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Nucleus und Dynamo: Vodafone speichert riesige Datenmengen in Google Cloud

Täglich wandern 50 Terabyte von Vodafone in die Google Cloud . Möglich werden schnelle Upgrades der Datenrate der Nutzer.
/ Achim Sawall
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Technik in einem Rechenzentrum bei Google (Bild: Google Cloud)
Technik in einem Rechenzentrum bei Google Bild: Google Cloud

Vodafone schafft in der Google Cloud mit Nucleus eine Plattform, in der täglich rund 50 Terabyte Daten gespeichert werden können. Das gaben Google(öffnet im neuen Fenster) und Vodafone am 3. Mai 2021 bekannt. Die britische Financial Times berichtete(öffnet im neuen Fenster) zuerst über die Zusammenarbeit.

Vodafone überträgt(öffnet im neuen Fenster) mit der Vereinbarung Daten von seinen Servern in die Google Cloud. Rund 1.000 Beschäftigte der beiden Konzerne in Großbritannien, Spanien und den USA werden das neue Cloud-basierte Speicher- und Analyseportal ausbauen, auf dem die Daten von Vodafone gehostet werden.

Nucleus wird künftig große globale Datenmengen verschiedener Systeme von Vodafone verarbeiten und in die Cloud migrieren. In der Google Cloud hoste das Unternehmen bereits seine SAP-Infrastruktur und sämtliche Big Data und Business Intelligence Workloads, erklärte Google Cloud.

Im Rahmen des Sechsjahresvertrags werden Vodafone und Google auch das System Dynamo entwickeln, mit dem Daten aus verschiedenen Ländern extrahiert und transportiert werden können.

Vodafone: Schnelle Datenupgrades

Johan Wibergh, Chief Technology Officer der Vodafone Group, sagte der Financial Times, dass Nucleus 5.000 verschiedene Datenfeeds verarbeiten und mehr als nur Kosteneinsparungen bieten werde. "Wir haben 700 verschiedene Anwendungsfälle identifiziert" , sagte er und verwies auf das Potenzial, automatisch zu erkennen, dass ein Kunde eine höhere Datenrate benötigt. Die Einführung von Produkten in verschiedenen Bereichen mit derselben zugrunde liegenden Infrastruktur sei so möglich. Auch laut Google Cloud sind so schnelle Upgrades der Datenrate für die Nutzer möglich.

Mit dem System kann Vodafone außerdem einen digitalen Zwilling seines Netzwerks erstellen, um zu testen, wo Kapazität hinzugefügt werden muss, sowie für die Simulation neuer Systeme.


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