Abo
  • Services:

Number One > Next: BMW-Chef Krüger stellt Elektrostrategie vor

Mehr Modelle, neue Antriebe, Zellfertigung in Europa: Nach einigen eher ruhigen Jahren zeigt BMW mehr Engagement bei der Elektromobilität. Dazu gehören neue Fahrzeuge, aber auch der Versuch, die Zellproduktion - durch Lieferanten oder auch eine eigene - in Europa aufzubauen.

Artikel veröffentlicht am ,
BMW iNext: Die fünfte Generation des E-Antriebs kommt 2020.
BMW iNext: Die fünfte Generation des E-Antriebs kommt 2020. (Bild: BMW)

Erst kam der i3, dann erst mal nichts mehr. In den kommenden Jahren will BMW jedoch eine Reihe von Hybrid- und Elektroautos auf den Markt bringen. Bis zum Jahr 2025 will der Münchner Automobilkonzern insgesamt zwölf reine Elektroautos und noch einmal genauso viele Hybridfahrzeuge in der Modellpalette haben. BMW-Chef Harald Krüger hat die Zukunftsstrategie Number One > Next vorgestellt, zu der BMW neben der Elektromobilität auch das autonome Fahren rechnet. "Zukunftsorientierung hat absolute Priorität", sagte Krüger.

Stellenmarkt
  1. Online Verlag GmbH Freiburg, Freiburg
  2. ODU GmbH & Co. KG. Otto Dunkel GmbH, Mühldorf am Inn

Im kommenden Jahr will BMW eine Elektrovariante des Mini auf den Markt bringen, im Jahr darauf das SUV iX3. 2021 schließlich folgen der iNext und der i4.

Im Jahr 2025 will BMW mindestens zwölf Modelle im Angebot haben. Zudem plant der Hersteller diverse Plugin-Hybridfahrzeuge, so dass Mitte der 2020er Jahre mindestens 25 elektrifizierte Modelle auf dem Markt sind. BMW setze dabei auf flexible Fahrzeugarchitekturen und ein flexibles Produktionssystem, sagte Krüger. Das werde es ermöglichen, Elektroautos, Hybridfahrzeuge und Verbrennerfahrzeuge auf derselben Linie zu fertigen.

Im kommenden Jahr soll die fünfte Generation des BMW-E-Antriebs fertig sein - das erste Modell, das ausgestattet ist, wird der iX3. Bei diesem Antriebsstrang sei das Zusammenspiel von Motor, Getriebe, Leistungselektronik und Akku verbessert, Motor, Getriebe und Leistungselektronik integriert und dadurch günstiger. Zudem sollen in dem Elektromotor keine Metalle der seltenen Erden mehr verbaut sein. Damit will sich BMW unabhängig machen von diesen Rohstoffen, die derzeit fast ausschließlich aus China kommen.

Neben reinen Elektro- und Hybridantrieben beschäftigt sich BMW laut Krüger auch mit der Brennstoffzellentechnik. Die aktuellen Testwagen schafften mit einer Tankladung bis zu 700 km.

Die Akkuzellen für die Elektroautos wird BMW künftig aus China beziehen: Der Autohersteller hat einen langfristigen Liefervertrag mit dem chinesischen Unternehmen Contemporary Amperex Technology Limited (CATL) mit einem Volumen von vier Milliarden Euro abgeschlossen. CATL wird dazu ein eigenes Werk in Erfurt aufbauen, wo ab 2021 die Zellen für BMW gefertigt werden sollen.

Zudem hat BMW mit Umicore, einem belgischen Unternehmen, das Akkumaterialien entwickelt, und dem schwedischen Akkuhersteller Northvolt ein Konsortium gegründet. Ziel sei der "Aufbau einer kompletten, nachhaltigen Wertschöpfungskette für Batteriezellen in Europa von der Entwicklung über deren Fertigung bis zum Recycling", sagte Krüger. Wichtig sei vor allem das Recycling der Akkukomponenten, um "den Wertstoffkreislauf über eine umfassende Wiederverwertung der Rohstoffe bestmöglich zu schließen."



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

berritorre 09. Nov 2018 / Themenstart

Hahahaha, ich finde ihn ja auch hässlich, aber ...

thinksimple 09. Nov 2018 / Themenstart

12 verschiedene reine E-Modelle sind nicht genug? Ich denke schon. Und ja es gibt auch...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apple iPhone Xr - Test

Das iPhone Xr kostet 300 Euro weniger als das iPhone Xs, bietet aber das gleiche SoC und viele andere Ausstattungsmerkmale des teureren Modells. Unterschiede gibt es bei der Kamera und dem Display: Das iPhone Xr hat keine Dualkamera und anstelle eines OLED-Bildschirms kommt ein LCD zum Einsatz.

Apple iPhone Xr - Test Video aufrufen
Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Mobile-Games-Auslese: Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs

Fantasy-Fanservice mit dem gelungenen Reigns - Game of Thrones, Musikpuzzles in Eloh und Gehirnjogging in Euclidean Skies: Die neuen Mobile Games für iOS und Android bieten Spaß für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile Gaming Microsoft Research stellt Gamepads für das Smartphone vor
  2. Mobile-Games-Auslese Bezahlbare Drachen und dicke Bären
  3. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /