Snapdragon 855+ und 8 GByte RAM

Im Inneren des Z20 arbeitet ein Snapdragon 855+, also das aktuell leistungsfähigste SoC von Qualcomm. Im Benchmark Geekbench 5 erreicht der Chip 771 Punkte im Single-Test, was zwischen den erwartbaren Ergebnissen des Snapdragon 855 und des Snapdragon 855+ liegt. Zusammen mit 8 GByte Arbeitsspeicher arbeitet das Z20 in unserem Test flink, die Benutzeroberfläche läuft flüssig. Beim Umschalten zwischen den beiden Displays gibt es keine Wartezeiten, ebenso wenig beim Verschieben von Apps von einem Display zum anderen.

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Beim Einrichten der beiden Fingerabdrucksensoren müssen wir aufpassen, wirklich alle Teile unserer Fingerkuppe einzuscannen. Wir werden vom System nicht darauf aufmerksam gemacht, wenn wir zu häufig die gleiche Stelle scannen, was später zu Problemen beim Entsperren führen kann. Grundsätzlich gehören die Fingerabdrucksensoren nicht zu den schnellsten am Markt.

Das Z20 unterstützt LTE auf den in Deutschland wichtigen Frequenzbändern 3, 7 und 20 sowie WLAN nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 5.1, ein GPS-Empfänger ist eingebaut. Einen NFC-Chip hat das Smartphone nicht, ein Einbau war wohl aufgrund der rückseitigen Display-Konstruktion nicht möglich - eine schlechte Nachricht für alle, die ihr Smartphone für mobiles Zahlen verwenden wollen.

Gute Akkulaufzeit

Der Akku hat eine Nennladung von 4.000 mAh und lässt sich dank eines mitgelieferten 27-Watt-Netzteils schnell laden. Drahtlos lässt sich das Z20 nicht laden, auch hier steht das rückseitige Display im Weg. Einen Full-HD-Film können wir bei maximaler Helligkeit über 13,5 Stunden lang anschauen - ein guter Wert. Im Alltag hält das Smartphone problemlos einen Tag durch, auch wenn wir es häufig verwenden.

  • Ein mit dem Standardweitwinkel des Z20 aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Superweitwinkel lässt sich die Perspektive erweitern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Dreifachtele gibt Details gut wider. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim digitalen Fünffachzoom wirkt das Bild verwaschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Zehnfachzoom gefällt uns in unserem Test besser als der fünffache. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Nubia Z20 sieht auf den ersten Blick aus wie ein normales Smartphone - auffällig ist die fehlende Frontkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Z20 hat allerdings zwei Bildschirme: Der auf der Rückseite kann unter anderem für Porträtaufnahmen als Sucher verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das zweite Display ist allerdings mehr als ein Sucher: Auf ihm können wir ganz normal Android verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der AMOLED-Bildschirm ist unter dem Glas der Rückseite verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch auf der Vorderseite ist ein AMOLED-Display verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera auf der Rückseite hat ein Weitwinkelobjektiv, ein Superweitwinkelobjektiv und ein Teleobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der rückseitige Bildschirm des Z20 hat eine etwas geringere maximale Helligkeit und eine ungewohnte Farbwiedergabe, ist aber dennoch sehr gut nutzbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Frontbildschirm des Z20 wird durch keine Kamera unterbrochen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem rückseitigen Bildschirm können wir auch den Always-on-Bildschirm anzeigen lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit der Hauptkamera des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit dem Superweitwinkelobjektiv des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit dem Zweifachtele des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit dem Fünffachtele des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit dem digitalen Zehnfachzoom des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Dreifachkamera auf der Rückseite hat ein Weitwinkelobjektiv, ein Superweitwinkelobjektiv und ein Teleobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Ausgeliefert wird das Z20 mit dem mittlerweile etwas veralteten Android 9 und einer eigenen Benutzeroberfläche. Diese hat Nubia rein äußerlich nicht stark verändert, mit runden Icons sieht sie Stock Android sehr ähnlich. Allerdings finden sich in den Einstellungen zahlreiche Optionen, die sich direkt auf den zweiten Bildschirm auf der Rückseite und das Zusammenspiel beider Displays beziehen.

Wir hoffen, dass Nubia die Software noch etwas anpasst: Auch nachdem wir ein Update erhalten haben, wird gut die Hälfte der Optionen auf teilweise schlecht übersetztem Englisch angezeigt. Die Standardeinstellungen von Android sind durchweg auf Deutsch, vor allem die zusätzlichen Displayoptionen jedoch auf Englisch. Das sieht nicht nur unschön und unprofessionell aus, sondern ist auch eine Barriere für nicht englischsprachige Nutzer.

Ebenfalls in den Systemeinstellungen findet sich die Möglichkeit, den druckempfindlichen Rahmen des Z20 mit Funktionen zu belegen. Standardmäßig führt ein kurzer Druck dazu, dass der Einhandmodus eingeschaltet wird - wie beim iPhone rutscht der komplette Bildschirminhalt um gut die Hälfte nach unten. Ein langer Druck macht einen Screenshot. Wir können in den Einstellungen aber auch auswählen, dass sich die Taschenlampe öffnet oder eine beliebige App gestartet wird.

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 Kamera mit drei ObjektivenVerfügbarkeit und Fazit 
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Fatal3ty 02. Dez 2019

Nicht jeder mögen Silikonhülle, ich jedenfalls nicht. Ich mag es lieber praktischen...

altuser 23. Nov 2019

Was bekommst Du mit einem weiteren Display zurück? Eine Klinkenbuchse? Einen wechselbaren...

altuser 23. Nov 2019

Jupp, genau wegen dieser Haltung gehen freitags die Kids auf die Straße.

altuser 23. Nov 2019

Artikel über fünf Seiten verteilt? Nach Lesen der ersten wenigen Sätze auf Seite 1 über...

suicicoo 21. Nov 2019

jau, danke :)



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