Hörtest ausgeschlossen, weshalb die Methode auch bei Babys und Kleinkindern zur Anwendung kommt. Das Einzige, was wir machen müssen, ist stillhalten und einen möglichst geräuschlosen Raum aufsuchen.

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Die Nura-App zeigt uns bei der Einrichtung des Kopfhörers an, wann die In-Ear-Stöpsel korrekt für einen zuverlässigen Hörtest sitzen - das kann mitunter etwas fummelig sein, hat bei uns dann aber schließlich geklappt. Der Test selbst dauert ungefähr eine Minute, danach ist unser Hörprofil fertig. Das Profil wird anhand einer Grafik dargestellt, bei der in einem Kreis die verschiedenen Frequenzen visuell angezeigt werden. Die Ausschläge zeigen uns an, in welchem Bereich unsere Ohren gut hören und in welchem eher nicht so gut, die Frequenzen steigen ab 12 Uhr im Uhrzeigersinn von niedrig nach hoch an.

  • Das Nuraphone wird mit einer großen Schutzbox ausgeliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Kopfhörer selbst können Nutzer auch das Ladekabel in der Box unterbringen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kabel sollte nicht verloren gehen - der Anschluss ist proprietär. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf den ersten Blick sieht das Nuraphone aus wie ein herkömmlicher Over-Ear-Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bereiche mit dem Nura-Logo sind Touch-Flächen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Inneren der Hörmuscheln sind In-Ear-Stöpsel eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Innenleben des Nuraphones (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das mit einem automatischen Hörtest erstellte Hörprofil wird in der Nura-App als Kreis dargestellt. Die Ausschläge und Einbuchtungen zeigen die Frequenzen an, die wir besser und schlechter hören. (Screenshot: Golem.de)
Das mit einem automatischen Hörtest erstellte Hörprofil wird in der Nura-App als Kreis dargestellt. Die Ausschläge und Einbuchtungen zeigen die Frequenzen an, die wir besser und schlechter hören. (Screenshot: Golem.de)

Über einen Slider können wir unser Profil mit der neutralen Einstellung vergleichen; hier zeigen sich sehr deutliche Unterschiede. Unser personalisiertes Profil klingt wesentlich klarer, schlicht besser als das neutrale, was mehrere Kollegen bestätigen können. Bis zu drei Profile lassen sich in der App speichern, über die auch deren Auswahl erfolgt. Da Kopfhörer mit In-Ear-Stöpseln meistens nur von einer Person verwendet werden, brauchen wir die Nura-App nach der Erstinstallation mit Hörtest aber eigentlich kaum noch.

Über die Nura-App lässt sich auch der Bass-Anteil, der über die Over-Ear-Schale ausgegeben wird, regulieren. Die Kombination aus Over-Ear- und In-Ear-Kopfhörer ermöglicht nicht nur den Hörtest, sondern auch eine Trennung zwischen tiefen sowie mittleren und hohen Frequenzen. Die Bässe werden über den Over-Ear-Teil des Nuraphones wiedergegeben, die Mitten und Höhen über den In-Ear-Teil. Dadurch können wir die Bässe manipulieren, ohne Kompromisse bei den Höhen und Mitten eingehen zu müssen - die tiefen Frequenzen dringen nicht direkt in den Hörkanal ein, auf dem jeweils ein In-Ear-Stöpsel sitzt. Stattdessen umgeben sie quasi das Ohr, was zu einer für uns neuen Wahrnehmung der Bässe führt.

Ganz konkret bedeutet das, dass wir die tiefen Frequenzen so stark einstellen können, dass das Nuraphone förmlich auf unseren Ohren bebt. Auch dann können wir die Höhen und Mitten noch besser wahrnehmen als bei konventionell gebauten Kopfhörern - auch wenn die volle Bassladung nicht zwingenderweise ein Genuss ist. Die Bassintensität stuft Nura in einer Skala von "weit weg" bis "nah dran" ein, was den Punkt ganz gut trifft: In Maximalstellung fühlt es sich tatsächlich so an, als würden wir neben einem Lautsprecher stehen.

Das Nuraphone bietet differenzierten Klang

Je nach Musikstil lohnt es sich, mit den Basseinstellungen herumzuspielen. Wir haben den Schieberegler standardmäßig bei etwa 75 Prozent eingestellt, was bei den meisten Musikstilen für ein gutes Klangbild mit fundierten, aber nicht zu übertriebenen Bässen sorgt. Im Vergleich mit dem Sony WH-1000XM3 empfinden wir den Klang des Nuraphones als besser: Musik klingt deutlich breiter und mit einem guten Bassfundament, das sauber von den Mitten und Höhen getrennt ist.

Alle von uns getesteten Musikstile klingen auf dem Nuraphone räumlicher und besser differenziert als mit dem WH-1000XM3, das Konzept von Nura mit den individuell eingestellten und getrennten Frequenzen geht auf. Der Sony-Kopfhörer hat mitnichten einen schlechten Klang, im Gegenteil; die im Nuraphone verbaute Technik bringt einen merklichen Vorteil bei der Klangwiedergabe.

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 Nuraphone im Test: Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und SpitzenklangPersönliches Profil wird auf dem Kopfhörer gespeichert 
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quasides 30. Dez 2018

hhahahahahahha lol immer die möchtegerns die sowas behaupten. bitte wenn man schon so...

Dave_Kalama 22. Dez 2018

Das ist ziemlicher Stuss. Ein Kopfhoerer kann physikalisch nur einen kleinen Teil des...

skilla_nike 22. Dez 2018

Ich bin jahrelanger Besitzer der Bose QC 35 und war damit immer sehr zufrieden. Da ein...

thorben 21. Dez 2018

Und ich mache lieber mal schnell meine Klinkenbuchse kaputt, damit ich die auch ja...

quark2017 21. Dez 2018

Also haben dann schon x-Leute diesen Ohrdildo vor mir in ihren Ohren stecken gehabt...


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