NUC Pro 14: Intel hilft KI-Entwicklern mit einem neuen NUC
Intel hat zusammen mit Asus den NUC Pro 14 als Teil eines neuen Entwicklungsprogramms für KI-PCs(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Der Mini-PC wird von Intel subventioniert und soll als Entwicklungsumgebung für KI-Applikationen dienen, die Gebrauch von KI-Beschleunigung in Intels neuesten Prozessoren und insbesondere der darin enthaltenen NPU (Neural Processing Unit) machen. Bei Hardware und Software verbaut Intel daher alles, was Meteor Lake aktuell hergibt.
Ein NUC Pro 14 kann bis zu vier Monitore ansteuern, zwei davon über HDMI 2.1 und zwei weitere über Thunderbolt 4. Dazu kommen vier USB 3.2 Anschlüsse. Als Prozessoren kommen Intel-Core-Ultra-CPUs zum Einsatz, die mit bis zu 96 GByte DDR5-Arbeitsspeicher gepaart werden. Neben viel RAM ist auch die vorinstallierte Software auf KI-Entwicklung ausgelegt. Intel liefert eine vollständige Entwicklungsumgebung.
Der Grund für die Erweiterung des "AI-PC-Acceleration-Program" seitens Intel ist klar: Das Jahr des KI-PCs nimmt ohne tatsächliche KI-Anwendungen bisher wenig Fahrt auf. Das will der Hersteller ändern, indem Entwickler neben Unterstützung bei der Software auch günstigen Zugriff auf Hardware mit einer KI-fähigen GPU sowie einer NPU erhalten. Das soll mit der aktuellen Generation beginnen und später auf weitere Plattformen erweitert werden, etwa Arrow Lake im Herbst 2024.
Uneinigkeit bei den Voraussetzungen
Was genau ein KI-PC ist, hängt davon ab, welches Unternehmen man fragt. Geht es nach Intel, muss der Prozessor eine NPU enthalten. Damit wären auch Prozessoren des Konkurrenten AMD gemeint. Microsoft hingegen setzt zwar auch KI-Hardware voraus, außerdem muss aber Copilot installiert und eine Copilot-Taste auf der Tastatur sein – andere Betriebssysteme und aktuelle Meteor-Lake-Notebooks wären damit raus. Geht es nach den Nutzern, muss es einfach nur möglich sein, KI-Anwendungen zu nutzen.
Damit das klappt, braucht es gemeinsame Plattformen, Modelle und Schnittstellen. Windows ML ist Microsofts Lösung dazu, die auch von Intel unterstützt wird. Gerade für alltägliche Anwendungen wie Video, Foto und Audiobearbeitung sowie Suchfunktionen und Sprachassistenten ist es vor allem wichtig, dass sie möglichst auf jedem PC funktionieren.
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