Nuclide: Facebook stellt quelloffene IDE vor
Mit Nuclide(öffnet im neuen Fenster) stellt Facebook eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) vor, die offenbar native Unterstützung für einige Open-Source-Projekte bieten soll, die das Unternehmen selbst erstellt hat. Nuclide wird zudem als vereinheitlichte IDE bezeichnet, mit der sich sowohl Webanwendungen als auch native Programme für mobile Systeme erstellen lassen sollen.
Den noch recht spärlichen Informationen zufolge soll Nuclide den von Facebook erstellten PHP-Dialekt Hack unterstützen, etwa durch Autovervollständigung sowie das Hervorheben von Fehlern im Code. Diese Funktionen könnten auf einer für Hack entwickelten HHVM basieren.
Zusätzlich zu Hack wird von Nuclide auch die Javascript-Bibliothek React(öffnet im neuen Fenster) unterstützt, die hauptsächlich zum Erstellen der Oberflächen von Webanwendungen gedacht ist. Mit dem darauf aufbauenden React Native(öffnet im neuen Fenster) sollen auch native Apps für mobile Betriebssysteme erstellt werden können. Laut eigenen Aussagen nutzt Facebook dies bereits in einigen seiner Apps produktiv. Vereinfacht werden soll die Programmierung in Javascript mittels Flow , das unter anderem Typen im Hintergrund überprüfen kann.
Als Grundlage für Nuclide dient der ursprünglich von Github erstellte Atom , der von dem Projekthoster als "Editor für das 21. Jahrhundert" angekündigt worden ist. Dieser verfügt über eine eigene Paketverwaltung zum Erweitern der Funktionen. Es ist also anzunehmen, dass Facebook einige intern gepflegte Pakete für Atom nun als Nuclide zusammenstellt. Zudem arbeite das Unternehmen eng mit Github zusammen, um Code an Atom beizutragen.
Noch steht zwar kein Code von Nuclide bereit, Facebook listet das Projekt auf der Webseite aber bereits als Open Source. Wann die Quellen erscheinen, ist derzeit aber nicht bekannt. Weitere Details zu Nuclide will das Unternehmen über eine Facebook-Gruppe(öffnet im neuen Fenster) bekanntgeben. So soll etwa in Kürze ein Early-Access-Programm für die IDE gestartet werden.
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