NUC11 Extreme: Verfügbarkeit und Fazit

Intel verkauft den NUC11 Extreme alias Beast Canyon in zwei Varianten, eine dritte wurde gestrichen. Das Topmodell nutzt den achtkernigen Core i7-11900KB mit bis zu 5 GHz, das andere den kaum langsameren Core i7-11700B mit bis zu 4,9 GHz und ebenfalls acht Kernen. Der NUC11BTMi9 kostet rund 1.200 Euro, der NUC11BTMi7 ist mit 1.000 Euro etwas günstiger.

Fazit

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Anders als die quadratischen Standard-NUCs sind die Extreme-Ableger weniger typische Mini-PCs als vielmehr kompakte Barebones, die das technisch Machbare ausreizen. Die schiere Menge an Anschlüssen und Steckplätzen in einem 8-Liter-Gehäuse macht den Beast Canyon schon außergewöhnlich, der Prozessor tut sein Übriges.

Mit acht USB-3.2-Gen2-Buchsen, doppeltem Thunderbolt 4 und 2,5-GBit/s-Ethernet wird alles aufgefahren, was Intel derzeit zu bieten hat. Auch die vier Steckplätze für SSDs - davon zwei mit PCIe Gen4 x4 - stellen angesichts des Volumens ein Novum dar, wenngleich bei Vollbestückung die Grafikkartenanbindung auf einen immer noch schnellen Gen4-x8-Link halbiert wird.

Das ist wichtig, denn dank 30 cm Tiefe eignet sich der NUC11 Extreme für Pixelbeschleuniger bis zu einer Geforce RTX 3080 Ti und damit einem der leistungsfähigsten Modelle überhaupt. Passend hat Intel mit dem Core i9-11900KB einen speziellen 10-nm-Prozessor entwickelt, der mit acht Kernen und 65 Watt immerhin auf dem Niveau eines Core i5-11600K liegt.

  • NUC11 Extreme alias Beast Canyon im Größenvergleich (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon geöffnet von vorne (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon geöffnet von hinten (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon geöffnet von links (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon geöffnet von rechts (Bild: Golem.de)
  • Die Lüfter lassen sich nach oben wegklappen. (Bild: Golem.de)
  • Links das Compute-Modul und die Grafikkarte, rechts das Netzteil (Bild: Golem.de)
  • Unser Muster nutzt einen Core i9-11900KB mit acht 10-nm-Kernen. (Bild: Golem.de)
  • Das Compute-Modul mit Totenschädel ... (Bild: Golem.de)
  • ... hat einen Frischlufttunnel, darunter sitzt ein x4-Slot. (Bild: Golem.de)
  • Der Deckel des Compute-Moduls wird nur von zwei Schrauben gehalten. (Bild: Golem.de)
  • Auf der Platine gibt es viele Aufrüstoptionen. (Bild: Golem.de)
  • Neben zwei PCIe-Gen3-x4-SSD-Slots ist Platz ... (Bild: Golem.de)
  • ... für eine PCIe-Gen4-x4-SSD und und zwei RAM-Module. (Bild: Golem.de)
  • Front des NUC11 Extreme alias Beast Canyon (Bild: Golem.de)
  • Heck des NUC11 Extreme alias Beast Canyon (Bild: Golem.de)
  • Beast Canyon im offenen Betrieb (Bild: Golem.de)
Das Compute-Modul mit Totenschädel ... (Bild: Golem.de)
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Bei all der auf engstem Raum zusammen gequetschten Hardware ist der Nachteil des Beast Canyon schnell ausgemacht: Im Leerlauf stehen der Netzteillüfter und die drei im Deckel still, der kleine Propeller des CPU-Kühlers rotiert aber ständig mit hörbarer Drehzahl. Sobald der Prozessor seine 109 Watt Boost anlegt, brüllt der Lüfter förmlich, erst im 65-Watt-Betrieb drosselt er auf eine mit Headset vertretbare Geräuschkulisse.

Und dann wäre da noch der Preis: Selbst wenn wir den kaum flotteren i9-NUC außen vor lassen, schon der i7-Barebone kostet über 1.200 Euro - wohlgemerkt ohne RAM und ohne SSD, von einer dedizierten Grafikkarte ganz zu schweigen. Sei's drum, für Technikliebhaber ist der NUC11 Extreme Beast Canyon definitiv eine Option.

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 Schneller, lauter Frankenstein-Tiger
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Myxin 30. Jul 2021

Ich finde es zwar auch spannend, aber ich bleib lieber bei meinem Streacom DA2 in...

Morons MORONS 30. Jul 2021

Der Sinn ist Distinktion: das zu haben, was die meisten Leute eben nicht haben...

nuclear 29. Jul 2021

Mehr Erweiterungen. Gerade den 2. PCIe Slot finde ich super interessant auch wenn es nur...

sadan 29. Jul 2021

Meine mutter mag auch keine große kiste am tisch. Dachte daher auch an nen nuc. Bis jetzt...



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