Überraschend flotter Atom

Für den Test verwendeten wir die Firmware v0045 vom 1. Oktober 2018, die aber primär kleinere Fehler behebt und keine neuen Funktionen hinzufügt. Das Intel-UEFI hat ein paar praktische Einstellungen: Der Chip darf dauerhaft 12 Watt und für 32 Sekunden auch 15 Watt aufnehmen, optional sind es bis zu 128 Sekunden. Meldet der Temperatursensor dem Spannungswandler weniger als 37 Grad Celsius, schaltet sich der radiale Lüfter ab - der ist aber ohnehin sehr leise.

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Im Inneren des NUC7 steckt besagter Pentium Silver J5005 mit vier Kernen/Threads und 1,5 GHz bis 2,8 GHz. Der Codename lautet Gemini Lake, die CPU-Architektur heißt Goldmont+ und die UHD Graphics 605 nutzt 18 Ausführungseinheiten mit Gen-9.5-LP-Technik. Dadurch ist der Pentium ziemlich flott, gerade mit genügend Arbeitsspeicher: Erst mit vielen Firefox-Tabs, parallel mehreren geöffneten Open-Office-Dokumenten und einigen in Adobe Lightroom geöffneten Fotos wird das System etwas träge verglichen zu einem typischen Core-i5-Quadcore, wie er in Ultrabooks verwendet wird.

  • Intels NUC7PJYH (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Intels NUC7PJYH (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Geschwindigkeit des Prozessors in Benchmarks ist allerdings so niedrig, dass er selbst von einem 30 Euro billigen Celeron G4900 für Desktop-Systeme geschlagen wird. Der hat zwar nur zwei Kerne, die aber sind deutlich leistungsstärker durch Architektur und Takt. Das Multitasking-Szenario läuft auf dem Celeron anstelle des Pentium Silver trotz des niedrigklassigeren Namens runder. Gerade die weiterhin wichtige Singlethread-Performance des Gemini Lake ist niedrig, aber dennoch spürbar höher als bei bisherigen Atom-Generationen.

  • Benchmarks mit 2x 8 GByte DDR4, Windows 10 x64 v1803 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks mit 2x 8 GByte DDR4, Windows 10 x64 v1803 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks mit 2x 8 GByte DDR4, Windows 10 x64 v1803 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks mit 2x 8 GByte DDR4, Windows 10 x64 v1803 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks mit 2x 8 GByte DDR4, Windows 10 x64 v1803 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks mit 2x 8 GByte DDR4, Windows 10 x64 v1803 (Bild: Golem.de)
Benchmarks mit 2x 8 GByte DDR4, Windows 10 x64 v1803 (Bild: Golem.de)

An Spiele ist auf dem NUC7 nur bedingt zu denken, selbst Titel wie Counter Strike Global Offensive machen in 720p mit niedrigsten Details bei gut 30 fps wenig Spaß. Diverse Emulatoren für etwa den Nintendo 64 stemmt der Pentium Silver J5005 aber klaglos. Überdies beschleunigt die Intel-Grafikeinheit moderne Video-Codecs: HEVC in 4K mit 10 Bit Farbtiefe und 100 MBit/s klappen ebenso wie Youtube in 4K mit VP9 - hier geht kein Frame verloren. Es gibt es allerdings keine HDR-Unterstützung, dafür muss es mindestens ein Core i3 sein.

Unter Last mit dem Render-Programm Blender benötigt der NUC7 rund 18 Watt und ist trotz Lüfter fast nicht zu hören. Im Leerlauf sind es etwa 7 Watt und das System gibt keinen Mucks mehr von sich. Beim WiFi sind wir ein bisschen enttäuscht, denn der verlötete ac-9462-Chip von Intel beherrscht zwar Bluetooth 5, aber nur ac-1x1-WiFi mit 433 MBit/s. Ein schnellerer 9560-NIC würde den kleinen Rechner wohl zu teuer machen.

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 NUC7 (June Canyon) im Test: Intels Atom-Mini ist großartigGrafikprobleme unter Linux 
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qq1 29. Jan 2020

ja es geht hier um arbeitsspeicher. der j5005 unterstützt nur 8 gb ram aber selbst hier...

MysticMagican 27. Nov 2019

"Die Geräte"? Meinst du NUCs im allgemeinen oder explizit das Gerät aus dem Artikel? Wir...

Delacor 09. Nov 2018

Also mein J5005 NUC, also genau der getestete macht überhaupt keine Geräusche.. Null...

Delacor 09. Nov 2018

Also ich hatte die beschriebenen Grafikprobleme nicht, die der Autor beschreibt. Ich...

Anonymer Nutzer 06. Nov 2018

Medien PC, billiger Kioskmodus usw.. Für Office reicht der zur Not auch. Stimmt der i3...


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