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Cloudpaging soll Softwareverteilung revolutionieren.
Cloudpaging soll Softwareverteilung revolutionieren. (Bild: Numecent)

In Zukunft auch für Tablets und Smartphones

Ausgeführt werden die Anwendungen vom Jukebox Player in einer mit AES mit 256 Bit verschlüsselten Sandbox, ohne dass sie installiert werden müssen. Ausgeführt werden die Anwendungen dennoch lokal, so dass sie ebenso schnell laufen sollen, als wären sie lokal installiert. Einmal heruntergeladene Pages werden lokal in einem verschlüsselten Cache gespeichert, so dass künftige Zugriffe schneller abgewickelt werden können. Zudem können mittels Cloudpaging ausgelieferte Anwendungen so auch offline und ohne Netzwerkverbindung genutzt werden.

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In einem Beispiel zeigt Numecent, wie eine 66 GByte große virtuelle Maschine mittels Cloudpaging nach Übertragung von nur 900 MByte genutzt werden kann. In der virtuellen Maschine laufen eine Instanz von Windows 2008 R2 und mehrere Instanzen von Windows 7.

Numecent bietet seine Application Jukebox, bestehend aus Jukebox Player, Jukebox Server und Jukebox Studio, mit den oben beschriebenen Funktionen ab sofort an, zeigt aber zugleich einige Erweiterungen, die in naher Zukunft verfügbar sein sollen.

So soll Cloudpaging künftig anhand echter Nutzerdaten lernen, welche Pages wann benötigt werden, und diese an Clients ausliefern, noch bevor sie konkret angefragt wurden. Zum Nachladen notwendige Pausen sollen so reduziert werden.

Hybridlösung für Tablets

Um Anwendungen auch auf Tablets mit anderen Prozessorarchitekturen und geringeren Rechenkapazitäten zu bringen, setzt Numecent auf einen hybriden Ansatz, der einen lokalen PC mit seiner GPU miteinbezieht. Wird ein Spiel beispielsweise auf einem Android-Tablet mit ARM-Prozessor aufgerufen, wird es auf einem lokalen PC gestartet und die Ausgabe per WLAN mit 6 Bildern pro Sekunde auf das Tablet gestreamt.

Auch die üblichen Multitouchgesten können dank "Gestenvirtualisierung" verwendet werden. Die Gesten werden dabei bei der Cloudifizierung festgelegt und in den Metadaten der Anwendung gespeichert.

Smartphone als Server

Die für Cloudpaging benötigte Serverkomponente ist relativ schlank und benötigt wenig Ressourcen, schließlich werden die eigentlichen Anwendungen auf dem Rechner des Nutzers ausgeführt. So sollen sich mit einem vergleichsweise kleinen Server bis zu 10.000 Nutzer bedienen lassen.

Die Serversoftware selbst läuft unter Windows und Linux sowie Android. Wird ein PC per WLAN mit einem Android-Smartphone verbunden, kann das Smartphone Anwendungen für den PC bereitstellen, die ohne Installation ablaufen. So können Nutzer ihre Anwendungen mitnehmen und auf einem fremden Desktoprechner unterwegs ausführen.

Approxy für Spiele

Mit Approxy schickt Numecent zugleich ein Spin-off an den Start, das Cloudpaging im Bereich Cloud-Gaming einsetzt. Approxy ist ein Joint Venture von Numecent und Yavuz Ahiska, der einst zusammen mit Osman Kent 3Dlabs gründete. Approxy will auf Basis der Cloudpaging-Technik eine Whitelabel-Lösung für Spieleentwickler, Publisher und Aggregatoren anbieten.

Partnerschaft mit Red Hat

Darüber hinaus unterhält Numecent eine Partnerschaft mit Red Hat. Der Linux-Spezialist setzt Numecents Cloudpaging-Technik in seiner Virtualisierungslösung Red Hat Enterprise Virtualization 3 (RHEV3) ein.

 Numecent: Cloudpaging ersetzt Download und Installation

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tingelchen 06. Mär 2012

Dann ist es aber immer noch nur eine Teilnutzung und keine Vollnutzung ;)

Himmerlarschund... 06. Mär 2012

Naja so fast. Der Unterschied ist, dass das Programm gar nicht mehr ausführbar ist, wenn...

Lala Satalin... 06. Mär 2012

Artikel lesen und Aussage bitte noch einmal überdenken. Es wird auf dem Anwender-PC...

Lala Satalin... 06. Mär 2012

Das ist durchaus richtig. Mal wieder nicht aufgepasst. Es wird beim Anwenderrechner...

Himmerlarschund... 06. Mär 2012

Das Video ist ja mal echter Mist. Haben die noch nichts von Screen Capturing gehört...



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