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Tolles Innenleben, nervige Hysterese

Auf dem Compute Element befinden sich der Prozessor, die beiden SO-DIMM-Slots für DDR4-2666-Arbeitsspeicher und zwei M.2-Steckplätze für NVMe- oder Sata-SSDs. Einer eignet sich für Drives mit 80 mm Länge und einer für solche mit bis zu 110 mm, beide hängen mit vier Gen3-Lanes am CM246-Chipsatz.

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Obgleich nicht genutzt, ist auf der Platine ein Sata-Anschluss mit integrierter Stromversorgung vorhanden. Die zwei Gigabit-Ethernet-Chips stammen von Intel (i210 & i219), hinter den beiden TB3-USB-C-Anschlüssen sitzt ein Titan-Ridge-Controller und HDMI 2.0a wird per Converter-Chip aus Displayport 1.2 erzeugt. Für Blueooth 5 und Wi-Fi 6 (802.12ax) verlötet Intel ein AX200-Modul mit nach außen verlegten 2x2-Antennen.

Unser Muster ist mit einem achtkernigen Core i9-9980HK (Coffee Lake H Refresh) ausgestattet, den Intel wie folgt eingestellt hat: Der Chip darf 30 Sekunden lang 107 Watt aufnehmen (PL2), dann wird er dauerhaft auf 65 Watt (PL1) gedrosselt. Mit 245 Sekunden in der BWM27-Szene mit Blender 2.82a und 3.520/500 Punkten im Cinebench R20 entspricht die Leistung des Core i9-9980HK fast genau der eines sechskernigen Ryzen 5 3600 (Test). Die bis zu 5 GHz sehen wir nur beim Öffnen von Anwendungen, weil aufgrund der CPU-Temperatur von über 65 Grad der Thermal Velocity Boost weder auf einem noch auf allen Kernen bei längerer Last anspringt. Wir messen 75 Grad, wenn die 65 Watt PL1 erreicht sind, der Radiallüfter bleibt dabei angenehm.

  • NUC9 Extreme alias Ghost Canyon (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
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  • NUC9 Extreme alias Ghost Canyon (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
NUC9 Extreme alias Ghost Canyon (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel verkauft den Ghost Canyon ohne Grafikkarte, der Barebone nimmt allerdings dedizierte Modelle mit einer Länge von bis zu 203 mm auf. Wichtig ist ein nach oben zeigender Stromanschluss - ragt er nach hinten, muss die Karte einige Millimeter kürzer sein. Das Netzteil weist einen abgewinkelten 8-Pin-Stecker auf, ein zusätzlicher 6+2-Pin steht in regulärer Bauweise zur Verfügung. Theoretisch reicht das für 300 Watt, allerdings wird Intel zufolge bei 225 Watt abgeriegelt. Mit knapp 20 cm Länge existieren zwei Varianten der Geforce RTX 2070, eine von Inno3D und eine von Asus. Langsamere Geforce GTX/RTX sind ebenfalls verfügbar, von AMDs Partnern hingegen maximal die Radeon RX 5500 XT Challenger ITX von Asrock.

Bei der Dual Geforce RTX 2070 Mini hat Asus trotz expliziten Designs für den Ghost Canyon die beiden Lüfter in einen Kunststoffrahmen eingefasst, so dass ungeachtet der horizontalen Lamellenausrichtung die Abwärme nicht über die gelochte I/O-Blende ins Freie entweichen kann. Stattdessen verbleibt sie im Gehäuse und die zwei Propeller im Deckel müssen die Hitze zusätzlich zu der des Prozessors absaugen. Immerhin stehen die Grafikkkarten-Lüfter im Leerlauf still, unter Last messen wir 73 Grad bei deutlich hörbarem Betriebsgeräusch.

Steckt ein dedizierter Pixelbeschleuniger im PEG-Slot und eine NVMe-SSD im M.2-Slot der Tochter-Platine, wird der PEG nur mit acht Lanes angebunden. Die Leistung der SSD ist davon unbeeinflusst, die der Grafikkarte in vielen Fällen auch. Volle 16 PCIe-Gen3-Lanes bringen nur etwas, wenn der Videospeicher überläuft, dann stottert die Darstellung jedoch ohnehin. Stecken wir NVMe-SSD allerdings in einen der M.2-Slots des Compute Elements, reduziert sich die Leistung leicht, weil die Steckplätze am Chipsatz und nicht direkt an der CPU hängen.

Ohne Grafikkarte begnügt sich der Ghost Canyon mit 20 Watt im Leerlauf und 100 Watt bei Blender-Rendering, mit der Geforce RTX 2070 benötigt das System im idle-Zustand rund 32 Watt. Leider nervig ist Teillast: Die Hysterese der beiden ab 50 Grad CPU-Temperatur startenden Gehäuselüfter geht zu aggressiv zu Werke, weshalb die zwei Propeller beim Installieren von Windows-Updates oder dem Öffnen von etwa Adobe Premiere Pro hoch- und runterdrehen. Wir empfehlen die Quiet- statt der Cool-Voreinstellung, diese agiert zwar genauso hektisch, aber bei geringerer Drehzahl. Noch besser ist eine manuelle Lüfterkurve.

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 NUC9 Extreme (Ghost Canyon) im Test: Der schnellste 5-Liter-RechnerGhost Canyon: Verfügbarkeit und Fazit 
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derdiedas 18. Mai 2020

Vor allem weil sie wirklich kompakt sind und vor allem günstiger. Gruß DDD

marcelpape 15. Mai 2020

Denn mit dem erwähnten DAN-A4 SFX oder sehr ähnlichen wie dem Kolink Rocket kriegt man ne...

ibsi 15. Mai 2020

Danke, dann recherchier ich später nochmal genauer :)

OutOfCoffee 14. Mai 2020

Jetzt müsste es die NUCs nur noch mit AMD Prozessor geben :p Die Intel Heizplatten will...

Proctrap 13. Mai 2020

Mitsamt allem, ja, gerade mit gpu, drei SSDs braucht es nicht ;)


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